M
Marly
Guest
Kinder nicht begleiten dürfen?
Was ist das denn? Jedes Kind ist anders, das eine rennt schon fast alleine in den Kindergarten, weil es sich sicher fühlt und das andere braucht noch viel länger den Schutz der Eltern.
Diese Zeit sollte doch wohl jedem Kind gegeben werden. Unsere Kinder sind doch keine Maschinen, die alle im gleichen Tempo (Temperament) arbeiten. Einerseits sollen die späteren Erwerbstätigen funktionieren wie ein Schweizer Uhrwerk und andererseits wünscht man sich mehr Individualität und Kreativität.
Wo soll das denn herkommen, wenn man sich schon als kleines siebenjähriges Kind wie ein Erwachsener verhalten soll?
Und Lehrer können durchaus herzlicher sein und die Kinder begleiten und dort abholen, wo sie gerade stehen.
An der Schule, an der meine Tochter nun ist und auch meine Enkelin dürfen die Kinder so lange bis ins Zimmer gebracht werden, wie es nötig ist. Wenn die Stunde beginnt, gehen alle wieder in den Flur und jedes Kind wird jeden Morgen einzeln mit Handschlag und ein paar Worten begrüßt.
Da weiß jedes Kind: nun fängt die Schule an, der Lehrer hat mich wahrgenommen.
Es ist ein sehr schönes Ritual, das bis zum Abitur so gemacht wird.
Unsere 4 Kinder haben alle eine sehr schöne, herzliche, individuelle und kreative Schulzeit gehabt. Es sind sehr soziale und umsichtige Erwachsene mit ganz normalen Berufen geworden, die mitten im Leben stehen.
Hätte es an der Grundschule, an der meine Tochter war, die Regelung gegeben, ich hätte sie nicht erst nach der fünften, sondern gleich nach der Einschulung rausgenommen und mir eine andere Schule gesucht.
Mich wundert es auch, dass es so etwas anscheinend häufiger gibt, denn hier ist vieles im Wandel. Es gibt neuerdings bewegliche Klassenzimmer, in denen Kinder nicht mehr die ganze Zeit sitzen müssen, sondern zwischendurch immer wieder kleine Bewegungsspiele eingebaut werden - das paßt so gar nicht zu der Sonderregelung, richtet sie sich doch eher gegen die Kinder.......
LG
Was ist das denn? Jedes Kind ist anders, das eine rennt schon fast alleine in den Kindergarten, weil es sich sicher fühlt und das andere braucht noch viel länger den Schutz der Eltern.
Diese Zeit sollte doch wohl jedem Kind gegeben werden. Unsere Kinder sind doch keine Maschinen, die alle im gleichen Tempo (Temperament) arbeiten. Einerseits sollen die späteren Erwerbstätigen funktionieren wie ein Schweizer Uhrwerk und andererseits wünscht man sich mehr Individualität und Kreativität.
Wo soll das denn herkommen, wenn man sich schon als kleines siebenjähriges Kind wie ein Erwachsener verhalten soll?
Und Lehrer können durchaus herzlicher sein und die Kinder begleiten und dort abholen, wo sie gerade stehen.
An der Schule, an der meine Tochter nun ist und auch meine Enkelin dürfen die Kinder so lange bis ins Zimmer gebracht werden, wie es nötig ist. Wenn die Stunde beginnt, gehen alle wieder in den Flur und jedes Kind wird jeden Morgen einzeln mit Handschlag und ein paar Worten begrüßt.
Da weiß jedes Kind: nun fängt die Schule an, der Lehrer hat mich wahrgenommen.
Es ist ein sehr schönes Ritual, das bis zum Abitur so gemacht wird.
Unsere 4 Kinder haben alle eine sehr schöne, herzliche, individuelle und kreative Schulzeit gehabt. Es sind sehr soziale und umsichtige Erwachsene mit ganz normalen Berufen geworden, die mitten im Leben stehen.
Hätte es an der Grundschule, an der meine Tochter war, die Regelung gegeben, ich hätte sie nicht erst nach der fünften, sondern gleich nach der Einschulung rausgenommen und mir eine andere Schule gesucht.
Mich wundert es auch, dass es so etwas anscheinend häufiger gibt, denn hier ist vieles im Wandel. Es gibt neuerdings bewegliche Klassenzimmer, in denen Kinder nicht mehr die ganze Zeit sitzen müssen, sondern zwischendurch immer wieder kleine Bewegungsspiele eingebaut werden - das paßt so gar nicht zu der Sonderregelung, richtet sie sich doch eher gegen die Kinder.......
LG