Hallo ihr,
habt Ihr auch durch die Krankheit an Selbstvertrauen verloren?
Mir erscheinen alle etwas größeren Aufgaben als riesiger Berg. Ich weiß zwar, daß ich -wie immer- alles hinbekommen werde und meine Familie versteht nicht, warum ich mich über alles so aufrege/Angst davor habe/Befürchtungen habe, daß es doch nicht klappt.
Ich verstehe es selber auch nicht. Mir gehts im Prinzip gut (naja, 2 MTX Tage sind pro Woche nicht soo lustig, mal tut's auch irgendwo ein bischen weh, aber ich mag das ja garnicht Schmerzen nennen, weil ich schon mal richtige Schmerzen hatte).
Nun steht ein Umzug nach Berlin an - ich möchte mich am liebsten in irgendeiner Höhe vergraben. Ich bin schon mehrmals umgezogen, kenne das alles und habe sonst immer alles alleine gemanaged. Mein Mann hat dort schon eine Miniwohnung, kommt nur am Wochenende nach Hause und ich besuche in öfter.
Ich weiß, daß man bei jedem Umzug Liebvertrautes verlassen muß, aber dafür kommt etwas Neues, das einem gefällt.
Es fällt einem so schwer, positiv zu denken und gerade das brauche ich aber, um mit dem Rheuma klarzukommen. Ich reagiere leider auf Streß mit Schüben und das macht mir natürlich auch Angst in Hinblick auf den Umzug.
Ich bin seit Ausbruch der Krankheit vor 2,5 Jahren (aggressiver Verlauf, der sehr gut auf MTX+Korti ansprach) davon ausgegangen, daß ich zu den 10 % gehöre, die in die totale Remission kommen und keine Medis mehr brauche. Ich konnte zwar jetzt das MTX vor 5 Wochen reduzieren (statt 0,6 mg jetzt 0,4 mg als Spritze), aber da es überall so ein bischen ziept, werde ich wohl entweder wieder hochgehen müssen oder zusätzlich Kortison bekommen.
So. Hab mich ausgeheult. Sch....krankheit.
Liebe Grüße von Eurem
Emu
habt Ihr auch durch die Krankheit an Selbstvertrauen verloren?
Mir erscheinen alle etwas größeren Aufgaben als riesiger Berg. Ich weiß zwar, daß ich -wie immer- alles hinbekommen werde und meine Familie versteht nicht, warum ich mich über alles so aufrege/Angst davor habe/Befürchtungen habe, daß es doch nicht klappt.
Ich verstehe es selber auch nicht. Mir gehts im Prinzip gut (naja, 2 MTX Tage sind pro Woche nicht soo lustig, mal tut's auch irgendwo ein bischen weh, aber ich mag das ja garnicht Schmerzen nennen, weil ich schon mal richtige Schmerzen hatte).
Nun steht ein Umzug nach Berlin an - ich möchte mich am liebsten in irgendeiner Höhe vergraben. Ich bin schon mehrmals umgezogen, kenne das alles und habe sonst immer alles alleine gemanaged. Mein Mann hat dort schon eine Miniwohnung, kommt nur am Wochenende nach Hause und ich besuche in öfter.
Ich weiß, daß man bei jedem Umzug Liebvertrautes verlassen muß, aber dafür kommt etwas Neues, das einem gefällt.
Es fällt einem so schwer, positiv zu denken und gerade das brauche ich aber, um mit dem Rheuma klarzukommen. Ich reagiere leider auf Streß mit Schüben und das macht mir natürlich auch Angst in Hinblick auf den Umzug.
Ich bin seit Ausbruch der Krankheit vor 2,5 Jahren (aggressiver Verlauf, der sehr gut auf MTX+Korti ansprach) davon ausgegangen, daß ich zu den 10 % gehöre, die in die totale Remission kommen und keine Medis mehr brauche. Ich konnte zwar jetzt das MTX vor 5 Wochen reduzieren (statt 0,6 mg jetzt 0,4 mg als Spritze), aber da es überall so ein bischen ziept, werde ich wohl entweder wieder hochgehen müssen oder zusätzlich Kortison bekommen.
So. Hab mich ausgeheult. Sch....krankheit.
Liebe Grüße von Eurem
Emu