Hallo zusammen,
seit zwei Wochen nehme ich aufgrund einer "atypischen rheumatoiden Monarthritis im rechten Ellenbogen" (siehe http://www.rheuma-online.de/phorum/showthread.php?t=46347)
- 15 mg/d Prednisolon und
- Sulfasalazin (in der ersten Woche 500mg (1 Tablette) abends, in der zweiten Woche jew. 500mg morgens und abends).
Ich scheine die Medikamente jedoch nicht richtig zu vertragen: Insbesondere, seitdem ich 1-0-1 Sulfasalazin nehme, bin ich müde, unkonzentriert und habe Kopfschmerzen. An manchen Tagen ist es besser, an manchen Tagen (so wie heute) ist es so schlimm, daß ich kaum arbeiten kann: Ich fühle mich, als hätte ich nur wenige Stunden geschlafen.
Ich sehe die Nebenwirkungen jetzt nicht als "besonders kritisch" an; aber es ist so, daß ich mir in der gegenwärtigen Situation (befristetes Arbeitsverhältnis im wissenschaftlichen Bereich; ich bin ständig auf dem "Prüfstand") nicht erlauben kann, mich krankschreiben zu lassen, so daß ich mich - mehr tot als lebendig - zur Arbeit schleppe und mit viel Quälerei den Tag überstehe. Ich bekomme den Tag über vielleicht die Hälfte von dem gebacken, was ich unter normalen Umständen schaffe.
Besonders Angst macht mir, daß ich das Sulfasalazin morgens und abends nochmals verdoppeln muß, so daß ich auf der "Zieldosis" 2-0-2 bin, d.h. die Nebenwirkungen müßten nochmals deutlich übler werden.
1. Würdet Ihr die Therapie mit Sulfasalazin fortführen? Mir ist bewußt, daß Sulfasalazin eines der "harmlosesten" Basistherapeutika ist; ist dann zu erwarten, daß ich andere Medikamente erst recht nicht vertrage?
2. Wer ist der richtige Ansprechpartner für meine Beschwerden? Hausarzt (wo ich mir morgen Blut abnehmen lasse) oder behandelnder Rheumatologe? Hausarzt könnte krankschreiben bzw. mir etwas gegen die Nebenwirkungen verabreichen; Rheumatologe könnte das Basistherapeutikum umsetzen.
3. Ich sehe meine Rheuma-Diagnose (im Vergleich zu anderen) nicht als besonders schwerwiegend an. Gibt es eine noch "schonendere" Therapie als die mit Sulfasalazin? Das Cortison scheint mir prima zu helfen; alle Beschwerden sind weg; mir ist allerdings bewußt, daß die Cortisoneinnahme keine Dauerlösung ist...
seit zwei Wochen nehme ich aufgrund einer "atypischen rheumatoiden Monarthritis im rechten Ellenbogen" (siehe http://www.rheuma-online.de/phorum/showthread.php?t=46347)
- 15 mg/d Prednisolon und
- Sulfasalazin (in der ersten Woche 500mg (1 Tablette) abends, in der zweiten Woche jew. 500mg morgens und abends).
Ich scheine die Medikamente jedoch nicht richtig zu vertragen: Insbesondere, seitdem ich 1-0-1 Sulfasalazin nehme, bin ich müde, unkonzentriert und habe Kopfschmerzen. An manchen Tagen ist es besser, an manchen Tagen (so wie heute) ist es so schlimm, daß ich kaum arbeiten kann: Ich fühle mich, als hätte ich nur wenige Stunden geschlafen.
Ich sehe die Nebenwirkungen jetzt nicht als "besonders kritisch" an; aber es ist so, daß ich mir in der gegenwärtigen Situation (befristetes Arbeitsverhältnis im wissenschaftlichen Bereich; ich bin ständig auf dem "Prüfstand") nicht erlauben kann, mich krankschreiben zu lassen, so daß ich mich - mehr tot als lebendig - zur Arbeit schleppe und mit viel Quälerei den Tag überstehe. Ich bekomme den Tag über vielleicht die Hälfte von dem gebacken, was ich unter normalen Umständen schaffe.
Besonders Angst macht mir, daß ich das Sulfasalazin morgens und abends nochmals verdoppeln muß, so daß ich auf der "Zieldosis" 2-0-2 bin, d.h. die Nebenwirkungen müßten nochmals deutlich übler werden.
1. Würdet Ihr die Therapie mit Sulfasalazin fortführen? Mir ist bewußt, daß Sulfasalazin eines der "harmlosesten" Basistherapeutika ist; ist dann zu erwarten, daß ich andere Medikamente erst recht nicht vertrage?
2. Wer ist der richtige Ansprechpartner für meine Beschwerden? Hausarzt (wo ich mir morgen Blut abnehmen lasse) oder behandelnder Rheumatologe? Hausarzt könnte krankschreiben bzw. mir etwas gegen die Nebenwirkungen verabreichen; Rheumatologe könnte das Basistherapeutikum umsetzen.
3. Ich sehe meine Rheuma-Diagnose (im Vergleich zu anderen) nicht als besonders schwerwiegend an. Gibt es eine noch "schonendere" Therapie als die mit Sulfasalazin? Das Cortison scheint mir prima zu helfen; alle Beschwerden sind weg; mir ist allerdings bewußt, daß die Cortisoneinnahme keine Dauerlösung ist...
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