Hallo zusammen,
seit gestern habe ich die Diagnose seronegative Polyarthritis - mein Blut zeigt keinerlei Antikörper oder Rheumafaktor, nur leicht erhöhte Entzündungswerte. Seit ca. 3 Monaten habe ich starke Schmerzen an allen Gelenken, das kam ganz plötzlich, ohne Vorankündigung, über Nacht! Bin eines Morgens aufgewacht und konnte kaum mehr aufstehen, alles tat weh.
Der Orthopäde hat im Ultraschall überall teils recht starke Gelenkergüsse gefunden. Überweisung zum Rheumatologen, dort eben die etwas unspezifische (für mich persönlich zumindest) Diagnose. Symptome außer der Gelenkschmerzen und anfänglicher Abgeschlagenheit habe ich nicht.
Ich habe mit 25 mg Kortison angefangen, bin jetzt seit gestern bei 15 mg und soll im September mit Mtx anfangen (Spritzen). Ich muss dazusagen, dass meine Mutter mit Anfang 50 ebenfalls an RA erkrankt ist und inzwischen im Rollstuhl sitzt. Meine Tante hat ebenfalls RA. (Ich bin Anfang 40).
Die Diagnose liegt natürlich gerade aufgrund der familiären Vorbelastung nahe, aber mich irritiert doch ein bisschen die Therapieform, da man ja nicht 100% sicher sein kann, dass es wirklich RA ist? Kann es nicht vielleicht ein anderer Auslöser sein, der die Gelenkschmerzen verursacht? (Borreliose wurde z.B. bereits ausgeschlossen, aber mein Epstein-Barr-Wert war erhöht). Ich hatte in den letzten Wochen und Monaten wirklich extremen Stress, kann es denn nicht auch davon kommen?
Mein Gedankengang ist gerade, dass ich eine Basistherapie beginne und etwas therapiere, das ich gar nicht habe. Ich will nicht verleugnen, dass ich die Krankheit habe, aber was wenn nicht? Versteht jemand, was ich meine?
Bin mir allerdings auch nicht ganz sicher, was die Alternative wäre - nichts nehmen und hoffen, dass es weg geht? Ist ja auch keine Lösung und unterbewusst habe ich natürlich immer den Gedanken: Was ist, wenn in der Zwischenzeit, während ich warte, meine Gelenke bereits angegriffen werden? Momentan ist, zum Glück, noch alles intakt (MRT und Röntgenbilder).
War jemand von euch vielleicht in der gleichen Situation und würde sich mit mir austauschen?
Liebe Grüße! Tina
seit gestern habe ich die Diagnose seronegative Polyarthritis - mein Blut zeigt keinerlei Antikörper oder Rheumafaktor, nur leicht erhöhte Entzündungswerte. Seit ca. 3 Monaten habe ich starke Schmerzen an allen Gelenken, das kam ganz plötzlich, ohne Vorankündigung, über Nacht! Bin eines Morgens aufgewacht und konnte kaum mehr aufstehen, alles tat weh.
Der Orthopäde hat im Ultraschall überall teils recht starke Gelenkergüsse gefunden. Überweisung zum Rheumatologen, dort eben die etwas unspezifische (für mich persönlich zumindest) Diagnose. Symptome außer der Gelenkschmerzen und anfänglicher Abgeschlagenheit habe ich nicht.
Ich habe mit 25 mg Kortison angefangen, bin jetzt seit gestern bei 15 mg und soll im September mit Mtx anfangen (Spritzen). Ich muss dazusagen, dass meine Mutter mit Anfang 50 ebenfalls an RA erkrankt ist und inzwischen im Rollstuhl sitzt. Meine Tante hat ebenfalls RA. (Ich bin Anfang 40).
Die Diagnose liegt natürlich gerade aufgrund der familiären Vorbelastung nahe, aber mich irritiert doch ein bisschen die Therapieform, da man ja nicht 100% sicher sein kann, dass es wirklich RA ist? Kann es nicht vielleicht ein anderer Auslöser sein, der die Gelenkschmerzen verursacht? (Borreliose wurde z.B. bereits ausgeschlossen, aber mein Epstein-Barr-Wert war erhöht). Ich hatte in den letzten Wochen und Monaten wirklich extremen Stress, kann es denn nicht auch davon kommen?
Mein Gedankengang ist gerade, dass ich eine Basistherapie beginne und etwas therapiere, das ich gar nicht habe. Ich will nicht verleugnen, dass ich die Krankheit habe, aber was wenn nicht? Versteht jemand, was ich meine?
Bin mir allerdings auch nicht ganz sicher, was die Alternative wäre - nichts nehmen und hoffen, dass es weg geht? Ist ja auch keine Lösung und unterbewusst habe ich natürlich immer den Gedanken: Was ist, wenn in der Zwischenzeit, während ich warte, meine Gelenke bereits angegriffen werden? Momentan ist, zum Glück, noch alles intakt (MRT und Röntgenbilder).
War jemand von euch vielleicht in der gleichen Situation und würde sich mit mir austauschen?
Liebe Grüße! Tina