Soo, heute dann wieder bei der Rheuma-Praxis gewesen und was soll ich sagen? Ich bin enttäuscht und verunsichert! Und das sich die Diagnosefindung bei vielen so lange zieht kann ich nach dem Termin heute mehr als Nachvollziehen!
Ich kam heute in die Praxis und es wurden direkt Röntgenaufnahmen angefertigt => okay, das wurde beim letzten Mal auch so besprochen.
Nachdem die Aufnahmen gemacht wurden, kam ich ins Besprechungszimmer und musste dort die erste Überraschung feststellen. Ein anderer Arzt? Okay. Der wird aber sicherlich auch wissen was zutun ist und kennt dann sicherlich meinen Verlauf den ich beim letzten mal der Rheumatologin ausführlich geschildert hatte.
Leider war dem nicht so. Der Arzt war sehr abweisend, hat sich kurz die Röntgenbilder angeschaut und gesagt "da ist nichts, sie haben nichts". Ah okay, deswegen sitze ich auch hier weil ich nichts anderes zutun habe... Ich habe ihn dann noch darauf hingewiesen, dass ich in der Familie vereinzelt Fälle von Morbus Bechterew habe (die Info habe ich vor kurzen erst erhalten..) und auch schon länger mit dauerhaften Schmerzen im unteren Rücken zutun. Da meinte er, dass meine Gelenkschmerzen im ganzen Körper schon deswegen ausgelöst werden könnten. Okay, Röntgenbild ISG gemacht, kein Befund => Überweisung MRT.
Er hat sich auch noch das Blutbild vom letzten Mal angeschaut und wieder mit den Worten "da ist nichts, Sie haben nichts" kommentiert...
Als ich dann das Thema Stoßtherapie mit Kortison angesprochen habe, hat er mich nur böse angeschaut und gesagt, dass macht man nicht weil ich habe ja laut Blutbild keine Entzündung im Körper. Ich wollte dort jetzt auch keine Diskussion mit dem Arzt anfangen...
Was würdet ihr an meiner Stelle machen? In der Praxis beim nächsten mal den Hinweis oder gar das Verlangen mitteilen, wieder von der Rheumatologin behandelt zu werden, die den ersten Termin durchgeführt hatte? Der Termin heute war leider reine Zeitverschwendung. Ich bin nicht weiter gekommen und Schmerzen habe ich nach wie vor
