S
Skipper Juergen
Guest
Moin,moin!
Hier ist der Skipper Juergen. Da ich wieder vor Schmerzen nicht schlafen kann, möchte ich Euch meine Krankengeschichte schreiben mit allem was dazu gegört.
Ich bin 52 Jahre und leide 1997 und folgenden diagnostizierten Krankheiten.
a) Seropositive cP
b) Fibromyalgie
c) Arterielle Hypertonie
e) Reaktive Depressionen
f) Obstruktive Bronchitis
g) Splenomegalie ( möglicherweide im Rahmem der Grunderkrankung
h) Bandscheibenvorfälle im Bereich C6/7, L4/5, L5/S1
i) Spondyarthrose, Osteochondrose L4/5
Ich nehme folgende Medikamente:
Arava 20mg ( 1-0-0 )
MTX 15mg, 1x die Woche i.m.
Folsan 10mg ( 1 Tag nach MTX )
Decortin H 15mg ( 1-0-0 )
Calcium D3 ( 1-0-1 )
Tramal long ( 1-0-1 )
Rantudil retard ( 1-0-1 )
Nexium 20 ( 0-0-1 )
Asperin 100 ( 1-0-0-)
Tebonin forte ( 1-0-1 )
Vom 02.09.2002 - 21.09.2002 war ich im Rheumazentrum-Ruhrgebiet in Herne. Dort war ich in den besten Händen. Das was man dort mit mir angestellt hat, hat mir sehr gut getan.
Hervorragende Ärzte, gute Therapiebedingungen.
Am 15.10.2002 - 05.11.2002 war ich zur REHA lt. BfA-Berlin in Blieskastel. Ich hatte die Erwerbsminderungsrente eingereicht und die BfA hat mich dann dort hingeschickt.
Motto: REHA geht vor Rente!
Blieskastel ist hauptsächlich für orthopädische Krankheiten vorgesehen.
Die Ärzte haben mir vor Ort gesagt, dass ich fehl am Platz wäre.Ich hatte das der BfA auch mitgeteilt, aber keine Reaktion.
Vom 14.07.2003 - 02.08.2003 war ich wieder im Rheumazentrum-Ruhrgebiet Herne, mit schweren akutem Schub.
Wieder haben die Ärzte das im Griff bekommen.
Zwischenzeitlich ist meine EU abgelehnt worden. Ich habe Widerspruch eingelegt. Dieser ist auch abgelehnt worden. Jetzt klage ich vor dem Sozialgericht in Dortmund. Meine Interessen vertritt die VdK Dortmund. Ich damit auch sehr zufrieden.
Die Ärzte in Blieskastel haben im Kurbericht geschrieben, dass ich als Krankenpfleger nur noch unter 3 Stunden arbeiten könnte. Die BfA meint, ich könnte noch 6 Stunden vollschichtig in Sanatorien, Kurkliniken und Arztpraxen arbeiten.
Mein Rheumatologe aus Bochum und meine Hausarzt aus Dortmund (Internist) haben mir die volle Erwerbsunfähigkeit attestiert. Selbst die Krankenkasse BKK Buschhütten (ist auch o.k. )
haben mir geschrieben bzw. telefonisch gesagt ich wäre auch aus Ihrer Sicht nicht weiter
Erwerbsfähig.
Das ersteinmal bis dahin.
Für mich ist das alles nicht mehr nachzuvollziehen. Nicht das man schon genug unter Schmerzen leiden muss, dass man Medikamente zu sich nehmen muss wie andere Bonbons,dass man sein privat Leben so geändert hat, dass alles an einem vorbei geht. Keine Hobbys mehr nachgehen kann. Gartenarbeiten geht nicht, mit dem Hund gassi gehen geht nicht,da ich einen Gehstock habe. Sportvereine geht auch nicht.
Alles ist vorbei. Jede Tätigkeit die man früher selber gemacht, müssen in Auftrag gegeben werden. Kein Auto wird mehr gefahren da die Bewegungs- und Reaktionsfähigkeit nicht mehr vorhaden ist. Auch bedingt durch die Einahmene der Medikamente.
Auf alles dieses muss nicht nur ich sonder ich denke einige Leidesgenossen von mir die hier im Forum geschrieben haben auch.
Jetzt kommt der Ärger mit der BfA noch dazu. Wie ein Simulant wird man teilweise angesehen.
Jedenfalls ist das mein Eindruck. Selbst den Fachärzten vertraut die BfA nicht.
Was haben wir blos für ein Sozialsystem. Da wird nach Aktenlage entschieden. Da haben Sozialmediziner das Wort und die Entscheidungsgewalt ob man nun in Rente gehen kann oder nicht. Die haben z.B. von Fibrmyalgie noch nie etwas gehört.
Als ich meine erste Ablehnung bekam, habe ich meine Ärzte und die BKK angerufen und gefragt ob die BfA sich Erkundigungen eingeholt hat. Bei den Ärzten und der BKK, hat keiner angefragt.
Das wurde in Berlin vom Bürostuhl entschieden. Ist das nicht ein Hammer?
Dieses alles zusammen, Schmerzen, Streß und Psychoterror kann man auf die Dauer nicht mehr aushalten. Man kommt wenn man Nachts im Bett liegt auf die komischsten Gedanken.
Wenn man immer wieder die Akten durchsieht, ärgert man sich immer wieder aufs neu.
Man fragt sich ob das Leben noch lebenswert ist. Die Ärzte. die Kliniken, alle geben alles, so gut es geht. Doch dann kommt die BfA und macht alles kaputt.
Ich hoffe das ich jetzt vor dem Sozialgericht, Recht bekomme. Wenn es einen lieben Gott und Gerechtigkeit gibt, wird es schon klappen.
Ich mußte das einmal schreiben. Ich bin froh Euch bei R-O gefunden habe.
Jetzt habe wenigstens über den Computer mit jemanden Kontakt und kann über meine Probleme schreiben.
Da ich ja wie oben beschrieben sehr viele Medikamente nehmen muss, bestelle ich die bei 0800Docmorris. Ich bin noch nie enttäuscht worden. Mit der Apotheke läuft alles Perfekt.
Da bezahlt man keine Rezeptgebühren und schicken die Medikamente frei Haus.
Ich wünsche allen einen schmerzfreien Tag und hoffe das ich etwas von Euch höre
Euer Skipper Juergen
Hier ist der Skipper Juergen. Da ich wieder vor Schmerzen nicht schlafen kann, möchte ich Euch meine Krankengeschichte schreiben mit allem was dazu gegört.
Ich bin 52 Jahre und leide 1997 und folgenden diagnostizierten Krankheiten.
a) Seropositive cP
b) Fibromyalgie
c) Arterielle Hypertonie
e) Reaktive Depressionen
f) Obstruktive Bronchitis
g) Splenomegalie ( möglicherweide im Rahmem der Grunderkrankung
h) Bandscheibenvorfälle im Bereich C6/7, L4/5, L5/S1
i) Spondyarthrose, Osteochondrose L4/5
Ich nehme folgende Medikamente:
Arava 20mg ( 1-0-0 )
MTX 15mg, 1x die Woche i.m.
Folsan 10mg ( 1 Tag nach MTX )
Decortin H 15mg ( 1-0-0 )
Calcium D3 ( 1-0-1 )
Tramal long ( 1-0-1 )
Rantudil retard ( 1-0-1 )
Nexium 20 ( 0-0-1 )
Asperin 100 ( 1-0-0-)
Tebonin forte ( 1-0-1 )
Vom 02.09.2002 - 21.09.2002 war ich im Rheumazentrum-Ruhrgebiet in Herne. Dort war ich in den besten Händen. Das was man dort mit mir angestellt hat, hat mir sehr gut getan.
Hervorragende Ärzte, gute Therapiebedingungen.
Am 15.10.2002 - 05.11.2002 war ich zur REHA lt. BfA-Berlin in Blieskastel. Ich hatte die Erwerbsminderungsrente eingereicht und die BfA hat mich dann dort hingeschickt.
Motto: REHA geht vor Rente!
Blieskastel ist hauptsächlich für orthopädische Krankheiten vorgesehen.
Die Ärzte haben mir vor Ort gesagt, dass ich fehl am Platz wäre.Ich hatte das der BfA auch mitgeteilt, aber keine Reaktion.
Vom 14.07.2003 - 02.08.2003 war ich wieder im Rheumazentrum-Ruhrgebiet Herne, mit schweren akutem Schub.
Wieder haben die Ärzte das im Griff bekommen.
Zwischenzeitlich ist meine EU abgelehnt worden. Ich habe Widerspruch eingelegt. Dieser ist auch abgelehnt worden. Jetzt klage ich vor dem Sozialgericht in Dortmund. Meine Interessen vertritt die VdK Dortmund. Ich damit auch sehr zufrieden.
Die Ärzte in Blieskastel haben im Kurbericht geschrieben, dass ich als Krankenpfleger nur noch unter 3 Stunden arbeiten könnte. Die BfA meint, ich könnte noch 6 Stunden vollschichtig in Sanatorien, Kurkliniken und Arztpraxen arbeiten.
Mein Rheumatologe aus Bochum und meine Hausarzt aus Dortmund (Internist) haben mir die volle Erwerbsunfähigkeit attestiert. Selbst die Krankenkasse BKK Buschhütten (ist auch o.k. )
haben mir geschrieben bzw. telefonisch gesagt ich wäre auch aus Ihrer Sicht nicht weiter
Erwerbsfähig.
Das ersteinmal bis dahin.
Für mich ist das alles nicht mehr nachzuvollziehen. Nicht das man schon genug unter Schmerzen leiden muss, dass man Medikamente zu sich nehmen muss wie andere Bonbons,dass man sein privat Leben so geändert hat, dass alles an einem vorbei geht. Keine Hobbys mehr nachgehen kann. Gartenarbeiten geht nicht, mit dem Hund gassi gehen geht nicht,da ich einen Gehstock habe. Sportvereine geht auch nicht.
Alles ist vorbei. Jede Tätigkeit die man früher selber gemacht, müssen in Auftrag gegeben werden. Kein Auto wird mehr gefahren da die Bewegungs- und Reaktionsfähigkeit nicht mehr vorhaden ist. Auch bedingt durch die Einahmene der Medikamente.
Auf alles dieses muss nicht nur ich sonder ich denke einige Leidesgenossen von mir die hier im Forum geschrieben haben auch.
Jetzt kommt der Ärger mit der BfA noch dazu. Wie ein Simulant wird man teilweise angesehen.
Jedenfalls ist das mein Eindruck. Selbst den Fachärzten vertraut die BfA nicht.
Was haben wir blos für ein Sozialsystem. Da wird nach Aktenlage entschieden. Da haben Sozialmediziner das Wort und die Entscheidungsgewalt ob man nun in Rente gehen kann oder nicht. Die haben z.B. von Fibrmyalgie noch nie etwas gehört.
Als ich meine erste Ablehnung bekam, habe ich meine Ärzte und die BKK angerufen und gefragt ob die BfA sich Erkundigungen eingeholt hat. Bei den Ärzten und der BKK, hat keiner angefragt.
Das wurde in Berlin vom Bürostuhl entschieden. Ist das nicht ein Hammer?
Dieses alles zusammen, Schmerzen, Streß und Psychoterror kann man auf die Dauer nicht mehr aushalten. Man kommt wenn man Nachts im Bett liegt auf die komischsten Gedanken.
Wenn man immer wieder die Akten durchsieht, ärgert man sich immer wieder aufs neu.
Man fragt sich ob das Leben noch lebenswert ist. Die Ärzte. die Kliniken, alle geben alles, so gut es geht. Doch dann kommt die BfA und macht alles kaputt.
Ich hoffe das ich jetzt vor dem Sozialgericht, Recht bekomme. Wenn es einen lieben Gott und Gerechtigkeit gibt, wird es schon klappen.
Ich mußte das einmal schreiben. Ich bin froh Euch bei R-O gefunden habe.
Jetzt habe wenigstens über den Computer mit jemanden Kontakt und kann über meine Probleme schreiben.
Da ich ja wie oben beschrieben sehr viele Medikamente nehmen muss, bestelle ich die bei 0800Docmorris. Ich bin noch nie enttäuscht worden. Mit der Apotheke läuft alles Perfekt.
Da bezahlt man keine Rezeptgebühren und schicken die Medikamente frei Haus.
Ich wünsche allen einen schmerzfreien Tag und hoffe das ich etwas von Euch höre
Euer Skipper Juergen

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