B.one
Bekanntes Mitglied
Ja, früher hat man H2O2 noch benutzt. Hab ich auch noch so gesehen. Aber beim heutigen Wundmanagement nimmt man es nicht mehr.
Deutsche Apotheker Zeitung:
"Unzeitgemäßes: Durch den enzymatisch katalysierten Zerfall von Wasserstoffperoxid (3%) wird in der Wunde Sauerstoff freigesetzt, der eine gute mechanische Reinigungswirkung erreicht und auch leicht mikrobiozid wirkt. Der Effekt wird in Anwesenheit von Blut und Eiter binnen Sekunden aufgehoben. Und im Unterschied zu Kochsalz- und Ringerlösung ist Wasserstoffperoxid hoch zytotoxisch und führt häufiger zu postoperativen Wundinfektionen. Als obsolet gilt auch Ethacridinlactat (Rivanol®), weil es austrocknet, allergisierend wirkt und die Färbung die Wundbeurteilung erschwert."
Hygienemanagement ambulanter Pflegedienst:
"Wasserstoffperoxid:
• nur bakterizide Wirkung
• Zell- und Gewebetoxizität
• beim Spülen von Wundhöhlen besteht Emboliegefahr
• nicht in Wundhöhlen"
Deutsche Apotheker Zeitung:
"Unzeitgemäßes: Durch den enzymatisch katalysierten Zerfall von Wasserstoffperoxid (3%) wird in der Wunde Sauerstoff freigesetzt, der eine gute mechanische Reinigungswirkung erreicht und auch leicht mikrobiozid wirkt. Der Effekt wird in Anwesenheit von Blut und Eiter binnen Sekunden aufgehoben. Und im Unterschied zu Kochsalz- und Ringerlösung ist Wasserstoffperoxid hoch zytotoxisch und führt häufiger zu postoperativen Wundinfektionen. Als obsolet gilt auch Ethacridinlactat (Rivanol®), weil es austrocknet, allergisierend wirkt und die Färbung die Wundbeurteilung erschwert."
Hygienemanagement ambulanter Pflegedienst:
"Wasserstoffperoxid:
• nur bakterizide Wirkung
• Zell- und Gewebetoxizität
• beim Spülen von Wundhöhlen besteht Emboliegefahr
• nicht in Wundhöhlen"

