Hallo Colana
ich war einfach gestern richtig frustriert, weil ich nicht gerade happy mit der Rheumatologin bin.
Beim ersten Mal hat sie die Grunduntersuchung (abhören, abtasten, etc.) und den HLB-A27 Test gemacht. Des weiteren dachte ich mir, dass ich ihr mal zusätzlich zu meinen Befunden eine Anamnese schreibe. Außerdem habe ich erwähnt, dass meine Hautärztin eine minimale Psoriasis an den Knieen erwähnt hat und, dass mir der Zustand allmählich auf's Gemüt schlägt.
Beim nächsten Termin meinte sie dann, dass der HLB-A27 negativ sei und sie auf Fibro und eine leichte Depression tippt, und mir eine Gesprächstherapie empfehlen könnte, die ich dankend abgelehnt habe, weil ich mich stabil fühle. Als ich dann fragte, was wir gegen den CRP-Wert machen, verschrieb sie mir Kortison, prognostizierte mir aber schon im Vorfeld, dass dieses wohl nicht wirken wird.
Doch siehe da, das Kortison hat geholfen und der CRP ist auf 9!
Beim 3. Termin hat sie mir dann das Schreiben an die Hausärztin (= Internistin) mitgegeben, in diesem zweifelt sie die Psoriasis an. Zu mir meinte sie dann nur, dass ihre Diagnose eine Fibro mit leichter Depression sei. Sei die Fibro denn nicht neurologisch bedingt? Nein, nein, seit neusten Erkenntnissen nicht mehr. Aber Fibro hat doch keinen erhöhten CRP-Wert. Deswegen würde sie mir zu MTX raten, aber das will sie nicht verschreiben, dass soll eben meine Internistin machen, die ja dann auch anfangs die Leberwerte wöchentlich prüfen muss. Ach, und ein Mehrphasen-Szinti wäre auch nicht schlecht, aber dafür müßte ich eben erstmal den Schmerz, durch Absetzen der Medikamente, rausarbeiten; sonst bringt's nichts.
Ich bin aus der Praxis raus und dachte mir, wäre diese Ärztin die erste gewesen, wäre ich nie mehr zu einem Arzt gegangen; und ehrlich gesagt, ist mir momentan eher danach!