Guten Tag Irmi!
HALTE DURCH! Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es eine lange Zeit dauern kann, bis eine Erhöhung der Medikamentendosis zu wirken beginnt. Aber sei gewiss: MTX wird bald wirken!
Ich war im Jahr 2001 bei einem für mich neuen Rheumatologen. Der hat sofort "erkannt", dass bei meiner Diagnose (Spondylarthropathie) sowohl MTX als Cortison nicht so gut wirkten. Er hat bei beiden Medikamenten die Dosis OHNE Zwischenschritte auf 5 mg MTX/Woche und 2,5 mg Cortison/Tag reduziert. Als Ersatz solle ich vermehrt ein NSAR (Mobec) nehmen. Was kam war die Hölle. Und obwohl ich ziemlich bald auf die alte Dosierung zurückgegangen bin, habe ich nicht annähernd mehr den guten Zustand erreicht, den ich vor diesem Schritt hatte. Es hat 1½ Jahre und viele Umstellungen/Tests gedauert bis es mir wieder gut ging. In dieser Zeit habe ich mich häufig so gefühlt wie Du wahrscheinlich jetzt. Letztlich hat mir die Umstellung von MTX auf Arava den Durchdruch verschafft. Aber auch dabei musste ich 4 Monate auf die Wirkung warten. Aber - ich hab´s letzlich wieder geschafft. Da schaffst Du´s auch!
Für die Übergangs-/Wartezeit kann ich Dir leider nicht viel raten. Aber seit ich mit dem Abendessen eine Celebrex nehme, habe ich
nicht mehr so viele Probleme mit der Morgensteifigkeit. Da stimme ich mit Muckel überein. Es ist nach meiner Kenntnis aber nicht sehr vorteilhaft, zwei NSAR gleichzeitig einzunehmen. Wie gut helfen Dir denn die Vioxx? Vielleicht lohnt sich ein Umstieg?
Ich wünsche Dir viel Kraft und Ausdauer und drücke Dir beide Daumen.
Rollo