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ja RoActemra ist jetzt als Fertigspritze verfügbar. Die Ware ist gestern in Grenzach eingetroffen und der Großhandel wurde darüber informiert. Die Apotheke kann also bestellen.
Allerdings wird die PZN erst ab dem 1. Juni in der Lauertaxe stehen, deswegen möglicherweise die Verwirrung.
Am besten bestellt die Apotheke direkt bei Roche, dies ist im Moment der einfachste und schnellste Weg.
In der Fertigspritze sind 162mg Tocilizumab und die Injektion erfolgt einmal die Woche.
ich bleibe auch erst mal bei der infusion.
mein HA meinte, ich sollte nicht den vorreiter spielen.
162 mg ist schon viel...4 x so viel, wie bei humira .......
habe in den letzten monate genug experimente gehabt!!
Danke für die Info!
Weiss jemand, wie das in der Schweiz aussieht?
Hierzu noch eine Frage, die ich schon mal in einem anderen thread gepostet habe und bisher noch keine Antwort bekommen habe:
Bisher wurde das ja immer nach Koerpergewicht berechnet, ich bekomme also z.Z. 480 mg.
In dem Artikel hier auf Rheuma Online, der wohl auf diesen Bericht hier zurueckgeht, http://www.roche.com/de/med-cor-2013-10-22-d.pdf, wird von einer Dosierung 1x die Woche 162 mg = 648 für 4 Wochen. (das ist die Testreihe, wo woechentlich Spritzen gegeben wurden, zu der Testreihe mit den zweiwoechentlichen Spritzen habe ich keine Mengenangabe gefunden.)
Das ist ja hochgerechnet dann ein ganzes Stück "Chemie" mehr, was in meinen Körper hineingehen würde...
Was denkt ihr dazu?
Die Wirksamkeit der 162 mg-Formulierung x 4 in vier Wochen ist die gleiche wie die der 8 mg/kg KG x 1 in 4 Wochen; das haben die Studien zur Zulassung gezeigt, und daher rührt auch die Festlegung der Dosis.
Es stimmt allerdings, dass die 162 mg nicht ganz so individuell angepasst sind wie die Infusionstherapie; sie sind auf ein Durchschnittsgewicht von 75 kg ausgelegt.
Das bedeutet, dass ein Mensch mit 100 kg tendenziell etwas zu niedrig dosiert ist und einer mit 50 kg etwas zu hoch - ob das für die Wirksamkeit Konsequenzen hat, muss die Praxis zeigen; beides ist kein grundsätzliches Problem, und die Umstellung von subkutan auf intravenös oder umgekehrt ist jederzeit möglich.
Das geht zum Beispiel so:
Eigentlich subkutan, dann - z. B. wenn jemand für 2 oder 3 Wochen nach Australien oder Timbuktu oder sonstwohin reisen möchte - zum Spritztermin statt der Spritze eine Infusion, dann ist die nächste Spritze erst in 4 Wochen und dann wieder im normalen Rhythmus dran. Ich finde diese Möglichkeit durchaus elegant!
Die subkutane Injektion könnte (genau weiß das noch keiner) eine Alternative sein für die, die gegen Ende der 4 Wochen schon wieder vermehrt Beschwerden haben (ich kenne 2-3 davon) - mit kürzeren Intervallen ist die Kinetik anders und kann ich mir gut vorstellen, dass die Beschwerden gleichmäßiger unterdrückt werden. Beträfe es mich, würde ich mir diese Alternative zumindest überlegen.
Mehr gerne per PN!
Grüße, Frau Meier
@Juchu
RoActemra muss durchgängig gekühlt werden (Kühlkette darf also nicht unterbrochen werden); deshalb ist ja der "Switch" von der subkutanen Gabe auf Infusion (z. B. vor der und für die Urlaubszeit) so elegant, weil eben logistische Probleme dabei gar nicht erst aufkommen.
Gruß, Frau Meier![]()