Hallo nannie,
ich denke, das jeder mitfühlen kann, was du gerade durchmachst. Für viele von uns war die Diagnose am Anfang ein Schock. Aber man kann es auch so sehen: Jetzt wo du weißt, was du hast, kannst du auch etwas dagegen tun. Es gibt hochwirksame Medikamente, die die Schmerzen nehmen und das rheuma sogar in Remission gehen lassen können. viel schwieriger ist es doch für diejenigen, die oft jahrelang von Arzt zu Arzt gehen, ähnliche Symptome haben und keine behandelbare krankheit diagnostiziert bekommen.
Wichtig ist, dass du diech jetzt in fachärztliche Hände begibst. Der richtige Ansprechpartner hierfür ist ein internistischer Rheumatologe. Denn nur er kann dir die Medikamente verschreiben, die dir helfen können. Auch muss dein Hausarzt wissen, wie es physisch und psychisch um dich steht, damit er dir in gegenseitigem Vertrauen helfen kann. Es bringt nichts, ihm etwas vorzuspielen .
Dib dir Zeit, mit der diagnose klarzukommen. sicher. Es gibt einige Veränderungen in deinem Leben. Aber soooo gravierend sind die bei entsprechender Medikation auch nicht.
Ich habe in einer Rehaklinik gelernt, meine krankheit nicht mehr als Feind anzusehen, sondern als einen ständigen Begleiter auf den ich mich einstellen muss und mit dem ich mich irgendwie arrangieren muss. Das hilft enorm und spatM Kraft. Mein Rheuma hat sogar einen Namen. "Harvey" - geklaut aus dem Lied der Rodgau monotones .......
Sehe es doch so: Jetzt nach der Diagnose kann man dir helfen. vor der diagnose hattest du nur Schmerzen und man konnte dir nicht helfen!
Liebe Grüße
Julia123