medi
Tagträumerin
Hallo zusammen !
Ich bin hier zwar neu, aber als Rheumi schon ein "alter Hase"
Seit meinem 22. Lebensjahr bin ich an sehr aggressiver RA erkrankt, die im Laufe der Jahre nunmehr fast sämtliche Gelenke im ganzen Körper zerstört hat. Nur die rechte Schulter und 4 Zehen des rechten Fußes sind noch halbwegs ok. - sonst ist alles im A...
1993 >>> TEP linke Hüfte
2001 >>> TEP rechte Hüfte und beide Knie (3 OP`s in 9 Wochen !)
2007 >>> Orthodese rechter Mittelfuß
2008 >>> HWS-Versteifung C5-C7 von vorn und hinten in 2 OP´s
Linke Schulter schmerzhaft eingeschränkt,
Beide Ellenbogen lassen sich nicht mehr richtig gerade durchstrecken,
Beide Handgelenke total zerstört und abgerutscht - hier ist lt. Doc keine TEP mehr möglich - nur noch Versteifung,
Linke Hand fast ohne Funktion - Strecksehen gerissen und Mittelfinger ganz krumm,
Rechte Hand sehr steif und 2 zur Seite gekrümmte Finger,
Beide Sprunggelenke sehen nach kurzer Zeit des Gehens aus, wie Elefantenfüße,
Der linke Vorderfuß ist durch Hallux und leichte Hammerzehen verformt und passt so gut wie in keinen Schuh mehr
Taubheitsgefühle in beiden Beinen, Füßen und Händen durch Spinalkanalstenose und zervikale Myelopathie
Therapieversuche (die genauen Daten weiß ich nicht mehr):
Am Anfang der Erkrankung noch naiv mehrere Tausend DM für Naturheilverfahren aus eigener Tasche bezahlt,
Azulfidine >>> ohne Wirkung, ohne Nebenwirkung
Quensyl >>> ohne Wirkung, ohne Nebenwirkung
Arava >>> ohne Wirkung, ohne Nebenwirkung
MTX >>> ohne Wirkung, Haarausfall, Übelkeit und starke innere Abneigung dagegen
Jetzt soll mit Remicade begonnen werden. Habe Angst davor
Dauermedikation in all den Jahren: Cortison und Diclo, bei Bedarf Tilidin bzw. Tramal. Zur Zeit 15 mg Cortison und 125 mg Diclo täglich. Trotzdem immer noch starke Aktivität. Am liebsten würde ich 50 mg. Cortison nehmen, damit endlich mal Ruhe ist, habe aber Angst vor dem "Cortison-Mondgesicht". Meine Haut hat leider auch schon stark gelitten...
So, ich glaube das war`s jetzt erst mal. Ich hoffe, ich habe nicht zuviel geschrieben. Ich habe mich hier angemeldet, weil es mir momentan wirklich beschissen geht und ich mir Austausch mit ähnlich stark betroffenen erhoffe. Zwar treffe ich mich regelmäßig mit anderen Frauen der Rheumaliga, bin aber in der Runde am schlimmsten betroffen, so dass mir das wahre Verständnis für meinen Zustand dort leider manchmal fehlt. Nachdem ich nun hier schon so einiges gelesen habe, weiß ich aber, dass es anderen ebenso schlecht geht.
Ach ja: Ich bin übrigens noch Vollzeit berufstätig (Sachbarbeiterin)
Zur Zeit bin ich nach meiner HWS-OP Ende letzten Jahres noch krankgeschrieben, aber nächsten Monat werde ich wohl wieder arbeiten gehen. In letzer Zeit denke ich jedoch immer häufiger, ich schaffe das alles nicht mehr...
Ich freue mich schon auf den Austausch mit Euch !
Liebe Grüße
Medi
Ich bin hier zwar neu, aber als Rheumi schon ein "alter Hase"

Seit meinem 22. Lebensjahr bin ich an sehr aggressiver RA erkrankt, die im Laufe der Jahre nunmehr fast sämtliche Gelenke im ganzen Körper zerstört hat. Nur die rechte Schulter und 4 Zehen des rechten Fußes sind noch halbwegs ok. - sonst ist alles im A...

1993 >>> TEP linke Hüfte
2001 >>> TEP rechte Hüfte und beide Knie (3 OP`s in 9 Wochen !)
2007 >>> Orthodese rechter Mittelfuß
2008 >>> HWS-Versteifung C5-C7 von vorn und hinten in 2 OP´s
Linke Schulter schmerzhaft eingeschränkt,
Beide Ellenbogen lassen sich nicht mehr richtig gerade durchstrecken,
Beide Handgelenke total zerstört und abgerutscht - hier ist lt. Doc keine TEP mehr möglich - nur noch Versteifung,
Linke Hand fast ohne Funktion - Strecksehen gerissen und Mittelfinger ganz krumm,
Rechte Hand sehr steif und 2 zur Seite gekrümmte Finger,
Beide Sprunggelenke sehen nach kurzer Zeit des Gehens aus, wie Elefantenfüße,
Der linke Vorderfuß ist durch Hallux und leichte Hammerzehen verformt und passt so gut wie in keinen Schuh mehr

Taubheitsgefühle in beiden Beinen, Füßen und Händen durch Spinalkanalstenose und zervikale Myelopathie
Therapieversuche (die genauen Daten weiß ich nicht mehr):
Am Anfang der Erkrankung noch naiv mehrere Tausend DM für Naturheilverfahren aus eigener Tasche bezahlt,
Azulfidine >>> ohne Wirkung, ohne Nebenwirkung
Quensyl >>> ohne Wirkung, ohne Nebenwirkung
Arava >>> ohne Wirkung, ohne Nebenwirkung
MTX >>> ohne Wirkung, Haarausfall, Übelkeit und starke innere Abneigung dagegen
Jetzt soll mit Remicade begonnen werden. Habe Angst davor

Dauermedikation in all den Jahren: Cortison und Diclo, bei Bedarf Tilidin bzw. Tramal. Zur Zeit 15 mg Cortison und 125 mg Diclo täglich. Trotzdem immer noch starke Aktivität. Am liebsten würde ich 50 mg. Cortison nehmen, damit endlich mal Ruhe ist, habe aber Angst vor dem "Cortison-Mondgesicht". Meine Haut hat leider auch schon stark gelitten...
So, ich glaube das war`s jetzt erst mal. Ich hoffe, ich habe nicht zuviel geschrieben. Ich habe mich hier angemeldet, weil es mir momentan wirklich beschissen geht und ich mir Austausch mit ähnlich stark betroffenen erhoffe. Zwar treffe ich mich regelmäßig mit anderen Frauen der Rheumaliga, bin aber in der Runde am schlimmsten betroffen, so dass mir das wahre Verständnis für meinen Zustand dort leider manchmal fehlt. Nachdem ich nun hier schon so einiges gelesen habe, weiß ich aber, dass es anderen ebenso schlecht geht.
Ach ja: Ich bin übrigens noch Vollzeit berufstätig (Sachbarbeiterin)
Zur Zeit bin ich nach meiner HWS-OP Ende letzten Jahres noch krankgeschrieben, aber nächsten Monat werde ich wohl wieder arbeiten gehen. In letzer Zeit denke ich jedoch immer häufiger, ich schaffe das alles nicht mehr...
Ich freue mich schon auf den Austausch mit Euch !
Liebe Grüße
Medi

Irgendwann habe ich mir dann jahrelang nur noch meine Standardmedikation Diclo, Cortison und Omeprazol, beim Hausarzt abgeholt - ohne Probleme und ohne Blutwertkontrollen 




