Soschn
Dr. Hinkebein
Ich zitiere hier einen Artikel, welcher auf der Hauptseite von R-O entdeckt habe.
Wenn man das ließt kann man es mit der Angst bekommen, dass man in ZUkunft wieder schmerzen haben wird und andere dadurch jetzt schon Probleme haben, bei einem Arzt, welcher auf solche Sachen einstellen will. In der Praxis für Schmerztherapie in Burghausen wollten's mich auch gleich inne Klinik für "Entzug" schicken, meinen Kumpel auch und anscheinend machen die das mit jedem, der auf starke, sprich Btm-Medikamente oder Sachen wie Tramal, Codein, Tilidin retard Tabletten... Ich denke nur dran, wie ich hier eine echte Änderung der Versorgungsqualität erlebte: In einer mir persönliche bekannten Praxis, sagte der Arzt zu mir (ich kenne ihn persönlich, wir ratschen einfach nur kurz und da meinte er auf einmal mit dem Tilidin, dass die Tropfen jetzt Btm-pflichtig sein. Er erzählte mir auch von einer Studie (komisch, mit was sich Ärzte oft verallgemeinernd befassen, ist komisch),.
Diese Studie besagt, dass Leute, die auf Tilidin retard eingestellt sind, nebenbei aber das Tilidin flüssig, also Tropfen halt auf Bedarf bei Schmerzspitzen haben, zum größten Teil sich dadurch bewusst oder unbewusst einen Kick holen, wenns die Tropfen in einer Situation eingenommen werden, die auch ohne Bedarfsmedikatuion auszuhalten ist. Deshalb habe er die Tilidin Tropfen bei allen seinen Patienten abgesetzt. Auf meine Frage, was die Patienten denn dann als Ausgleichen machen sollen, meinte er: "
Wie ich später von einem Mitarbeiter des Pflegeheims, dass er mit betreut, erfahren habe, hat er bei alten Menschen, die Durogesic, also Fentanyl transdermales Schmerzpflaster von der kleinsten Größe bekommen, er das alles versucht hat mit dem Pflegeperssonl versucht hat, dies abzusetzen, "weil die Leute bekämen es ja lang genug und irgendwann muss der Schmerz auch mal bekämpft oder "ausgebrannt sein. Die Pflegekräfte haben sich zu größten Teil dagegen gewehrt, aber auf einer Station haben die Schwestern alles mit dem Arzt abgesetzt und den Leuten ging es nicht gut..."
Wenn sich also solche fachausarbeitungen, welche nur auf den allgemein dadrauf auf alle patienten schließen und dies dann so vermitteln, dass es zum neuen "Wissenstand" gilt.
Schaut mal bitte nach und gebt mal bitte gern an, ob bei euch in letzter Zeit (6 Monate) versucht worden ist, abzusetzen und mit welchem Erfolg.
Übrigens hier noch der Artikel mit der Studie des Berliner Charite:
Wenn man das ließt kann man es mit der Angst bekommen, dass man in ZUkunft wieder schmerzen haben wird und andere dadurch jetzt schon Probleme haben, bei einem Arzt, welcher auf solche Sachen einstellen will. In der Praxis für Schmerztherapie in Burghausen wollten's mich auch gleich inne Klinik für "Entzug" schicken, meinen Kumpel auch und anscheinend machen die das mit jedem, der auf starke, sprich Btm-Medikamente oder Sachen wie Tramal, Codein, Tilidin retard Tabletten... Ich denke nur dran, wie ich hier eine echte Änderung der Versorgungsqualität erlebte: In einer mir persönliche bekannten Praxis, sagte der Arzt zu mir (ich kenne ihn persönlich, wir ratschen einfach nur kurz und da meinte er auf einmal mit dem Tilidin, dass die Tropfen jetzt Btm-pflichtig sein. Er erzählte mir auch von einer Studie (komisch, mit was sich Ärzte oft verallgemeinernd befassen, ist komisch),.
Diese Studie besagt, dass Leute, die auf Tilidin retard eingestellt sind, nebenbei aber das Tilidin flüssig, also Tropfen halt auf Bedarf bei Schmerzspitzen haben, zum größten Teil sich dadurch bewusst oder unbewusst einen Kick holen, wenns die Tropfen in einer Situation eingenommen werden, die auch ohne Bedarfsmedikatuion auszuhalten ist. Deshalb habe er die Tilidin Tropfen bei allen seinen Patienten abgesetzt. Auf meine Frage, was die Patienten denn dann als Ausgleichen machen sollen, meinte er: "
ZUdem sagte er, dass er in nächsten Quartal keine Schmerzmitteldosierungen ändern wird und dann mal vergleiche, ob sich mit den Patienten was geändert habe und ob#s noch Schmerzen haben und so weiter. Die meisten nehmen das ja als Kick und sowieso werde er jetzt alles überprüfen und abssetzen wo es nur ginge.Die sollen sich mal nicht so haben, die bekommen alle ein starkes Schmerzmittel und einen Haufen anderer Drogen, dass muss ja wohl mal reichen"
Wie ich später von einem Mitarbeiter des Pflegeheims, dass er mit betreut, erfahren habe, hat er bei alten Menschen, die Durogesic, also Fentanyl transdermales Schmerzpflaster von der kleinsten Größe bekommen, er das alles versucht hat mit dem Pflegeperssonl versucht hat, dies abzusetzen, "weil die Leute bekämen es ja lang genug und irgendwann muss der Schmerz auch mal bekämpft oder "ausgebrannt sein. Die Pflegekräfte haben sich zu größten Teil dagegen gewehrt, aber auf einer Station haben die Schwestern alles mit dem Arzt abgesetzt und den Leuten ging es nicht gut..."
Wenn sich also solche fachausarbeitungen, welche nur auf den allgemein dadrauf auf alle patienten schließen und dies dann so vermitteln, dass es zum neuen "Wissenstand" gilt.
Schaut mal bitte nach und gebt mal bitte gern an, ob bei euch in letzter Zeit (6 Monate) versucht worden ist, abzusetzen und mit welchem Erfolg.
Übrigens hier noch der Artikel mit der Studie des Berliner Charite:
4.04.2014 11:01[h=4]Was hilft bei chronischen Schmerzen?[/h][h=5]Dr. Julia Biederlack GB Unternehmenskommunikation
Charité – Universitätsmedizin Berlin[/h]
Starke Schmerzmittel, die über einen längeren Zeitraum gegen chronische Schmerzen eingenommen werden, haben den gleichen Effekt wie eine Behandlung ohne Medikamente. Dies ist das Ergebnis einer umfangreichen Meta-Analyse von Wissenschaftlern der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Technischen Universität Darmstadt, die in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins British Journal of Pharmacology* veröffentlicht ist.
Unter chronischen Schmerzen, die nicht durch einen Tumor hervorgerufen werden, leidet nahezu ein Viertel der gesamten Bevölkerung. Ursache können beispielsweise rheumatische Erkrankungen wie Arthritis, Erkrankungen des Nervensystems oder Probleme mit Rückenmuskulatur oder Wirbelsäule sein. Die Möglichkeiten zur Behandlung dieser Schmerzen reichen von psychologischen und physiotherapeutischen Verfahren über leichte Schmerzmittel bis hin zu starken opioidhaltigen Medikamenten.
Das Ziel der Wissenschaftler war es, einen meta-analytischen Überblick zu den Langzeitwirkungen der unterschiedlichen Behandlungsarten von chronischen Schmerzen zu erstellen. Sie bewerteten die Ergebnisse aus insgesamt 3647 Publikationen in internationalen Fachzeitschriften. Von diesen 3647 Studien wurden nur die randomisiert-kontrollierten Arbeiten in die weitere Analyse einbezogen. Letztendlich untersuchten die Forscher die Daten von insgesamt 10742 Patienten. „Die Ergebnisse unserer Analyse haben uns selbst erstaunt, denn es zeigte sich, dass langfristig gesehen die schmerzlindernden Wirkungen von medikamentösen Therapieverfahren klinisch unbedeutend sind im Vergleich zu einem Placebo“, erklärt Prof. Christoph Stein, Leiter der Klinik für Anästhesiologie mit Schwerpunkt operative Intensivmedizin am Campus Benjamin Franklin. „Man erzielt also über einen langen Zeitraum hinweg mit starken Schmerzmitteln die gleiche Wirkung wie mit nicht-medikamentösen physiotherapeutischen und psychologischen Verfahren“, fügt er hinzu.
Schmerzmedikamente, die über einen langen Zeitraum hinweg eingenommen werden, können schwere Nebenwirkungen, beispielsweise an den Nieren und im Magen-Darm-Trakt hervorrufen. Die Ergebnisse der Meta-Analyse legen nahe, bei der Behandlung chronischer Schmerzen vor allem auf Vermeidung von schädlichen Arzneimittelwirkungen zu achten. „Bei der Behandlung chronischer Schmerzen, die nicht durch einen Tumor hervorgerufen werden, sollte ein multidisziplinärer Ansatz, also einer, der nicht nur die medizinischen, sondern auch die psycho-sozialen und physiotherapeutischen Aspekte berücksichtigt, im Vordergrund stehen“, betont Prof. Stein.
*Originalpublikation: Reinecke H, Weber C, Lange K, Simon M, Stein C, Sorgatz H. Analgesic efficacy of opioids in chronic pain - recent meta analyses. Br J Pharmacol. doi: 10.1111/bph.12634.
Kontakt:
Prof. Dr. Christoph Stein
Leiter der Klinik für Anästhesiologie mit Schwerpunkt operative Intensivmedizin
Campus Benjamin Franklin
Charité – Universitätsmedizin Berlin
t: +49 30 8445 2731
E-Mail: christoph.stein@charite.de
[h=5]Weitere Informationen:[/h]http://www.charite.de
http://anaesthesie.charite.de/
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Biologie, Medizin, Psychologie
überregional
Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen
Deutsch
Viele Liebe Grüße
misstrauisch und um uns alle besorgt
Sosch, B.
Ich meine, wissen wir doch, dass Rheuma in der Regel trotz Behandlung meistens im Laufe der Jahre heftiger wird, .... Was soll die dämliche Statistik ohne Einbeziehung der Realität?