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tigge1979
Guest
hallo ihr lieben,
mehrere wochen war ich nun nicht mehr aktiv hier dabei, konnte aber zwischendurch immer mal wieder zumindest hier lesen.
meine tochter bringt als kindergartenneuling seit dem sommer immer wieder infekte mit nach hause, die dann auf mich und meinen lebensgefährten übergehen.
den vorletzten infekt habe ich verschleppt, es wurde eine bronchitis daraus und schließlich eine lungenentzündung.
ich bekam erst nacheinander zwei antibiotikas, dann nr. 3 und 4 kombiniert. laut meinem hausarzt wird eine solche gabe normalerweise nicht ambulant durchgeführt und er riet mir dringend dazu, ins kh zu gehen.
ich wollte nicht.
wenn ich im kh liege, mache ich mir nur sorgen um meine familie, wie die unterbringung meiner tochter wohl funktioniert, ob alles klar ist usw. usf.
ich war der meinung, nun alles auskuriert zu haben; stelle nun aber fest, dass meine lunge noch immer rasselt. ich habe seit letztem freitag wieder antibiotika (das 5. seit anfang oktober), da ich schon wieder einen neuen infekt habe.
mein lebensgefährte versucht alles, um mich aufzuheitern und zu unterstützen. aber momentan ist mir alles zu viel.
mir tut der körper so verflixt weh, ich bin totmüde und möchte nur noch meine ruhe.
ich stecke in einer tiefen depression und freue mich wirklich regelrecht auf meine wöchentlichen gespräche mit meiner therapeutin.
meine essstörung war so aktiv, dass ich kurz vor der einlieferung stand. mit müh und not habe ich mir nun wieder 4 kilo angefuttert und es k***tzt mich einfach nur noch an.
ich fühle mich schlecht, ich sehe schlecht aus, ich komme schlecht mit meiner kleinen familie zurecht - momentan ist alles mal wieder schwarz.
ich wünsche mir nichts mehr, als stationär in die klinik zu gehen - nicht wegen der essstörung, sondern wegen meiner seele. und ich werde ja doch nicht gehen.... ich kann mit fremden menschen im moment nicht um, mit einer neuen wohnsituation würde ich gar nicht klarkommen und meine tochter hat seelisch arg gelitten in den drei wochen, die ich im bett lag und sie quer durch die familie geschickt werden mußte, damit sie ordentlich betreut wird. da kann ich nicht für wochen in die klinik gehen oder sie mitnehmen. sie ist noch relativ neu im kindergarten und sooo sensibel. ich würde sie fünf schritte zurückwerfen - und das nur wegen mir.
ich kann mir nicht vorstellen, von zuhause weg zu gehen. hier ist doch ein gewisser halt, meine stabilität - aber die ist sooo wackelig und im prinzip möchte ich nur meine ruhe.
ich möchte mich nicht mehr fertigmachen müssen.
und am schlimmsten empfinde ich im moment, dass es mir täglich schlechter geht - körperlich, meine ich. denn wenn meine seele leidet, zieht der körper nach. und das "nur" durch die fibro....
ich möchte gern wieder aktiver bei euch sein - dann bin ich nicht so allein. ich fühle mich bei euch gut aufgehoben, und diejenigen, die mich hier schon länger kennen, wissen auch, dass das nur eine phase bei mir ist, wenn es mir so schlecht geht. dieses mal hat es mich zwar richtig erwischt, aber das wird schon wieder vorübergehen.
soll ich mich darüber freuen ? dann habe ich wieder mein normales leben, meine normale realität..... und die ist echt bescheiden.
vielleicht sollte ich doch eine höhere dosierung meines antidepressivas in erwägung ziehen. das verändert mir zwar so langsam aber sicher meine persönlichkeit, aber immerhin bin ich dann nicht mehr so wie jetzt.
ich danke euch fürs ausjammern-dürfen. hoffentlich fühlt ihr euch um längen besser.
ganz herzliche grüße
manuela
mehrere wochen war ich nun nicht mehr aktiv hier dabei, konnte aber zwischendurch immer mal wieder zumindest hier lesen.
meine tochter bringt als kindergartenneuling seit dem sommer immer wieder infekte mit nach hause, die dann auf mich und meinen lebensgefährten übergehen.
den vorletzten infekt habe ich verschleppt, es wurde eine bronchitis daraus und schließlich eine lungenentzündung.
ich bekam erst nacheinander zwei antibiotikas, dann nr. 3 und 4 kombiniert. laut meinem hausarzt wird eine solche gabe normalerweise nicht ambulant durchgeführt und er riet mir dringend dazu, ins kh zu gehen.
ich wollte nicht.
wenn ich im kh liege, mache ich mir nur sorgen um meine familie, wie die unterbringung meiner tochter wohl funktioniert, ob alles klar ist usw. usf.
ich war der meinung, nun alles auskuriert zu haben; stelle nun aber fest, dass meine lunge noch immer rasselt. ich habe seit letztem freitag wieder antibiotika (das 5. seit anfang oktober), da ich schon wieder einen neuen infekt habe.
mein lebensgefährte versucht alles, um mich aufzuheitern und zu unterstützen. aber momentan ist mir alles zu viel.
mir tut der körper so verflixt weh, ich bin totmüde und möchte nur noch meine ruhe.
ich stecke in einer tiefen depression und freue mich wirklich regelrecht auf meine wöchentlichen gespräche mit meiner therapeutin.
meine essstörung war so aktiv, dass ich kurz vor der einlieferung stand. mit müh und not habe ich mir nun wieder 4 kilo angefuttert und es k***tzt mich einfach nur noch an.
ich fühle mich schlecht, ich sehe schlecht aus, ich komme schlecht mit meiner kleinen familie zurecht - momentan ist alles mal wieder schwarz.
ich wünsche mir nichts mehr, als stationär in die klinik zu gehen - nicht wegen der essstörung, sondern wegen meiner seele. und ich werde ja doch nicht gehen.... ich kann mit fremden menschen im moment nicht um, mit einer neuen wohnsituation würde ich gar nicht klarkommen und meine tochter hat seelisch arg gelitten in den drei wochen, die ich im bett lag und sie quer durch die familie geschickt werden mußte, damit sie ordentlich betreut wird. da kann ich nicht für wochen in die klinik gehen oder sie mitnehmen. sie ist noch relativ neu im kindergarten und sooo sensibel. ich würde sie fünf schritte zurückwerfen - und das nur wegen mir.
ich kann mir nicht vorstellen, von zuhause weg zu gehen. hier ist doch ein gewisser halt, meine stabilität - aber die ist sooo wackelig und im prinzip möchte ich nur meine ruhe.
ich möchte mich nicht mehr fertigmachen müssen.
und am schlimmsten empfinde ich im moment, dass es mir täglich schlechter geht - körperlich, meine ich. denn wenn meine seele leidet, zieht der körper nach. und das "nur" durch die fibro....
ich möchte gern wieder aktiver bei euch sein - dann bin ich nicht so allein. ich fühle mich bei euch gut aufgehoben, und diejenigen, die mich hier schon länger kennen, wissen auch, dass das nur eine phase bei mir ist, wenn es mir so schlecht geht. dieses mal hat es mich zwar richtig erwischt, aber das wird schon wieder vorübergehen.
soll ich mich darüber freuen ? dann habe ich wieder mein normales leben, meine normale realität..... und die ist echt bescheiden.
vielleicht sollte ich doch eine höhere dosierung meines antidepressivas in erwägung ziehen. das verändert mir zwar so langsam aber sicher meine persönlichkeit, aber immerhin bin ich dann nicht mehr so wie jetzt.
ich danke euch fürs ausjammern-dürfen. hoffentlich fühlt ihr euch um längen besser.
ganz herzliche grüße
manuela