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Andi84191104
Guest
Hallo,
seit Mitte Augus leide ich an Arthritis (Kniegelenk links, Sprunggelenk rechts)
Nach längerer Zeit konnte man feststellen dass bei mir 3 verschiedene
Ursachen für diese Arthritis in Frage kommen.
Zum einen wurde bei mir ein erhöhter Borellien-Titer festgestellt,
zum Anderen ein stark erhöhter Chlamydia-Pneumonie-Titer (Chlamydien)
und zum dritten Symptome einer rheumatischen Arthritis (Spondylarthritis).
Es ist also nicht klar, ob die Arthritis eine Lyme-Arthritis (Borellien), infektreaktive Arthritis (Chlamydien) oder Spondylarthritis, oder aber auch
eine Kombination aus allem ist.
Zunächst wurde eine Therapie mit Doxycyclin, Sulfasalazin (Basistherapeutika) und bei Bedarf NSAR begonnen woraufhin auch eine deutliche Besserrung eintrat. (leider kann man nicht feststellen, ob die
Antibiose erfolgreich war oder das Sulfasalazin)
Nach 2-monatiger Antibiose entschied man das Antibiotika abzusetzen und den Krankheitsverlauf weiter zu beobachten, die Therapie mit Sulfasalazin wurde fortgeführt.
Nach 3-wöchiger Pause stellten sich erneut leichte Beschwerden ein, jedoch lang nicht so wie 3 Monate zuvor. Der Borellien-Titer einer weiteren Blutkontrolle war ebenso weiterhin erhöht, die Chlamydien sind nicht mehr
festzustellen.
Daraufhin verschrieb mir mein Rheumatologe ein weiteres Antibiotikum, Amoxicillin für weitere 25 Tage.
Nun hab ich aber gelesen (leider erst zuhause im Beipackzettel), dass
Amoxicillin nicht in Kombination mit Sulfonamide eingenommen werden sollte,
da es sich bei Amoxicillin um ein bakterizides Antibiotikum handelt und Sulfasalazin unter Anderem eine bakteriostatische Wirkung besitzt (bakterizide und bakteriostatische Antibiotika soll sich ja gegenseitig aufheben)
Da ich den Rheumatologen leider nicht mehr erreichen konnte um Nachzufragen ob diese Kombination erwünscht war oder es ein Versehen
war, und sich dieser ab nächster Woche im Urlaub befindet, bin ich mir
über mein weiteres Verhalten unsicher.
Soll ich beide Medikamente in Kombination weiterhin nehmen?
(es könnte ja sein, dass die bakteriostatische Wirkung von Sulfasalazin im Gegensatz zu seiner antirheumatischen Wirkung so gering ist, dass sich die beiden Medikamente nicht erheblich beeinflussen,
es steht ja schließlich im Beipackzettel dass man es nicht sollte, jedoch nicht, dass man es nicht darf?)
Soll ich die Sulfasalazin-Therapie abbrechen und erst nach Beendung der
25-tägigen Antibiose wieder beginnen?
Soll ich weiterhin Sulfasalazin nehmen und die Antibiose nicht beginnen?
Viell. hat jemand von Euch damit Erfahrung oder kennt sich damit aus.
Desweiteren wäre ich ebenso über andere Tipps erfreut, da mich die Ungewissheit über meine nicht vollständig diagnostizierte Krankheit und deren weiteren Verlauf selbst krank macht. Vor allem jetz, wo sich die Beschwerden wieder allmählich einstellen und sich die Therapie in Frage stellt.
Ich dank Euch schon im Vorraus für Eure Hilfe!
seit Mitte Augus leide ich an Arthritis (Kniegelenk links, Sprunggelenk rechts)
Nach längerer Zeit konnte man feststellen dass bei mir 3 verschiedene
Ursachen für diese Arthritis in Frage kommen.
Zum einen wurde bei mir ein erhöhter Borellien-Titer festgestellt,
zum Anderen ein stark erhöhter Chlamydia-Pneumonie-Titer (Chlamydien)
und zum dritten Symptome einer rheumatischen Arthritis (Spondylarthritis).
Es ist also nicht klar, ob die Arthritis eine Lyme-Arthritis (Borellien), infektreaktive Arthritis (Chlamydien) oder Spondylarthritis, oder aber auch
eine Kombination aus allem ist.
Zunächst wurde eine Therapie mit Doxycyclin, Sulfasalazin (Basistherapeutika) und bei Bedarf NSAR begonnen woraufhin auch eine deutliche Besserrung eintrat. (leider kann man nicht feststellen, ob die
Antibiose erfolgreich war oder das Sulfasalazin)
Nach 2-monatiger Antibiose entschied man das Antibiotika abzusetzen und den Krankheitsverlauf weiter zu beobachten, die Therapie mit Sulfasalazin wurde fortgeführt.
Nach 3-wöchiger Pause stellten sich erneut leichte Beschwerden ein, jedoch lang nicht so wie 3 Monate zuvor. Der Borellien-Titer einer weiteren Blutkontrolle war ebenso weiterhin erhöht, die Chlamydien sind nicht mehr
festzustellen.
Daraufhin verschrieb mir mein Rheumatologe ein weiteres Antibiotikum, Amoxicillin für weitere 25 Tage.
Nun hab ich aber gelesen (leider erst zuhause im Beipackzettel), dass
Amoxicillin nicht in Kombination mit Sulfonamide eingenommen werden sollte,
da es sich bei Amoxicillin um ein bakterizides Antibiotikum handelt und Sulfasalazin unter Anderem eine bakteriostatische Wirkung besitzt (bakterizide und bakteriostatische Antibiotika soll sich ja gegenseitig aufheben)
Da ich den Rheumatologen leider nicht mehr erreichen konnte um Nachzufragen ob diese Kombination erwünscht war oder es ein Versehen
war, und sich dieser ab nächster Woche im Urlaub befindet, bin ich mir
über mein weiteres Verhalten unsicher.
Soll ich beide Medikamente in Kombination weiterhin nehmen?
(es könnte ja sein, dass die bakteriostatische Wirkung von Sulfasalazin im Gegensatz zu seiner antirheumatischen Wirkung so gering ist, dass sich die beiden Medikamente nicht erheblich beeinflussen,
es steht ja schließlich im Beipackzettel dass man es nicht sollte, jedoch nicht, dass man es nicht darf?)
Soll ich die Sulfasalazin-Therapie abbrechen und erst nach Beendung der
25-tägigen Antibiose wieder beginnen?
Soll ich weiterhin Sulfasalazin nehmen und die Antibiose nicht beginnen?
Viell. hat jemand von Euch damit Erfahrung oder kennt sich damit aus.
Desweiteren wäre ich ebenso über andere Tipps erfreut, da mich die Ungewissheit über meine nicht vollständig diagnostizierte Krankheit und deren weiteren Verlauf selbst krank macht. Vor allem jetz, wo sich die Beschwerden wieder allmählich einstellen und sich die Therapie in Frage stellt.
Ich dank Euch schon im Vorraus für Eure Hilfe!