Rituximab

Orka

Neues Mitglied
Hallo,

ich schreibe selten in diesem Forum, ich lese lieber :).
Aber heute möchte ich mal was loswerden. Und zwar war ich gestern bei
meiner Rheumatologin. Sie hat mir gesagt, daß ich es mal mit Rituximab versuchen sollte (ich habe schon seit ca. 20 Jahren chronische Polyarthritis und seit ca. 3 Jahren noch Lupus mit Nierenbeteiligung). Also ich dann nach Hause "geflizt" und erst einmal ein paar Erkundigungen per Internet eingeholt.
Dort habe ich folgenden Bericht gefunden

www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33686

Solche Berichte werden hier nirgends reingestellt. Ich persönlich finde es aber doch wichtig, so etwas zu erfahren, oder liege ich mit meiner Meinung falsch?

Mein Mann leidet an MS und wurde mit Tysabri (Natalizumab) behandelt.
Dort haben diese Fälle von PML in letzter Zeit erschreckend zugenommen.
Also, ich werde mich gegen Rituximab entscheiden

Bis dann und allen noch einen schönen Tag, Orka
 
...sodass sich letztlich nicht klären lässt, ob das Rituximab für die PML verantwortlich ist.

Ich denke, daß der letzte Satz dieses Artikels aus dem Ärzteblatt das ganze etwas relativiert. Von "erschreckender Zunahme" bei Rituximab kann m.M. nach nicht die Rede sein.
 
Hallo Orka,


ich werde seit Anfang April mit MabThera (Rituximab) + MTX 15mg als Tab. behandelt. Im Oktober bekomme ich die nächsten beiden Infusionen. Ich kann für mich sagen, dass ich es bisher sehr gut vertragen habe. Hatte nur einmal kurzzeitig eine Blasenentzündung. Über die Wirkung lässt sich allerdings noch streiten. Anfangs, als ich ausm Kh entlassen wurde, ging es mir recht gut. Mittlerweile sind es wieder einige Entzündungen. Aber da muss ich wohl auch noch etwas Geduld haben. Vielleicht greift das Medi auch erst richtig nachm zweiten Turnus.

Solche Berichte werden hier nirgends reingestellt. Ich persönlich finde es aber doch wichtig, so etwas zu erfahren, oder liege ich mit meiner Meinung falsch?
Nein, damit liegst Du nicht falsch. Allerdings wird diese Seite ja von Menschen wie Du und ich betrieben, neben Beruf und Familie. Das macht eine Menge Arbeit. Und im Forum können wir User für neue Informationen sorgen, wie Du es mit Deinem Beitrag ja getan hast.:top:

Normalerweise hat die Immunabwehr den Erreger unter Kontrolle. Bei immunsupprimierten Patienten kann es jedoch zu einer lebensgefährlichen Reaktivierung kommen.
Das würde bedeuten, dass es nicht nur auf Rituximab zutrifft, sondern auf alle Basistherapien, da alle ins Immunsystem greifen, oder? Wenn ich falsch liege, bitte ich um Berichtigung.:top:

Ich denke, jeder muss es für sich entscheiden (Risiko/Nutzen).

Liebe Grüsse

suse
 
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