Hallo Julika-Marie,
mir haben Hobby-Psychologen und Alternativler auch eine zeitlang versucht, derlei Dinge einzureden - und es wäre auch fast geglückt.
Ich hatte damals aber einen Hausarzt, der mir die medizinische Seite der Entstehung von Rheuma sehr klar dargelegt hat und ich habe auch schon mit meinem Rheumatologen darüber gesprochen, der auch nicht die Ansicht teilt, dass die Patienten selber schuld an ihrer Erkrankung seien.
Das Beste für deine Schwiegertochter ist meines Erachtens, Therapeuten, die ihr selbst die Schuld geben, zu meiden und sich stattdessen damit auseinanderzusetzen, was wirklich über Rheuma bekannt ist. Alles Andere basiert auf reiner Spekulation.
wichtig für mich persönlich ist auch der Austausch mit anderen Betroffenen, weil man da immer etwas Neues erfährt und auch am Beispiel anderer lernt, mit der Krankheit umzugehen und zu leben.
eine andere Idee, die imir in diesem zusammenhang so durch den Kopf schwirrt, wäre eine rheumatologische Reha, bei der Ärzte, Psychologen und Ergotherapeuten an einem Strang ziehen und nicht durch derartige Haltlosigkeiten, wie du sie beschreibst, zur Verunsicherung der Patienten beitragen......
Ich hoffe, dass ich dir damit wenigstens ein Wenig helfen konnte!
Viele liebe Grüße
Julia123