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maxi
Guest
Hallo an alle,
bin neu hier und verfolge die Nachrichten im Forum seit fast 3 Monaten nun.
Uns allen gemeinsam scheint eine unglaubliche Arzt-Odyssee - wenn man nicht mehr weiter weiss, wird alles mögliche diagnostiziert... nur das richtige fast nie.
Ich hab 1987 die erste Borreliose mit einem Erythrema chronicum migrans gehabt. Ich habe dem keine Bedeutung beigemessen, weil ich auch nicht wusste, ob´s überhaupt was wichtiges ist. Etwa ein halbes Jahr später begannen die ersten Beschwerden - unklare Rücken- und Gelenkschmerzen, Schwellungen usw. usw. Diagnose vom Ortho: warscheinliche beginnende Polyarthritis. Erst 1996 wurde die Borreliose entdeckt, da sie wieder aktiv war und kein Arzt die unklare, immer schlimmer werdende Schmerzsymtomatik zuordnen konnte. Wurde behandelt mit Infusionen, ohne das eine ausschlaggebende Besserung stattfand. Na ja, was soll´s dachte ich mir, das war vielleicht keine richtige Borreliose und es gibt Leute, denen geht´s schlimmer wie mir.
Seit 2000 nun chronisch, multiokuläres Schmerzsyndrom (MPS III), keine Ruhe mehr vor den Schmerzen, Muskeln und Gelenke befallen, Kopfschmerzen ohne Ende, chronische Erschöpfung/Müdigkeit, Augenentzündungen, kann oft nicht laufen usw. usw. Orthopäde fand nichts richtiges (zumindest nicht das, was so horrende Schmerzen verursacht), Schmerztherapie ohne Erfolg, Rheumatologie diagnostizierte "evtl. Psoriasis-Arthritis". Es wurde nach Neuroborreliose im Liqor gesucht, nichts - also auch keine Borreliose. Rheumaklinik: kein Rheumafaktor, kein Rheuma, also Fibromyalgie. Kur ohne Erfolg...Auf Anraten meines Hausarztes hat ein Psycho nach irgendwelchen Traumata für die Schmerzen gesucht - er wollte mir einreden, ich hätte div. Operationen nicht verarbeitet, was ich durchaus anders empfinde. Denn die Infos über meine OP´s musste er mir erst "aus der Nase ziehen", weil ich die in meiner Krankengeschichte glatt vergessen hatte. Also psychisch bedingt - keine physische Ursache. Dann wurde eine Spondilodiszitis (Entzündung der Bandscheiben) entdeckt, die vorher als Ochronose (Verkalkung der Bandscheiben in Rede stand) und mein Hausarzt: Ha, jetzt haben wir ihn. Test auf Tuberkulose, kann je auch von Lunge kommen, röntgen - aber aber alles negativ. Eher duch Zufall stiess ich dann auf einen Artikel, der aufzeigte, dass die Spondilodiszitis auch von einer Borreliose kommen kann.
Vor 2 Jahren internistische Rheumatologin gesucht, die dann meinte, eine Enthesis von PSA könne weder bewiesen noch ausgeschlossen werden. Na ja, dachte ich, dann wird´s wohl kein Rheuma sein. Also doch Fibro und ich hab einen an der Waffel - muss mir das alles wohl einbilden...Aber auch von dieser Erkenntnis gingen die Schmerzen nicht weg. So, nun vor fast 3 Monaten wieder bei dieser Rheumatologin, nun meint sie, es ist entweder PSA oder Bechterew mit einer sekundären Fibro. Doch Rheumafaktoren im Blut hab ich nicht, aber ne Atembreite von 1cm noch. Szinti, nix, MRT nix richtiges, ausser Entzündung an den Bandscheiben und überall mässig geklemmte Nerven (HWS, BWS, LWS). CRP mal hoch mal niedrig, Blutsenkung meist 14/26 einige andere Blutwert nicht o.k. Nehme seit vielen,vielen Monaten nun Diclo in ziemlich hohen Dosierung und helfe mir mit Metamizol-Tropfen (50Tr.) für die Krankengymnastik und nachts (kann vor Schmerzen nicht schlafen oder werd davon wach) Da Diclo hilft nix mehr und den Magen machts auch kaputt. Die Zeit zwischen den Untersuchungsterminen bei meiner Ärztin: meist 3 Monate, weil die soviel Patienten hat. Wie sind hier eben auf dem Land...
Und mein Hausarzt: Schon wieder nix definitives - kann sein, kann auch nicht sein...Einerseits meint er, ich solle in Rente gehen, weil ich nicht mehr kann, andererseits wird die bestimmt nicht genehmigt, wenn er nicht hinter dieser Diagnose steht und das auch im Renten-Antrag vernünftig begündet.
Nach diesen Odysseen kann man wirklich verrückt werden. Am liebsten würde ich in eine spezialisierte Klinik gehen, die das internistisch und neurologisch mal komplett durchtestest. Aber mein Hausarzt will das nicht - muss erst ne richtige Diagnose vom Rheumatologen oder jemand anders her. Und die kann dauern, aber allmählich kann ich nicht mehr warten, weil die Schmerzen mich kirre machen. An ein gewisses Schmerzpotential in den letzten 15 Jahren hatte mich ja gewöhnt, das war o.k. Aber nun? Das ist überhaupt nicht mehr auszuhalten.. Doch leider weiss ich nicht wohin man gehen kann und ob das überhaupt einen Sinn macht, sich weiter untersuchen zu lassen (neue Odyssee??).
Vielleicht könnt Ihr mir ja einen Rat geben? Und danke für´s zuhören...
Liebe Grüsse und schmerzfreie Tage wünscht Euch
Maxi
bin neu hier und verfolge die Nachrichten im Forum seit fast 3 Monaten nun.
Uns allen gemeinsam scheint eine unglaubliche Arzt-Odyssee - wenn man nicht mehr weiter weiss, wird alles mögliche diagnostiziert... nur das richtige fast nie.
Ich hab 1987 die erste Borreliose mit einem Erythrema chronicum migrans gehabt. Ich habe dem keine Bedeutung beigemessen, weil ich auch nicht wusste, ob´s überhaupt was wichtiges ist. Etwa ein halbes Jahr später begannen die ersten Beschwerden - unklare Rücken- und Gelenkschmerzen, Schwellungen usw. usw. Diagnose vom Ortho: warscheinliche beginnende Polyarthritis. Erst 1996 wurde die Borreliose entdeckt, da sie wieder aktiv war und kein Arzt die unklare, immer schlimmer werdende Schmerzsymtomatik zuordnen konnte. Wurde behandelt mit Infusionen, ohne das eine ausschlaggebende Besserung stattfand. Na ja, was soll´s dachte ich mir, das war vielleicht keine richtige Borreliose und es gibt Leute, denen geht´s schlimmer wie mir.
Seit 2000 nun chronisch, multiokuläres Schmerzsyndrom (MPS III), keine Ruhe mehr vor den Schmerzen, Muskeln und Gelenke befallen, Kopfschmerzen ohne Ende, chronische Erschöpfung/Müdigkeit, Augenentzündungen, kann oft nicht laufen usw. usw. Orthopäde fand nichts richtiges (zumindest nicht das, was so horrende Schmerzen verursacht), Schmerztherapie ohne Erfolg, Rheumatologie diagnostizierte "evtl. Psoriasis-Arthritis". Es wurde nach Neuroborreliose im Liqor gesucht, nichts - also auch keine Borreliose. Rheumaklinik: kein Rheumafaktor, kein Rheuma, also Fibromyalgie. Kur ohne Erfolg...Auf Anraten meines Hausarztes hat ein Psycho nach irgendwelchen Traumata für die Schmerzen gesucht - er wollte mir einreden, ich hätte div. Operationen nicht verarbeitet, was ich durchaus anders empfinde. Denn die Infos über meine OP´s musste er mir erst "aus der Nase ziehen", weil ich die in meiner Krankengeschichte glatt vergessen hatte. Also psychisch bedingt - keine physische Ursache. Dann wurde eine Spondilodiszitis (Entzündung der Bandscheiben) entdeckt, die vorher als Ochronose (Verkalkung der Bandscheiben in Rede stand) und mein Hausarzt: Ha, jetzt haben wir ihn. Test auf Tuberkulose, kann je auch von Lunge kommen, röntgen - aber aber alles negativ. Eher duch Zufall stiess ich dann auf einen Artikel, der aufzeigte, dass die Spondilodiszitis auch von einer Borreliose kommen kann.
Vor 2 Jahren internistische Rheumatologin gesucht, die dann meinte, eine Enthesis von PSA könne weder bewiesen noch ausgeschlossen werden. Na ja, dachte ich, dann wird´s wohl kein Rheuma sein. Also doch Fibro und ich hab einen an der Waffel - muss mir das alles wohl einbilden...Aber auch von dieser Erkenntnis gingen die Schmerzen nicht weg. So, nun vor fast 3 Monaten wieder bei dieser Rheumatologin, nun meint sie, es ist entweder PSA oder Bechterew mit einer sekundären Fibro. Doch Rheumafaktoren im Blut hab ich nicht, aber ne Atembreite von 1cm noch. Szinti, nix, MRT nix richtiges, ausser Entzündung an den Bandscheiben und überall mässig geklemmte Nerven (HWS, BWS, LWS). CRP mal hoch mal niedrig, Blutsenkung meist 14/26 einige andere Blutwert nicht o.k. Nehme seit vielen,vielen Monaten nun Diclo in ziemlich hohen Dosierung und helfe mir mit Metamizol-Tropfen (50Tr.) für die Krankengymnastik und nachts (kann vor Schmerzen nicht schlafen oder werd davon wach) Da Diclo hilft nix mehr und den Magen machts auch kaputt. Die Zeit zwischen den Untersuchungsterminen bei meiner Ärztin: meist 3 Monate, weil die soviel Patienten hat. Wie sind hier eben auf dem Land...
Und mein Hausarzt: Schon wieder nix definitives - kann sein, kann auch nicht sein...Einerseits meint er, ich solle in Rente gehen, weil ich nicht mehr kann, andererseits wird die bestimmt nicht genehmigt, wenn er nicht hinter dieser Diagnose steht und das auch im Renten-Antrag vernünftig begündet.
Nach diesen Odysseen kann man wirklich verrückt werden. Am liebsten würde ich in eine spezialisierte Klinik gehen, die das internistisch und neurologisch mal komplett durchtestest. Aber mein Hausarzt will das nicht - muss erst ne richtige Diagnose vom Rheumatologen oder jemand anders her. Und die kann dauern, aber allmählich kann ich nicht mehr warten, weil die Schmerzen mich kirre machen. An ein gewisses Schmerzpotential in den letzten 15 Jahren hatte mich ja gewöhnt, das war o.k. Aber nun? Das ist überhaupt nicht mehr auszuhalten.. Doch leider weiss ich nicht wohin man gehen kann und ob das überhaupt einen Sinn macht, sich weiter untersuchen zu lassen (neue Odyssee??).
Vielleicht könnt Ihr mir ja einen Rat geben? Und danke für´s zuhören...
Liebe Grüsse und schmerzfreie Tage wünscht Euch
Maxi