Hallo,
ich bin neu hier, 47 Jahre alt und weiß nicht weiter. Noch vor einem halben Jahr war ich gesund, sehr sportlich (Triathlon), manchmal Zipperlein, ok, und die WJ waren auch in Sichtweite. Im Juni kamen Müdigkeit und öfters heftige Kopfschmerzen dazu, manchmal Übelkeit beim Schwimmen (Kopfdrehen beim Kraulen?), öfters subfebrile Temperatur (bis 37,8).
Vor zehn Wochen fingen dann von einer Sekunde auf die andere die Gelenke an zu schmerzen: Schulter, andere Schulter, Knie, Sprunggelenk, alles in einer Stunde. Die Finger wurden schmerzhaft und im Bett war ich ohne Bewegung schmerzfrei, aber Umdrehen...oha... Odyssee begann (da ich privat versichert bin, zum Glück alles recht rasch): Hausarzt, Rheumatolgin: ALLES im Blut wurde untersucht, (fast) alles ok. CRP und BSG immer ok, C3 und C4 Komplement niedrig, aber im Referenzbereich, ccp u Rheumafaktor negativ, Borrelien neg. ANA pos.!(1:1000 granulär), ANA IFT neg., alle ANCA neg, HLA B27neg, EBV AK pos., Parainfluenza "wie bei akuter Infektion" (das blieb über Wochen). Rheumascan der Hände: leicht entzündliches Geschehen.
Die Rheumatologin spricht von parainfektiösem Geschehen und tippt auf infektreaktive Arthritis, sagt aber auch, die ANAs sind da. Prednisolon (mit 20mg/5Tage angefangen) schleiche ich aus (jetzt bei 2,5 mg/5Tage). Durchschlagend war es nicht, hat mäßig geholfen würd ich sagen.
Ich merke: 10 Wochen bin ich jetzt dabei und die Sache ist nicht durch. Ich habe gute Tage, da habe ich fast keine Beschwerden, da zwickt mal die Schulter oder der kleine Finger, heute Morgen sind wieder mehrere Finger geschwollen.
Frage: ist oder wird das ne Kollagenose (ANA... bei weiterem Test anderes Labor waren sie 1:620, SSA und SSB immer neg.)???
Bräuchte ich ne Basistherapie? Die Rheumatologin sagt abwarten.... ich: möchte ne Diagnose und dann schnell handeln! Es ist keine glückliche Situation, v.a. weil ich Angst habe, ne schwere Erkrankung zu haben.
Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen!
Meggi
ich bin neu hier, 47 Jahre alt und weiß nicht weiter. Noch vor einem halben Jahr war ich gesund, sehr sportlich (Triathlon), manchmal Zipperlein, ok, und die WJ waren auch in Sichtweite. Im Juni kamen Müdigkeit und öfters heftige Kopfschmerzen dazu, manchmal Übelkeit beim Schwimmen (Kopfdrehen beim Kraulen?), öfters subfebrile Temperatur (bis 37,8).
Vor zehn Wochen fingen dann von einer Sekunde auf die andere die Gelenke an zu schmerzen: Schulter, andere Schulter, Knie, Sprunggelenk, alles in einer Stunde. Die Finger wurden schmerzhaft und im Bett war ich ohne Bewegung schmerzfrei, aber Umdrehen...oha... Odyssee begann (da ich privat versichert bin, zum Glück alles recht rasch): Hausarzt, Rheumatolgin: ALLES im Blut wurde untersucht, (fast) alles ok. CRP und BSG immer ok, C3 und C4 Komplement niedrig, aber im Referenzbereich, ccp u Rheumafaktor negativ, Borrelien neg. ANA pos.!(1:1000 granulär), ANA IFT neg., alle ANCA neg, HLA B27neg, EBV AK pos., Parainfluenza "wie bei akuter Infektion" (das blieb über Wochen). Rheumascan der Hände: leicht entzündliches Geschehen.
Die Rheumatologin spricht von parainfektiösem Geschehen und tippt auf infektreaktive Arthritis, sagt aber auch, die ANAs sind da. Prednisolon (mit 20mg/5Tage angefangen) schleiche ich aus (jetzt bei 2,5 mg/5Tage). Durchschlagend war es nicht, hat mäßig geholfen würd ich sagen.
Ich merke: 10 Wochen bin ich jetzt dabei und die Sache ist nicht durch. Ich habe gute Tage, da habe ich fast keine Beschwerden, da zwickt mal die Schulter oder der kleine Finger, heute Morgen sind wieder mehrere Finger geschwollen.
Frage: ist oder wird das ne Kollagenose (ANA... bei weiterem Test anderes Labor waren sie 1:620, SSA und SSB immer neg.)???
Bräuchte ich ne Basistherapie? Die Rheumatologin sagt abwarten.... ich: möchte ne Diagnose und dann schnell handeln! Es ist keine glückliche Situation, v.a. weil ich Angst habe, ne schwere Erkrankung zu haben.
Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen!
Meggi