Hallo carpe diem,
ich kenne die von dir genannte Einrichtung nur von außen, wenn ich auf dem Weg zum Gasteiner Stollen dort vorbeifahre. Wenn der Stollen wirken soll, ist Ruhe wichtig, am Tag einer Stolleneinfahrt sollte keinerlei Belastung (außer KG) stattfinden, keine weitere Überwärmung (Schwimmen etc.) und Ruhe, viel Schlafen ist absolut sinnvoll.
Wegen der allemeinen "Sperrstundendiskussion" kann ich beitragen, was ich auf meiner bisher einzigen Reha in Bad Kreuznach erlebte. Auch hier wurde abgesperrt, auch hier gab es Leute, die sich darüber aufregten. Ich war meist mit einer Gruppe anderer Bechterewler zusammen, wir waren dann aber zwischen 21 und 22 Uhr im Bett. Weil wir um 7 Uhr Atem-Brustkorb-Gymnastik hatten (also unser Tagesprogramm schon anfing) und wir ziemlich k.o. von den Aktivitäten waren. Wir waren auch tagsüber nie auf den Zimmern sondern turnten fleißig die Hausaufgaben ab, die wir aufbekommen hatten. Neben mir schienen das auch andere als Reha-Normalität zu sehen.... dafür waren wir ja da.
Meine Meinung für mich war: Wenn die DRV mir die Rehamaßnahme bezahlt, ich also auf Kosten der Allgemeinheit (pauschal gesagt) etwas für die Verbesserung/Wiederherstellung meiner Gesundheit tun darf, dann hat das auch meine volle Aufmerksamkeit und meinen vollen Einsatz verdient: Fit sein für die Therapie, "Hausaufgaben" machen etc. Mir war dann auch klar, weswegen man nach einer Reha Urlaub nehmen darf

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Therapien nicht ernst nehmen, bzw. k.o. dort anrücken, das kann ich, wenn ich alles selber zahle. In Kreuznach erlebte ich auch einige Patienten, die viel Bier tranken, die Nacht zum Tag machten und sich dann bei der Therapie ein wenig aufregten..... Mich persönlich hat das ein wenig verwundert.
In einem Krankenhaus darf ein Patient auch nicht einfach so die Station verlassen und aus der Klinik gehen. Da sehe ich es als natürlich an, dass hier auch eine sog. Sperrstunde da ist. (und öffnen lassen sich die Türen von innen immer, wegen des Brandfalls....)
LG Pezzi