Hallo Ihr Lieben,
mir geht es gerade nicht gut, seit einiger Zeit sind Sehnenansätze entzündet und meine Ärzte ( Rheumatologe und Orthopäde ) helfen mir nicht so Recht weiter.
Ich bin mittlerweile regelrecht verzweifelt, weil ich gar nicht mehr weiß, was und wem ich glauben soll.
Bekannte Diagnosen sind bei mir Systemischer Lupus mit diskreter Krankheitsaktivität ( Aussage Arzt ) und eine Arthrose der Lendenwirbelsäule, sowie eine Vorwölbung der Bandscheibe in Höhe c5. Durch Leistungssport in der Jugend eigentlich eine Hypermobilität, allerdings werde ich seit geraumer Zeit immer steifer.
Das zur Vorgeschichte.
Seit gut einem Jahr habe ich Schmerzen, wechselnd in der Intensität, in der rechten Hand, eingeschlafene Finger am morgen, endlich wurde vor vier Monaten beim Neurologen mittels Nervenleitgeschwindigkeitsmessung ein Karpaltunnelsyndrom diagnostiert.
Im Februar bekam ich sehr starke Schmerzen unter der Fußsohle, konnte nicht mehr auftreten, beide Füße betroffen, rechts aber stärker als links. Nach drei Tagen laufen auf der Außenkante Vorstellung bei einem neuem Arzt in meiner orthopädischen Gemeinschaftspraxis, klinische Untersuchung und Ultraschall ergaben Befund Plantarfasziitis beidseits, Erguß entlang der Sehenplatte. Therapie : lIbuprofen 600 dreimal täglich, Einlagen, Elektrotherapie und Voltarensalbe. Ich nahm auch Cortison für zehn Tage, beginnend mit 20mg und dann ausschleichend.
Die Schmerzen ließen langsam nach, aber man merkte eine Besserung, ich konnte wieder gehen.
Nach gut zwei Monaten nur noch leichte Schmerzen, nun aber : der Ellenbogen. Kaffee trinken mit rechts, etwas Leichtes anheben oder auch nur ein Händedruck zur Begrüßung - unmöglich.
Termin beim Arzt, gleicher Orthopäde ( sehr nett, jung, engagiert ) - komplette Entzündung aller Seiten des Ellenbogens unter Beteiligung des Nervs. Er vermutet, dass das keine einzelnen Entzündungen seien, sondern Ausdruck eines sytemischen Geschehens. Ein Zinkleimverband wird angelegt, eine Woche Krankschreibung und weiterhin die Empfehlung, Cortison als Stoß und langsam ausschleichend zu nehmen, zusätzlich Ibu wie gehabt.
Ich habe dann meinen Rheumatologen eingeschaltet und konnte vier Tage später in die Praxis kommen.
Fuß wurde untersucht und da es auf Druck am Sehnenansatz noch schmerzte, Überweisung zum Fuß MRT. Verdacht auf Spondylarthrits, das war bereits einmal als Verdacht in der Rheumaklinik geäußert worden wegen Syndesmophyten der BWS und glänzender Ecke, Kastenwirbel. Mein Einwand, dass der Fuß nun ja nicht mehr das Problem sei, sondern der Ellenbogen, wurde mit der Feststellung, man würde dennoch etwas sehen, ignoriert. Mein Arzt sagte mir dann, es sei sehr schwer, eine Entzündung der Plantarfaszie im Ultraschall zu diagnostizieren und wenn es tatsächlich eine sein soll, müssen wir meine Therapie umstellen auf ein stärker wirksames Mittel ( anstatt Quensyl z.B. MTX ).
Da ich wieder arbeiten mußte, habe ich weiter Cortison ( bis 10 mg ) und Ibu genommen, weil es sonst nicht auszuhalten war. Zehn Tage nach meinem Termin beim Rheumatologen konnte ich zum MRT, weil jemand abgesagt hatte und - nichts ! Lediglich ein diskreter Gelenkerguss ohne klaren pathologischen Hinweis im Großzehengelenk.
Hatte ich mir bereits gedacht.
Anruf beim Rheumatologen, die Dame am Empfang richtete mir aus, ich solle mit den Bildern zum Orthopäden.
Dort war ich nun am Montag, immer noch mit heftig schmerzendem Ellenbogen. Der gute Arzt wunderte sich, dass mein Rheumatologe die Diagnose anzweifelte und war froh darüber, dass nach drei Monaten die Fuß Baustelle beseitigt war. Er zeigte sich sehr besorgt darüber, dass der Ellenbogen nach wie vor entzündet ist und leitete mich an den orthopädischen Rheumatologen in der Praxis ( den ich bereits kenne ) weiter.
Da hatte ich nun heute den Termin und bin nun erst recht verzweifelt. Seiner Meinung nach ist da nichts Systemisches. Er meint, ich hätte einen Knickfuss ( den habe ich nicht, ich habe einen Spreizfuß ) und unter anderem dadurch käme es zu funktionellen Störungen, die sich bis hoch in die HWS fortsetzen.
Im Grunde habe ich ein Schmerzverstärkungssyndrom und nehme Schmerzen stärker als andere wahr.
Auf meine Frage, ob denn der Ellenbogen und die Sehne entzündet seien, sagte er ja, das käme aber nicht vom Lupus oder einer anderen sytemischen Erkrankung. Ich sei erschöpft und meine Seele angeschlagen ( ?!? ). Sport solle ich machen. Auf meine Nachfrage, dass ich das bereits tue und immer in Bewegung bin, weil es sonst schmerzt ( auch im tiefen Rücken, Knie und Schulter ), erhielt ich zur Antwort, dann liege es daran, dass ich zu viel mache, dass würde ja die Erschöpfung begünstigen.
Ich hatte den Fehler gemacht, ihm mitzuteilen, dass ich durch die dauernden Schmerzen mittlerweile angeschlagen und erschöpft bin...
Bin ich nun bescheuert ? Ein SVS hat man doch dann, wenn es KEINE Entzündungen oder Erkrankungen gibt, oder ?
Ich zweifel stark an der Aussage des Arztes und fühle mich mittlerweile total allein gelassen.
Die Schmerzen im Ellenbogen sind morgens extrem, Strecken/Greifen ist nur unter starken Schmerzen möglich, im Lauf des Tages ( nach vier bis sechs Stunden ) nach Bewegung wird es besser. Ibu schlägt zum Glück einigermaßen an, am frühen Abend sind die Schmerzen fast weg, komme ich dann zur Ruhe und setze mich, wird es langsam wieder schlimmer.
Was mache ich denn jetzt ? Und was soll ich glauben ? Mein Gefühl sagt mir, dass der Karpaltunnel, die Epicondylitis humeri radialis, die Epicondylitis humeri ulnaris und die Entzündung der Sehne dort ( ist auch als verhärteter, schmerzhafter Strang tastbar ), sowie die Plantarfasziitis sehr wohl einen Schub darstellen - ob nun vom Lupus oder einer Spondylarthitis ( hat meine Tochter und hatte meine Mutter ), ist mir eigentlich egal, ich möchte nur BEHANDELT werden.
Wie seht ihr das ? Bitte herzlich um Meinungen oder Erfahrungen, habe echt kaum noch Kraft.
Danke für das Lesen meines zugegebenermaßen langen Textes. Musste mir das "von der Seele" schreiben.
Liebe Grüße, Tina
mir geht es gerade nicht gut, seit einiger Zeit sind Sehnenansätze entzündet und meine Ärzte ( Rheumatologe und Orthopäde ) helfen mir nicht so Recht weiter.
Ich bin mittlerweile regelrecht verzweifelt, weil ich gar nicht mehr weiß, was und wem ich glauben soll.
Bekannte Diagnosen sind bei mir Systemischer Lupus mit diskreter Krankheitsaktivität ( Aussage Arzt ) und eine Arthrose der Lendenwirbelsäule, sowie eine Vorwölbung der Bandscheibe in Höhe c5. Durch Leistungssport in der Jugend eigentlich eine Hypermobilität, allerdings werde ich seit geraumer Zeit immer steifer.
Das zur Vorgeschichte.
Seit gut einem Jahr habe ich Schmerzen, wechselnd in der Intensität, in der rechten Hand, eingeschlafene Finger am morgen, endlich wurde vor vier Monaten beim Neurologen mittels Nervenleitgeschwindigkeitsmessung ein Karpaltunnelsyndrom diagnostiert.
Im Februar bekam ich sehr starke Schmerzen unter der Fußsohle, konnte nicht mehr auftreten, beide Füße betroffen, rechts aber stärker als links. Nach drei Tagen laufen auf der Außenkante Vorstellung bei einem neuem Arzt in meiner orthopädischen Gemeinschaftspraxis, klinische Untersuchung und Ultraschall ergaben Befund Plantarfasziitis beidseits, Erguß entlang der Sehenplatte. Therapie : lIbuprofen 600 dreimal täglich, Einlagen, Elektrotherapie und Voltarensalbe. Ich nahm auch Cortison für zehn Tage, beginnend mit 20mg und dann ausschleichend.
Die Schmerzen ließen langsam nach, aber man merkte eine Besserung, ich konnte wieder gehen.
Nach gut zwei Monaten nur noch leichte Schmerzen, nun aber : der Ellenbogen. Kaffee trinken mit rechts, etwas Leichtes anheben oder auch nur ein Händedruck zur Begrüßung - unmöglich.
Termin beim Arzt, gleicher Orthopäde ( sehr nett, jung, engagiert ) - komplette Entzündung aller Seiten des Ellenbogens unter Beteiligung des Nervs. Er vermutet, dass das keine einzelnen Entzündungen seien, sondern Ausdruck eines sytemischen Geschehens. Ein Zinkleimverband wird angelegt, eine Woche Krankschreibung und weiterhin die Empfehlung, Cortison als Stoß und langsam ausschleichend zu nehmen, zusätzlich Ibu wie gehabt.
Ich habe dann meinen Rheumatologen eingeschaltet und konnte vier Tage später in die Praxis kommen.
Fuß wurde untersucht und da es auf Druck am Sehnenansatz noch schmerzte, Überweisung zum Fuß MRT. Verdacht auf Spondylarthrits, das war bereits einmal als Verdacht in der Rheumaklinik geäußert worden wegen Syndesmophyten der BWS und glänzender Ecke, Kastenwirbel. Mein Einwand, dass der Fuß nun ja nicht mehr das Problem sei, sondern der Ellenbogen, wurde mit der Feststellung, man würde dennoch etwas sehen, ignoriert. Mein Arzt sagte mir dann, es sei sehr schwer, eine Entzündung der Plantarfaszie im Ultraschall zu diagnostizieren und wenn es tatsächlich eine sein soll, müssen wir meine Therapie umstellen auf ein stärker wirksames Mittel ( anstatt Quensyl z.B. MTX ).
Da ich wieder arbeiten mußte, habe ich weiter Cortison ( bis 10 mg ) und Ibu genommen, weil es sonst nicht auszuhalten war. Zehn Tage nach meinem Termin beim Rheumatologen konnte ich zum MRT, weil jemand abgesagt hatte und - nichts ! Lediglich ein diskreter Gelenkerguss ohne klaren pathologischen Hinweis im Großzehengelenk.
Hatte ich mir bereits gedacht.
Anruf beim Rheumatologen, die Dame am Empfang richtete mir aus, ich solle mit den Bildern zum Orthopäden.
Dort war ich nun am Montag, immer noch mit heftig schmerzendem Ellenbogen. Der gute Arzt wunderte sich, dass mein Rheumatologe die Diagnose anzweifelte und war froh darüber, dass nach drei Monaten die Fuß Baustelle beseitigt war. Er zeigte sich sehr besorgt darüber, dass der Ellenbogen nach wie vor entzündet ist und leitete mich an den orthopädischen Rheumatologen in der Praxis ( den ich bereits kenne ) weiter.
Da hatte ich nun heute den Termin und bin nun erst recht verzweifelt. Seiner Meinung nach ist da nichts Systemisches. Er meint, ich hätte einen Knickfuss ( den habe ich nicht, ich habe einen Spreizfuß ) und unter anderem dadurch käme es zu funktionellen Störungen, die sich bis hoch in die HWS fortsetzen.
Im Grunde habe ich ein Schmerzverstärkungssyndrom und nehme Schmerzen stärker als andere wahr.
Auf meine Frage, ob denn der Ellenbogen und die Sehne entzündet seien, sagte er ja, das käme aber nicht vom Lupus oder einer anderen sytemischen Erkrankung. Ich sei erschöpft und meine Seele angeschlagen ( ?!? ). Sport solle ich machen. Auf meine Nachfrage, dass ich das bereits tue und immer in Bewegung bin, weil es sonst schmerzt ( auch im tiefen Rücken, Knie und Schulter ), erhielt ich zur Antwort, dann liege es daran, dass ich zu viel mache, dass würde ja die Erschöpfung begünstigen.
Ich hatte den Fehler gemacht, ihm mitzuteilen, dass ich durch die dauernden Schmerzen mittlerweile angeschlagen und erschöpft bin...
Bin ich nun bescheuert ? Ein SVS hat man doch dann, wenn es KEINE Entzündungen oder Erkrankungen gibt, oder ?
Ich zweifel stark an der Aussage des Arztes und fühle mich mittlerweile total allein gelassen.
Die Schmerzen im Ellenbogen sind morgens extrem, Strecken/Greifen ist nur unter starken Schmerzen möglich, im Lauf des Tages ( nach vier bis sechs Stunden ) nach Bewegung wird es besser. Ibu schlägt zum Glück einigermaßen an, am frühen Abend sind die Schmerzen fast weg, komme ich dann zur Ruhe und setze mich, wird es langsam wieder schlimmer.
Was mache ich denn jetzt ? Und was soll ich glauben ? Mein Gefühl sagt mir, dass der Karpaltunnel, die Epicondylitis humeri radialis, die Epicondylitis humeri ulnaris und die Entzündung der Sehne dort ( ist auch als verhärteter, schmerzhafter Strang tastbar ), sowie die Plantarfasziitis sehr wohl einen Schub darstellen - ob nun vom Lupus oder einer Spondylarthitis ( hat meine Tochter und hatte meine Mutter ), ist mir eigentlich egal, ich möchte nur BEHANDELT werden.
Wie seht ihr das ? Bitte herzlich um Meinungen oder Erfahrungen, habe echt kaum noch Kraft.
Danke für das Lesen meines zugegebenermaßen langen Textes. Musste mir das "von der Seele" schreiben.
Liebe Grüße, Tina
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