Das ist lieb von euch gemeint, aber ich weiß genau, worum es geht bei mir mit dem Blutdruck, weiß von der Gefährlichkeit, wenn er nicht gut eingestellt ist etc. jedoch:
Ich hatte mal niedrigeren Blutdruck, machte viel Sport , ein Supergewicht, trotzdem sollte ich die Dosis der Betablocker verdoppeln,....hab ich gemacht, ab diesem Zeitpunkt ging es mir schlechter....... dann kam noch ein Cholesterin-Senker hinzu, den ich unbedingt einnehmen sollte, ab diesem Zeitpunkt begann der Horror.
Hatte hierzu schon mehrfach geschrieben, will mich jetzt nicht wiederholen.
Ich weiß nur eines: Ich war top-fit mit einem Blutdruck von 150/85/72 !!! und sollte die Dosis verdoppeln. Heute würde ich das nicht mehr tun.
Ich glaube, dass hier genauso eine Hysterie im Gange ist wie mit dem Cholesterin. Man muss genau abwägen und verschiedene Meinungen einholen (was ich natürlich getan habe).
Mit meinem Cardiologen, der alles andere als hysterisch reagiert und mich als gesamten Menschen sieht - was für ein Glück!! - kann ich darüber gut sprechen, und er hat mir da auch ein klein wenig Spielraum gelassen, er berücksichtig mein Alter (66 Jahre) und die ganze Symptomatik.
Was ich hinter mir habe, das wäre ein gutes Thema für ein Buch.
Ich lasse mich heute nimmer so leicht ins Boxhorn jagen.
100 %ig gesichert ist, dass ich durch Blutdruckmedikamente noch schlimmer dran bin als vorher, und wenn ich Druckschmerzen auf der Brust und Atemnot nach Einnahme verspüre, ohne dass sich im EKG oder Echo irgendetwas zeigt, dann ist klar, dass ich das ändern muss. Eine enorme Gewichtszunahme hat mir der ganze Zirkus gebracht, was meinen Körper absolut schädigt. Durch ein zu hohes Gewicht entsteht ja wiederum ein Ansteigen des Blutdrucks, also kann das schon mal auch nicht richtig sein.
Ich habe sehr gute Schmerzmedikamente - von einem Oberarzt der Neurologischen Univ.-Klinik verordnet. Da brauche ich nicht durch die Welt zu irren und immer was Neues zu probieren. Mit diesem Medikament habe ich erst Sport machen können, das war vorher nicht möglich.
Hab mich mit meinen 66 Jahren schon gut durch das Leben geschlingert, und wenn ich nicht auch auf mich selbst gehört hätte, wäre ich schon längst tot. Das ist Fakt.
Es haben sich schon Ärzte in der Univ.-Klinik gewundert, dass ich bei meinen vielen Verletzungen und OPs so gut alles überstanden habe...... Habe eine absolut positive Lebenseinstellung, das kommt natürlich auch hinzu.
Habe gerade gesehen und gehört, was über Medikamenten-'Studien gebracht wird, Medikamente, die an Patienten "ausprobiert " werden, dann werden Statistiken darüber erstellt .....wohlwollend mit Blick auf die Pharmaindustrie...die hat einen ganz großen Einfluss.
Bin froh, dass es wenigstens noch einige Ärzte gibt, die wirklich ehrlich und mit Einfühlungsvermögen ihre Patienten behandeln. Dazu gehört absolut mein Cardiologe und mein Orthopäde, die haben wirklich Ahnung.
Was Medikamente schon angerichtet haben, wenn sie verkehrt eingesetzt werden, das kann man immer wieder hören und lesen.
Ich informiere mich nach allen Seiten hin und musste feststellen, wie Patienten oft auch fehlbehandelt werden, manchmal sogar wider besseren Wissens.......das können wir nicht zuletzt auch hier in den einzelnen Foren immer wieder lesen.
Wann immer es über gewisse Themen bezüglich Gesundheit Berichte gibt, ob Wissenswertes von der Charité Berlin oder Uni Magdeburg oder oder oder..... hat die Grit ihre Ohren auf Hab-Acht-Stellung und die Guggelscha sin hellwach...
Trotzdem vielen Dank für Eure Beiträge. Bin ein alter Fuchs - grins - weiß ziemlich genau, was ich tue.
Und..... habe lange genug auch selbst in der Uni gearbeitet....kenne mich ein klein wenig aus.....:vb_cool:
Und ich habe zum 1. Mal in meinem Leben vor 3 Monaten den Satz von einem Facharzt gehört: " Ja,,,,alles weiß ich natürlich auch nicht ." Und genau diesem Arzt vertraue ich....der liest nämlich nach und informiert sich.
Liebe Grüße
Grit