kleine Eule
Bekanntes Mitglied
Hallo,
habe lange überlegt, ob ich diesen Beitrag schreibe, mich aber doch dazu entschlossen, da es mich interessiert, ob einige von Euch auch schon so etwas erlebt haben.
In den letzten Jahren, sowohl vor, als auch nach der Diagnosestellung, bin ich gelegentlich dem folgenden Vorurteil bei Ärzten begegnet:
Da ich seit einigen Jahren Single bin, erklärten sie mir, dass meine Beschwerden psychosomatisch seien und mein partnerloses Dasein daran schuld sei. Teilweise wurde, trotz gesicherter Diagnose (von 2 Rheumatologen bestätigt), behauptet, ich hätte diese Krankheit nicht, es sei rein psychisch. Ich solle sofort eine Psychotherapie machen. In einem Fall wurde ich sogar aufgefordert, meine Basistherapie abzusetzen, da ich sie ja nicht bräuchte!
Ich ärgere mich über die überhebliche Annahme, dass einfach davon ausgegangen wird, dass man als Single unglücklich sein müsse. Ich bin ganz zufrieden mit meinem Leben, habe einen großen Freundeskreis, Hobbys, einen Beruf der mir Spaß macht und viele soziale Kontakte bietet. Schön, wenn ich jemanden kennenlerne, aber auch ok, wenn nicht.
Bislang habe ich die Frage nach meinen familiären Verhältnissen wahrheitsgemäß beantwortet, weil ich es ganz normal fand zu sagen, dass ich Single bin. Aber das finden einige Mitmenschen offensichtlich nicht.
Ich finde es auch anmaßend, so über andere Menschen zu urteilen. Jeder sollte doch selber entscheiden, wie er leben möchte.
Es würde mich doch interessieren, ob es anderen hier im Forum ähnlich ergangen ist oder was Ihr von solchen Ansichten haltet.
Liebe Grüße von der kleinen Eule
habe lange überlegt, ob ich diesen Beitrag schreibe, mich aber doch dazu entschlossen, da es mich interessiert, ob einige von Euch auch schon so etwas erlebt haben.
In den letzten Jahren, sowohl vor, als auch nach der Diagnosestellung, bin ich gelegentlich dem folgenden Vorurteil bei Ärzten begegnet:
Da ich seit einigen Jahren Single bin, erklärten sie mir, dass meine Beschwerden psychosomatisch seien und mein partnerloses Dasein daran schuld sei. Teilweise wurde, trotz gesicherter Diagnose (von 2 Rheumatologen bestätigt), behauptet, ich hätte diese Krankheit nicht, es sei rein psychisch. Ich solle sofort eine Psychotherapie machen. In einem Fall wurde ich sogar aufgefordert, meine Basistherapie abzusetzen, da ich sie ja nicht bräuchte!
Ich ärgere mich über die überhebliche Annahme, dass einfach davon ausgegangen wird, dass man als Single unglücklich sein müsse. Ich bin ganz zufrieden mit meinem Leben, habe einen großen Freundeskreis, Hobbys, einen Beruf der mir Spaß macht und viele soziale Kontakte bietet. Schön, wenn ich jemanden kennenlerne, aber auch ok, wenn nicht.
Bislang habe ich die Frage nach meinen familiären Verhältnissen wahrheitsgemäß beantwortet, weil ich es ganz normal fand zu sagen, dass ich Single bin. Aber das finden einige Mitmenschen offensichtlich nicht.
Ich finde es auch anmaßend, so über andere Menschen zu urteilen. Jeder sollte doch selber entscheiden, wie er leben möchte. Es würde mich doch interessieren, ob es anderen hier im Forum ähnlich ergangen ist oder was Ihr von solchen Ansichten haltet.
Liebe Grüße von der kleinen Eule

