Hallo!
Bin neu hier,etwas irritiert und wende mich daher an Euch. Vor ca. 6 Wochen wurden bei einer Blutuntersuchung ein ANA-Titer (homogene Fluoreszenz)von 1:1280 und positive ds DNA AAK ( +15) festgestellt. Mein Hausarzt stellte daraufhin und aufgrund meiner Vorgeschichte ( seit Jahren in Schüben auftretende Gelenkschmerzen und Gelenkentzündungen, Muskelschmerzen, Hautausschläge im Gesicht, an Unterschenkel und Innenseite der Unterarme, immer wieder Leukopenien und Anämien, Schlappheit, Müdigkeit, Leistungsschwäche, Erythrozyten im Urin) die Verdachtsdiagnose "SLE".
Vor 2 Tagen war ich im Klinikum Aachen, wo man mir sagte, ich habe definitiv eine Autoimmunerkrankung, also eine Kollagenose, aber ob es SLE sei, könne man nicht sagen, da die ds DNA AAK zu niedrig seien in der Relation zum recht hohen ANA-Titer. Es sei wohl eher eine Mischkollagenose. Für mich geht es jetzt um die Frage, ob das stimmt? (Das Blut wurde übrigens während eines weitestgehend beschwerdefreien Zeitraums abgenommen.)
Meines Wissens hat die Höhe der ds DNA AAK nichts damit zu tun, OB ein SLE vorliegt oder nicht.
Ich habe es so verstanden, dass die Höhe bei jedem SLE-Patienten unterschiedlich ausgeprägt ist, und das im Grunde genommen, der Nachweis von ds DNA AAK (egal in welcher HÖhe) schon ausreicht, um einen SLE zu sichern, zusammen mit anderen Kriterien natürlich.
Um die Krankheit zu kontrollieren, muss man intraindividuell (?, hoffe, das Wort stimmt) die jeweilig neuen Werte miteinander vergleichen, um einen evtl. Schub erkennen zu können oder um die Wirksamkeit der Medikamente zu überprüfen. Habe ich das richtig verstanden?
Mein Problem ist, dass ich bereits vor 7 Jahren einen ANA-Titer von 1:320, immer wiederkehrende Gelenkentzündungen, Gelenkschmerzen, Tendenz zu Leukopenie und Anämie,Hautausschläge hatte. Der damalige Rheumatologe röntgte meine Hände, stellte keine Anzeichen von RA fest und meinte ich hätte nix. Als er hörte, dass ich 4 Kinder habe, drückte er auf den berühmt-berüchtigten Tenderpoints herum, die z.T auch schmerzten, da ich damals im 3.Jahr diese Beschwerden hatte und meine Muskeln druckempfindlich waren, ich hatte aber KEINE ständigen Muskelschmerzen.Dennoch diagnostizierte der Rheumatologe eine Fibromyalgie und es fand keine weitere Differenzierung der ANA statt.
Erst als vor 2 Monaten ein Heilpraktiker Proteine in meinem Urin entdeckte und von einer Nierenerkrankung sprach, kam die ganze Geschichte ins Rollen. Hab jetzt einfach die Befürchtung, dass, wenn die Ärztin im Klinikum auch nicht richtig informiert ist, evtl. eine falsche Therapie gestartet wird - im Grunde genommen sind schon 7 Jahre ohne Behandlung ins Land gezogen , ob und welche Schäden das hinterlassen hat, werde ich in 2 Wochen erfahren.
Bitte Sie daher mir genaue Infos zu den "ds DNA AAK" zu geben, damit ich, falls ich alles richtig verstanden habe, meiner Ärztin auch selbstbewusst widersprechen kann, so dass dieses Mal das Richtige getan wird.
Sorry, weil ich extrem viel getextet habe, bin etwas durcheinander und möchte einfach nur, dass jetzt das getan wird, was nötig ist - nicht mehr und auch nicht weniger. Dazu gehört aber eben auch die korrekte Diagnosestellung. Ich weiss zwar (noch) nicht so genau, ob der Unterschied zwischen SLE und SHARP-Syndrom wirklich soooo gravierend ist, aber subjektiv ist es mir einfach wichtig, richtig informiert zu sein, um die richtigen Fragen zu stellen und um befriedigende Antworten zu erhalten.
Vielen Dank für´s Lesen ! I
Ich freue mich auf Eure Antworten.
dana95
Bin neu hier,etwas irritiert und wende mich daher an Euch. Vor ca. 6 Wochen wurden bei einer Blutuntersuchung ein ANA-Titer (homogene Fluoreszenz)von 1:1280 und positive ds DNA AAK ( +15) festgestellt. Mein Hausarzt stellte daraufhin und aufgrund meiner Vorgeschichte ( seit Jahren in Schüben auftretende Gelenkschmerzen und Gelenkentzündungen, Muskelschmerzen, Hautausschläge im Gesicht, an Unterschenkel und Innenseite der Unterarme, immer wieder Leukopenien und Anämien, Schlappheit, Müdigkeit, Leistungsschwäche, Erythrozyten im Urin) die Verdachtsdiagnose "SLE".
Vor 2 Tagen war ich im Klinikum Aachen, wo man mir sagte, ich habe definitiv eine Autoimmunerkrankung, also eine Kollagenose, aber ob es SLE sei, könne man nicht sagen, da die ds DNA AAK zu niedrig seien in der Relation zum recht hohen ANA-Titer. Es sei wohl eher eine Mischkollagenose. Für mich geht es jetzt um die Frage, ob das stimmt? (Das Blut wurde übrigens während eines weitestgehend beschwerdefreien Zeitraums abgenommen.)
Meines Wissens hat die Höhe der ds DNA AAK nichts damit zu tun, OB ein SLE vorliegt oder nicht.
Ich habe es so verstanden, dass die Höhe bei jedem SLE-Patienten unterschiedlich ausgeprägt ist, und das im Grunde genommen, der Nachweis von ds DNA AAK (egal in welcher HÖhe) schon ausreicht, um einen SLE zu sichern, zusammen mit anderen Kriterien natürlich.
Um die Krankheit zu kontrollieren, muss man intraindividuell (?, hoffe, das Wort stimmt) die jeweilig neuen Werte miteinander vergleichen, um einen evtl. Schub erkennen zu können oder um die Wirksamkeit der Medikamente zu überprüfen. Habe ich das richtig verstanden?
Mein Problem ist, dass ich bereits vor 7 Jahren einen ANA-Titer von 1:320, immer wiederkehrende Gelenkentzündungen, Gelenkschmerzen, Tendenz zu Leukopenie und Anämie,Hautausschläge hatte. Der damalige Rheumatologe röntgte meine Hände, stellte keine Anzeichen von RA fest und meinte ich hätte nix. Als er hörte, dass ich 4 Kinder habe, drückte er auf den berühmt-berüchtigten Tenderpoints herum, die z.T auch schmerzten, da ich damals im 3.Jahr diese Beschwerden hatte und meine Muskeln druckempfindlich waren, ich hatte aber KEINE ständigen Muskelschmerzen.Dennoch diagnostizierte der Rheumatologe eine Fibromyalgie und es fand keine weitere Differenzierung der ANA statt.
Erst als vor 2 Monaten ein Heilpraktiker Proteine in meinem Urin entdeckte und von einer Nierenerkrankung sprach, kam die ganze Geschichte ins Rollen. Hab jetzt einfach die Befürchtung, dass, wenn die Ärztin im Klinikum auch nicht richtig informiert ist, evtl. eine falsche Therapie gestartet wird - im Grunde genommen sind schon 7 Jahre ohne Behandlung ins Land gezogen , ob und welche Schäden das hinterlassen hat, werde ich in 2 Wochen erfahren.
Bitte Sie daher mir genaue Infos zu den "ds DNA AAK" zu geben, damit ich, falls ich alles richtig verstanden habe, meiner Ärztin auch selbstbewusst widersprechen kann, so dass dieses Mal das Richtige getan wird.
Sorry, weil ich extrem viel getextet habe, bin etwas durcheinander und möchte einfach nur, dass jetzt das getan wird, was nötig ist - nicht mehr und auch nicht weniger. Dazu gehört aber eben auch die korrekte Diagnosestellung. Ich weiss zwar (noch) nicht so genau, ob der Unterschied zwischen SLE und SHARP-Syndrom wirklich soooo gravierend ist, aber subjektiv ist es mir einfach wichtig, richtig informiert zu sein, um die richtigen Fragen zu stellen und um befriedigende Antworten zu erhalten.
Vielen Dank für´s Lesen ! I
Ich freue mich auf Eure Antworten.
dana95
Ich würde mich sehr über Antwort freuen.