Wie alles begann
Alles begann im Sommer 2003. Ich war in diesem Sommer mit der Horte Semnonen aus dem Deutschen Pfadfinderbund Nordland, Stamm Chatten, in Italien unterwegs. Wir sind in Deutschland mit dem Zug losgefahren bis nach LAquila. Dort angekommen, tat mir schon nach ein paar Metern das linke Bein von der Hüfte bis zum Knöchel weh. Doch ich dachte mir nichts mehr dabei und wanderte weiter. Wir sind aus der Stadt hinaus und haben uns einen Lagerplatz gesucht, den wir auch noch öfter haben sollten.
Am nächsten Tag wanderten wir weiter, doch es wurde nicht besser. Am Abend ass ich kaum etwas und ging sehr früh schlafen. Da es am nächsten Morgen auch noch schlecht war, liefen wir zu unserer ausgangstadt zurück, damit ich zu einem Arzt konnte. Am vierten Tag dann ging ich mit meinem Hortenführer Drilling in das Krankenhaus in LAquila.
Die Ärzte dort konnten leider nichts feststellen, obwohl sie mich auch geröngt hatten. Sie verschreiben mir ein Schmerzmittel, mit dem dann alles in Ordnung war. Den rest der Großfahrt konnte ich nun ohne größere Probleme fortsetzten.
Doch zurück in Deutschland tat mir mein rechtes Knie weh, weswegen ich zum Arzt gegangen bin. Außerdem wollte ich auch wissen, was das in Italien war. Mein Hausarzt überwies mich zum Ortophäden, da er dachte, dass es von meiner Wirbelsäule, die nicht in Ordnung ist, herkommt. Jenes bestätigte sich nicht und der Ortophäde veranlasste ein Blutbild. Dort war der Rheumawert (CRP) bei 50,9. Normal lieg dieser bei unter 5. Mein Hausarzt überwies mich daraufhin zu einer Rheumatologin nach Goslar.