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tigge1979
Guest
Hallo ihr Lieben,
vor kurzem hatte ich gepostet, dass mein Rheumadoc zur Reduzierung der Schmerzmedikamente geraten hat.
Nun war ich gestern bei meinem Hausarzt, um den Arztbericht des Rheumatologen an ihn zu besprechen. Und.........:
Er meint, in meiner derzeitigen Situation wäre es absolut letztrangig, die Medikation neu zu besprechen. Ich weiss, wieviel ich höchstens nehmen sollte und dosiere jeden Tag neu, so wie ich es für nötig befinde.
*Puuuh !!*
Das hat mir schonmal einen grossen Stein vom Herzen genommen.
Eine Liste mit Adressen von Verhaltenstherapeuten habe ich mitbekommen - die telefoniere ich heute Nachmittag mal ab.
Die zweite grosse Erleichterung ist, dass ich mir um eine Arbeitsstelle erst einmal keine Sorgen machen muss. Mein Hausarzt ist der Meinung, solange ich nicht aktiv an der Verbesserung der Erkrankung mitarbeite und ich wesentliche Fortschritte erziele, ist es Quatsch, an Arbeit zu denken. Also bleibe ich erstmal zu Hause.
Drittens hat er mir viel klargemacht; ich habe zwanghafte Züge und es fällt mir sehr schwer, mein Verhalten zu durchbrechen, weil ich mich in meinem Verhalten wohl fühle. Allerdings mache ich mich damit krank.
Und ich konnte beim besten Willen nicht verstehen, dass es mir körperlich immer schlechter ging, obwohl ich vieles habe liegen lassen, mich geschont habe, fünfe gerade sein lassen habe.
ABER:
Der Knackpunkt ist ja, dass ich es nicht AKZEPTIERE, dass ich weniger machen kann wie vorher, sondern mich selbst ZWINGE, weniger zu tun. Ich bin deswegen noch lange nicht im Reinen mit mir. Und da die Psyche ja bei der Fibro eine grosse Rolle spielt, verschlimmere ich so meine Beschwerden.
Es ist ein langer Weg, sein Verhalten dauerhalt zu ändern.
Aber ich packe es an, denn mein Gewinn winkt ja: Eine starke Verbesserung meiner gesundheitlichen Beschwerden.
So, im Prinzip war das ein Posting, das die Welt nicht braucht, aber es geht mir nach dem gestrigen Termin beim Hausarzt wesentlich besser und ich wollte euch an meiner Freude teilhaben lassen und vielleicht auch ein wenig beruhigen, wenn ihr Zweifel an eurer Schmerzmitteldosierung habt.
So wenig wie möglich, so viel wie nötig. <-- Grundsatz
Ich bemühe mich nun wie gesagt um einen Termin beim Verhaltenstherapeuten und dann gehts auch bald los mit der Krankengymnastik.
Ich wünsche euch alles Liebe und grüsse euch ganz herzlich
Manuela
vor kurzem hatte ich gepostet, dass mein Rheumadoc zur Reduzierung der Schmerzmedikamente geraten hat.
Nun war ich gestern bei meinem Hausarzt, um den Arztbericht des Rheumatologen an ihn zu besprechen. Und.........:
Er meint, in meiner derzeitigen Situation wäre es absolut letztrangig, die Medikation neu zu besprechen. Ich weiss, wieviel ich höchstens nehmen sollte und dosiere jeden Tag neu, so wie ich es für nötig befinde.
*Puuuh !!*
Das hat mir schonmal einen grossen Stein vom Herzen genommen.
Eine Liste mit Adressen von Verhaltenstherapeuten habe ich mitbekommen - die telefoniere ich heute Nachmittag mal ab.
Die zweite grosse Erleichterung ist, dass ich mir um eine Arbeitsstelle erst einmal keine Sorgen machen muss. Mein Hausarzt ist der Meinung, solange ich nicht aktiv an der Verbesserung der Erkrankung mitarbeite und ich wesentliche Fortschritte erziele, ist es Quatsch, an Arbeit zu denken. Also bleibe ich erstmal zu Hause.
Drittens hat er mir viel klargemacht; ich habe zwanghafte Züge und es fällt mir sehr schwer, mein Verhalten zu durchbrechen, weil ich mich in meinem Verhalten wohl fühle. Allerdings mache ich mich damit krank.
Und ich konnte beim besten Willen nicht verstehen, dass es mir körperlich immer schlechter ging, obwohl ich vieles habe liegen lassen, mich geschont habe, fünfe gerade sein lassen habe.
ABER:
Der Knackpunkt ist ja, dass ich es nicht AKZEPTIERE, dass ich weniger machen kann wie vorher, sondern mich selbst ZWINGE, weniger zu tun. Ich bin deswegen noch lange nicht im Reinen mit mir. Und da die Psyche ja bei der Fibro eine grosse Rolle spielt, verschlimmere ich so meine Beschwerden.
Es ist ein langer Weg, sein Verhalten dauerhalt zu ändern.
Aber ich packe es an, denn mein Gewinn winkt ja: Eine starke Verbesserung meiner gesundheitlichen Beschwerden.
So, im Prinzip war das ein Posting, das die Welt nicht braucht, aber es geht mir nach dem gestrigen Termin beim Hausarzt wesentlich besser und ich wollte euch an meiner Freude teilhaben lassen und vielleicht auch ein wenig beruhigen, wenn ihr Zweifel an eurer Schmerzmitteldosierung habt.
So wenig wie möglich, so viel wie nötig. <-- Grundsatz
Ich bemühe mich nun wie gesagt um einen Termin beim Verhaltenstherapeuten und dann gehts auch bald los mit der Krankengymnastik.
Ich wünsche euch alles Liebe und grüsse euch ganz herzlich
Manuela