Hallo,
vielleicht weiß jemand von Euch Rat und nimmt sich die Zeit den Post durchzulesen, um mir vielleicht ein paar Ideen mit auf den Weg zugeben. Oder vielleicht geht es jemandem ähnlich?
Seit etwa 1999 habe ich gesundheitliche Probleme. Spannungskopfschmerzen, Rückenschmerzen und Probleme mit dem Bauch, der Verdauung. Aber dazu unten genaueres.
Ja, wie ich schon meinte, renne ich mit den Beschwerden nun seit sieben Jahren rum, von Arzt zu Arzt. Teilweise mit kleinen Erfolgen aber überwiegend hat es nichts gebracht
In dieser Zeit musste ich persönlich viele Abstriche hinnehmen und machen. Das Abi habe ich nur knapp bestanden, denn es betraf leider genau die Zeit. Und nun mache ich seit 4 Jahren nichts! Gar nichts! Ich bin gestern 25 geworden. Da dreht sich mir der Magen um, denn langsam muss etwas passieren. Auch im Freundeskreis hat sich viel geändert. Viele Freundschaften liegen auf Eis, weil ich einfach nicht die Kraft dafür habe.
Vom „Druck“ der von der Familie und Freunden ausgeht, mal ganz abgesehen. Meine Eltern unterstürzen mich wo sie nur können, aber auch Ihre Geduld (genau wie meine) wird immer wieder auf die Probe gestellt. Bisher stempelt mich noch keiner als Hypochonder ab, jedoch braucht es viel Kraft den Menschen immer wieder zu erzählen, wie es einem geht. Das kann ich allerdings verstehen, denn jeder steckt nur in sich selbst und es geht hier um Jahre.
Genau wie es vielen andere geht, geht es mir auch. Wenn man die normalen Untersuchungen hinter sich hat, gibt es Ärzte die scheinbar selbst überfordert sind und scheinbar durch die Masse an Untersuchungen nicht mehr durchblicken und durchblicken wollen. Ich bekam den Rat eine Therapie zu beginnen, wo ich ca. ein Jahr war, allerdings mit mäßigem Erfolg. Daraus ergab sich eine Nasennebenhöhlen OP, weil vermutet wurde, dass der Spannungskopfschmerz daher kommen würde. Naja, seitdem bekomme ich super gut Luft, hat also schon was gebracht
Auch die Behandlung mit Botulinumtoxin, um den Spannungskopfschmerz in seinem „Kreislauf“ zu unterbrechen, hat nicht wirklich viel gebracht. Ich hab die Therapie, nachdem ich vorher bei sehr vielen Ärzten war, mitgemacht, um vielleicht jetzt auch sagen zu können, „ich habe es versucht, aber es hat nichts gebracht“. Ich lasse nichts unversucht, was vielleicht irgendwie weiterhelfen könnte.
Aber um ein paar genauere Infos zu geben, habe ich die Behandlungen und Beschwerden zusammen geschrieben:
Beschwerden:
Rücken:
- Leichte Rückenschmerzen i.d. HWS (verspannt), starke Schmerzen i.d. LWS (ziehend, leicht pochend, warm)
- Starke Schmerzen i.d. LWS, besonders nach Ruhe (längerem liegen, schlafen, sitzen)
- Knirschen und Verspannung im Nacken beim drehen des Kopfes, besonders nach Ruhe (liegen, schlafen, längeres sitzen)
- Steif im Rücken i.d. HWS und LWS besonders nach Ruhe (liegen, schlafen, längeres sitzen)
- starke Schmerzen der LWS beim liegen/schlafen auf der Seite, bei gebeugter und überstreckter Haltung (z.B. Bücken)
- Wirbel der HWS und LWS sind bei Druck sehr schmerzhaft
- leichtes beugen, strecken der LWS hilft leicht gegen akuten, starken Schmerz (z.B. nach Ruhe)
- Bei schmerzenden Wirbel der HWS und LWS hilft einrenken/knacken (ca. 20-30x am Tag)
Magen etc. (seit der zucker- und hefefreien Diät zu 90% gebessert, glutenfreie Diät kam danach hinzu):
- Aufgeblähter Bauch, Völlegefühl Appetitlosigkeit besonders morgens
- Alle paar Wochen nach dem Essen ein stark aufgeblähter Bauch, Bauchkrämpfe, Verstopfung, (selten. Hautquaddeln, jucken am ganzen Körper), gefolgt von Durchfall
- starke Reaktion auf manche Nahrungsmittel (Sojasoße, Chips)
- Leicht weiße, belegte Zunge, Mundgeruch, Übersäuerung, Aufstoßen, oft Schleim im Rachen
- Stuhlgang alle 2-4 Tage, wechselnder Stuhl
- Blähungen, bes. nach dem Essen
Kopf:
- Spannungskopfschmerz an Stirn und Schläfe
- Stiche/Druck hinter den Augen (beim schauen zu den Rändern) bei starkem Spannungskopfschmerz.
- Druckgefühl im Kopf beim Vorbeugen bei starkem Spannungskopfschmerz
- „Fettfilm“ auf der Stirn bei starkem Spannungskopfschmerz
Sonstiges:
- Abgeschlagenheit (Schlapp, Träge, das Bewegen fällt schwer, besonders nach Ruhe, Haut spannt)
- Nach aktiven Tagen (körperlich --> Sport, Arbeit, Bewegung) oft stärkere Kopf- und Rückenschmerzen am folgenden Tag, bzw. schon am Abend/ in der Nacht starke Rückenschmerzen (LWS). Lt. Physiotherapeut durch lockere Bänder.
- In der Regel sind die Kopf- und Rückenschmerzen morgens stärker als gegen Abend.
- Kopf, Rücken und Bauchprobleme begannen etwa 1999, langsam über Wochen/Monate hinweg.
- Oft Müdigkeit
- Starke Konzentrationsprobleme
Bisherige Erkrankung / Behandlung seit 1999
- Pilzbefund des Darms: Geotrichum Candidum, Candida Parapsilosis (Nystatin STADA, Perenterol forte 250 mg Kapseln)
- Verdacht auf Zöliakie/Sprue (Blutwert, jedoch ohne Dünndarmbiopsie)
- Augenentzündung Uveitis intermediär (ca. 2000, 2001), Ursache nicht bekannt
- An zwei Oberkieferzähnen Wurzelentzündung -> Wurzelspitzenresektion
- Operation d. Nasennebenhöhle (Verdacht wg. Spannungskopfschmerz, Verschleimung)
- Botulinumtoxinspritzen gegen Spannungskopfschmerz
- Krankengymnastik, Akupunktur, Massage, Rückenschule, Gerätetraining, Physiotherapie, regelmäßiges, langsames Joggen
- CT des Kopfes, Magenspiegelung, Ultraschall, Röntgenaufnahmen der HWS und LWS
- Darmspiegelung, Aufnahmen des Dünndarms
- Therapie, Dauer ca. 1 Jahr
- Antidepressiva gegen Spannungskopfschmerz (ca. 2001): Natil, DHE ratiopharm 2,5, Motilium, Moclix, Fluctin, Amineurin
- Rheumabefund HLA-B27 war negativ, wurde nicht festgestellt. Keine bekannten, rheumatischen Erkrankungen in der Familie.
Die meisten Untersuchungen und Behandlungen haben nichts ergeben, bis auf die Probleme mit dem Bauch. Seit ich nahezu zucker-, hefe- und glutenfrei esse, habe ich kaum noch Probleme mit der Verdauung. Aber leider macht es den Rest der Probleme nur erträglicher, aber nicht wirklich besser. Starke Kopf- und Rückenschmerzen habe ich nach wie vor.
Ende des Monats habe ich endlich einen Termin bei einem internistischen Rheumatologen. Mein Physiotherapeut brachte den Vorschlag, den Bechterew-Wert HLA-B27 testen zu lassen, der ist jedoch negativ, was mich einerseits freuen sollte, auf der anderen Seite aber wieder zurückwirft in der Diagnose
Vom Gefühl her, denke ich, das die Probleme von der Wirbelsäule ausgehen. Aber ich habe mich schon in den letzten Jahren oft getäuscht, ich bin kein Arzt. Vielleicht ist es etwas Entzündliches?
Ich weiß nicht, ob es was bringen wird, jedoch versuche ich mich so gut es geht auf den Termin vorzubereiten, denn 2 Monate Wartezeit ist sehr lang.
Wenn Ihr Vorschläge oder Fragen habt, bitte, bitte schreibt was Euch einfällt. Ich bin über alles froh und beantworte gerne jede Frage.
vielleicht weiß jemand von Euch Rat und nimmt sich die Zeit den Post durchzulesen, um mir vielleicht ein paar Ideen mit auf den Weg zugeben. Oder vielleicht geht es jemandem ähnlich?
Seit etwa 1999 habe ich gesundheitliche Probleme. Spannungskopfschmerzen, Rückenschmerzen und Probleme mit dem Bauch, der Verdauung. Aber dazu unten genaueres.
Ja, wie ich schon meinte, renne ich mit den Beschwerden nun seit sieben Jahren rum, von Arzt zu Arzt. Teilweise mit kleinen Erfolgen aber überwiegend hat es nichts gebracht
In dieser Zeit musste ich persönlich viele Abstriche hinnehmen und machen. Das Abi habe ich nur knapp bestanden, denn es betraf leider genau die Zeit. Und nun mache ich seit 4 Jahren nichts! Gar nichts! Ich bin gestern 25 geworden. Da dreht sich mir der Magen um, denn langsam muss etwas passieren. Auch im Freundeskreis hat sich viel geändert. Viele Freundschaften liegen auf Eis, weil ich einfach nicht die Kraft dafür habe.
Vom „Druck“ der von der Familie und Freunden ausgeht, mal ganz abgesehen. Meine Eltern unterstürzen mich wo sie nur können, aber auch Ihre Geduld (genau wie meine) wird immer wieder auf die Probe gestellt. Bisher stempelt mich noch keiner als Hypochonder ab, jedoch braucht es viel Kraft den Menschen immer wieder zu erzählen, wie es einem geht. Das kann ich allerdings verstehen, denn jeder steckt nur in sich selbst und es geht hier um Jahre.
Genau wie es vielen andere geht, geht es mir auch. Wenn man die normalen Untersuchungen hinter sich hat, gibt es Ärzte die scheinbar selbst überfordert sind und scheinbar durch die Masse an Untersuchungen nicht mehr durchblicken und durchblicken wollen. Ich bekam den Rat eine Therapie zu beginnen, wo ich ca. ein Jahr war, allerdings mit mäßigem Erfolg. Daraus ergab sich eine Nasennebenhöhlen OP, weil vermutet wurde, dass der Spannungskopfschmerz daher kommen würde. Naja, seitdem bekomme ich super gut Luft, hat also schon was gebracht
Auch die Behandlung mit Botulinumtoxin, um den Spannungskopfschmerz in seinem „Kreislauf“ zu unterbrechen, hat nicht wirklich viel gebracht. Ich hab die Therapie, nachdem ich vorher bei sehr vielen Ärzten war, mitgemacht, um vielleicht jetzt auch sagen zu können, „ich habe es versucht, aber es hat nichts gebracht“. Ich lasse nichts unversucht, was vielleicht irgendwie weiterhelfen könnte.
Aber um ein paar genauere Infos zu geben, habe ich die Behandlungen und Beschwerden zusammen geschrieben:
Beschwerden:
Rücken:
- Leichte Rückenschmerzen i.d. HWS (verspannt), starke Schmerzen i.d. LWS (ziehend, leicht pochend, warm)
- Starke Schmerzen i.d. LWS, besonders nach Ruhe (längerem liegen, schlafen, sitzen)
- Knirschen und Verspannung im Nacken beim drehen des Kopfes, besonders nach Ruhe (liegen, schlafen, längeres sitzen)
- Steif im Rücken i.d. HWS und LWS besonders nach Ruhe (liegen, schlafen, längeres sitzen)
- starke Schmerzen der LWS beim liegen/schlafen auf der Seite, bei gebeugter und überstreckter Haltung (z.B. Bücken)
- Wirbel der HWS und LWS sind bei Druck sehr schmerzhaft
- leichtes beugen, strecken der LWS hilft leicht gegen akuten, starken Schmerz (z.B. nach Ruhe)
- Bei schmerzenden Wirbel der HWS und LWS hilft einrenken/knacken (ca. 20-30x am Tag)
Magen etc. (seit der zucker- und hefefreien Diät zu 90% gebessert, glutenfreie Diät kam danach hinzu):
- Aufgeblähter Bauch, Völlegefühl Appetitlosigkeit besonders morgens
- Alle paar Wochen nach dem Essen ein stark aufgeblähter Bauch, Bauchkrämpfe, Verstopfung, (selten. Hautquaddeln, jucken am ganzen Körper), gefolgt von Durchfall
- starke Reaktion auf manche Nahrungsmittel (Sojasoße, Chips)
- Leicht weiße, belegte Zunge, Mundgeruch, Übersäuerung, Aufstoßen, oft Schleim im Rachen
- Stuhlgang alle 2-4 Tage, wechselnder Stuhl
- Blähungen, bes. nach dem Essen
Kopf:
- Spannungskopfschmerz an Stirn und Schläfe
- Stiche/Druck hinter den Augen (beim schauen zu den Rändern) bei starkem Spannungskopfschmerz.
- Druckgefühl im Kopf beim Vorbeugen bei starkem Spannungskopfschmerz
- „Fettfilm“ auf der Stirn bei starkem Spannungskopfschmerz
Sonstiges:
- Abgeschlagenheit (Schlapp, Träge, das Bewegen fällt schwer, besonders nach Ruhe, Haut spannt)
- Nach aktiven Tagen (körperlich --> Sport, Arbeit, Bewegung) oft stärkere Kopf- und Rückenschmerzen am folgenden Tag, bzw. schon am Abend/ in der Nacht starke Rückenschmerzen (LWS). Lt. Physiotherapeut durch lockere Bänder.
- In der Regel sind die Kopf- und Rückenschmerzen morgens stärker als gegen Abend.
- Kopf, Rücken und Bauchprobleme begannen etwa 1999, langsam über Wochen/Monate hinweg.
- Oft Müdigkeit
- Starke Konzentrationsprobleme
Bisherige Erkrankung / Behandlung seit 1999
- Pilzbefund des Darms: Geotrichum Candidum, Candida Parapsilosis (Nystatin STADA, Perenterol forte 250 mg Kapseln)
- Verdacht auf Zöliakie/Sprue (Blutwert, jedoch ohne Dünndarmbiopsie)
- Augenentzündung Uveitis intermediär (ca. 2000, 2001), Ursache nicht bekannt
- An zwei Oberkieferzähnen Wurzelentzündung -> Wurzelspitzenresektion
- Operation d. Nasennebenhöhle (Verdacht wg. Spannungskopfschmerz, Verschleimung)
- Botulinumtoxinspritzen gegen Spannungskopfschmerz
- Krankengymnastik, Akupunktur, Massage, Rückenschule, Gerätetraining, Physiotherapie, regelmäßiges, langsames Joggen
- CT des Kopfes, Magenspiegelung, Ultraschall, Röntgenaufnahmen der HWS und LWS
- Darmspiegelung, Aufnahmen des Dünndarms
- Therapie, Dauer ca. 1 Jahr
- Antidepressiva gegen Spannungskopfschmerz (ca. 2001): Natil, DHE ratiopharm 2,5, Motilium, Moclix, Fluctin, Amineurin
- Rheumabefund HLA-B27 war negativ, wurde nicht festgestellt. Keine bekannten, rheumatischen Erkrankungen in der Familie.
Die meisten Untersuchungen und Behandlungen haben nichts ergeben, bis auf die Probleme mit dem Bauch. Seit ich nahezu zucker-, hefe- und glutenfrei esse, habe ich kaum noch Probleme mit der Verdauung. Aber leider macht es den Rest der Probleme nur erträglicher, aber nicht wirklich besser. Starke Kopf- und Rückenschmerzen habe ich nach wie vor.
Ende des Monats habe ich endlich einen Termin bei einem internistischen Rheumatologen. Mein Physiotherapeut brachte den Vorschlag, den Bechterew-Wert HLA-B27 testen zu lassen, der ist jedoch negativ, was mich einerseits freuen sollte, auf der anderen Seite aber wieder zurückwirft in der Diagnose
Vom Gefühl her, denke ich, das die Probleme von der Wirbelsäule ausgehen. Aber ich habe mich schon in den letzten Jahren oft getäuscht, ich bin kein Arzt. Vielleicht ist es etwas Entzündliches?
Ich weiß nicht, ob es was bringen wird, jedoch versuche ich mich so gut es geht auf den Termin vorzubereiten, denn 2 Monate Wartezeit ist sehr lang.
Wenn Ihr Vorschläge oder Fragen habt, bitte, bitte schreibt was Euch einfällt. Ich bin über alles froh und beantworte gerne jede Frage.