hallo ihr lieben,
auch wenn ich mich von ro zurückgezogen habe und eher selten habe blicken lassen und mich einem kommentar enthalten (aus gründen, die einige kennen), gehts heut nicht anders und ich muss mal meine tränen loswerden. seit januar gings mir gut, konnte medis absetzen und mich voll und ganz auf das meine leben "ohne" rheuma konzentrieren. doch seit 2 wochen baut sich das ganz allmählich wieder auf. ich wusste gar nicht, wo man überall gelenke haben kann, die weh tun! ohne hammer - schmerzmittel gehts grad gar nicht. dementsprechend sieht auch die seele aus. das grundproblem ist sicher der viele stress und der enorme druck, von dem ich mich nur schlecht befreien kann. ich bin jetzt im zweiten jahr referendariat und in diesen zwei jahren sind insgesamt 6 wochen krankschreibung "erlaubt" - egal, ob chronisch krank und alleinerziehend oder gesund und ohne kinder. allerdings hatte ich im letzten jahr 34 tage krankschreibung - macht also mehr als 6 wochen!
da ich von der 6-wochen-regelung wusste, habe ich im vorfeld nachgefragt, was passieren könnte, wenn... und habe zur antwort bekommen, dass es ohnehin eine kann-bestimmung ist und ich nichts zu befürchten hätte, da meine leistungen zum teil über dem durchschnitt liegen (prüfungen, lehrproben, examensarbeit mit 1,0 bis 2,0).
am ende dieses ersten jahres (juni) meldete meine mentorin dem seminar, dass ich so lange krank gewesen sei (in ihren augen hätte ich sie im stich gelassen und nachdem ich versuchte mit ihr zu reden, einige dinge klarzustellen und ihr klarzumachen, dass ich eine chronische erkrankung hätte und kein böser wille dahinter stecke - es gab in dem ganzen jahr KEINE persönlichen gespräche - antwortete sie nur "dann müssen sie sich einen anderen beruf suchen!" - nun gut, damit habe ich mich abgefunden, auch wenn es immer noch an mir nagt).
nachdem also das seminar informiert war (welches in der regel keine eingehehende prüfung der kranktage vornimmt) und ich rede und antwort stehen musste (und auf eingeschränktes verständnis meiner situation stieß) war das fazit der ganzen aktion: wenn das kind krank wird, muss ich jemanden finden, der sich ihrer annimmt und wenn ich selbst länger ausfallen sollte, würde das eine verlängerung um den zeitraum der krankschreibung bedeuten. allerdings: ich habe dann alle prüfungen, mein 2. staatsexamen und einen unterschriebenen arbeitsvertrag (der dann erst zu dem zeitpunkt beginnt, an dem die verlängerung endet) und darf in der verlängerung an eine neue schule und wieder am seminar teilnehmen (kann mri mal bitte jemand erklären, welcher sinn dahinter steckt?????)
wie dem auch sei: dadurch hat sich bei mir so ein enormer druck aufgebaut, dass ich einfach nicht krank werden DARF und nun sitz ich hier: dickes knie seit heute (schmerzen seit 4 tagen), fuss zum glück wieder i.o, jetzt beginnt die schulter... UND ICH WEISS NICHT, WIE ICH DAS ALLES SCHAFFEN SOLL! ich bin frustriert, völlig fertig von den medis und wenn dann durch medis schmerzfrei einfach total erschöpft, weil die anspannung etwas nachlässt! heute nachmittag habe ich die kleine zu einer freundin gegeben, um etwas zu schaffen, aber ich sitze hier und bin gerädert (blutdruck im keller und tränenaufgelöst). keine ahnung, wie ich nächste woche vor den schülern stehen soll und guten unterricht machen soll...
auch wenn ich mich von ro zurückgezogen habe und eher selten habe blicken lassen und mich einem kommentar enthalten (aus gründen, die einige kennen), gehts heut nicht anders und ich muss mal meine tränen loswerden. seit januar gings mir gut, konnte medis absetzen und mich voll und ganz auf das meine leben "ohne" rheuma konzentrieren. doch seit 2 wochen baut sich das ganz allmählich wieder auf. ich wusste gar nicht, wo man überall gelenke haben kann, die weh tun! ohne hammer - schmerzmittel gehts grad gar nicht. dementsprechend sieht auch die seele aus. das grundproblem ist sicher der viele stress und der enorme druck, von dem ich mich nur schlecht befreien kann. ich bin jetzt im zweiten jahr referendariat und in diesen zwei jahren sind insgesamt 6 wochen krankschreibung "erlaubt" - egal, ob chronisch krank und alleinerziehend oder gesund und ohne kinder. allerdings hatte ich im letzten jahr 34 tage krankschreibung - macht also mehr als 6 wochen!
da ich von der 6-wochen-regelung wusste, habe ich im vorfeld nachgefragt, was passieren könnte, wenn... und habe zur antwort bekommen, dass es ohnehin eine kann-bestimmung ist und ich nichts zu befürchten hätte, da meine leistungen zum teil über dem durchschnitt liegen (prüfungen, lehrproben, examensarbeit mit 1,0 bis 2,0).
am ende dieses ersten jahres (juni) meldete meine mentorin dem seminar, dass ich so lange krank gewesen sei (in ihren augen hätte ich sie im stich gelassen und nachdem ich versuchte mit ihr zu reden, einige dinge klarzustellen und ihr klarzumachen, dass ich eine chronische erkrankung hätte und kein böser wille dahinter stecke - es gab in dem ganzen jahr KEINE persönlichen gespräche - antwortete sie nur "dann müssen sie sich einen anderen beruf suchen!" - nun gut, damit habe ich mich abgefunden, auch wenn es immer noch an mir nagt).
nachdem also das seminar informiert war (welches in der regel keine eingehehende prüfung der kranktage vornimmt) und ich rede und antwort stehen musste (und auf eingeschränktes verständnis meiner situation stieß) war das fazit der ganzen aktion: wenn das kind krank wird, muss ich jemanden finden, der sich ihrer annimmt und wenn ich selbst länger ausfallen sollte, würde das eine verlängerung um den zeitraum der krankschreibung bedeuten. allerdings: ich habe dann alle prüfungen, mein 2. staatsexamen und einen unterschriebenen arbeitsvertrag (der dann erst zu dem zeitpunkt beginnt, an dem die verlängerung endet) und darf in der verlängerung an eine neue schule und wieder am seminar teilnehmen (kann mri mal bitte jemand erklären, welcher sinn dahinter steckt?????)
wie dem auch sei: dadurch hat sich bei mir so ein enormer druck aufgebaut, dass ich einfach nicht krank werden DARF und nun sitz ich hier: dickes knie seit heute (schmerzen seit 4 tagen), fuss zum glück wieder i.o, jetzt beginnt die schulter... UND ICH WEISS NICHT, WIE ICH DAS ALLES SCHAFFEN SOLL! ich bin frustriert, völlig fertig von den medis und wenn dann durch medis schmerzfrei einfach total erschöpft, weil die anspannung etwas nachlässt! heute nachmittag habe ich die kleine zu einer freundin gegeben, um etwas zu schaffen, aber ich sitze hier und bin gerädert (blutdruck im keller und tränenaufgelöst). keine ahnung, wie ich nächste woche vor den schülern stehen soll und guten unterricht machen soll...