Hi zusammen, ich bin neu im Forum und der "Rheuma-Dschungel" ist auch noch neu für mich, offen gestanden.
Tut mir leid, dass ich ein wenig aushole, aber ich muss mir mal die Seele vom Leib schreiben. Also zu mir: Dank eines kompetenten Orthopäden habe ich nun eine Überweisung für einen Rheumatologen erhalten. Ich leide seit ca 1 Jahr unter zwei Tennisarmen und einem HWS-Syndrom. Leider wurden meine Beschwerden gerade am Anfang nicht ernst genommen. Tatsächlich erfolgte anfangs auch eine Blutentnahme, die Werte waren aber unauffällig. Schlussfolgerung der damaligen Orthopädin: Keine Entzündungswerte - kein Rheuma.Aus verschiedenen Gründen, habe ich den Arzt gewechselt. Das war gut so, denn die erst genannte Orthopädin hat nur einen Tennisarm geschafft zu diagnostizieren und HWS-Syndrom schien ihr auch fremd zu sein. Der nächste Orthopäde war gründlicher, erkannte das, was sie nicht diagnostizierte, redete das Ganze aber runter und schob mich gar auf die psychosomatische Schiene, weil die Beschwerden diffus sind und 2 Röntgenbilder unauffällig waren. Es hat nur noch gefehlt, dass er meint, ich bilde mir die Schmerzen nur ein. Wir haben ja zum Glück freie Arztwahl. Ich nehme einen wirklich weiten Weg auf mich, um den erstgenannten Orthopäden zu sehen. Aber bei dem weiß ich wenigstens,dass er mir hilft, meine Schmerzen ernst nimmt und am dran bleibt. Angesichts der Schmerzdauer und weil er immer wieder hervorhebt, dass meine Muskulatur (trotz zwischenzeitlicher physiotherapie) extrem fest ist, meinte er nun, dass er mich gern mal zum Rheumatologen schicken möchte. Er meinte, dass die feste Muskulatur/Schmerzen ein Indikator für eine bestimmte Rheumaerkrankung sein kann. Dass die Schmerzen bei Kälte zunehmen, fand er auch entscheidend.
Es ist ja erstmal nur ein Verdacht, aber durch den Verdacht sind für mich jetzt folgende Fragen aufgekommen:
- Wie läuft so ein Ersttermin beim Rheumatologen ab?Was will/muss er alles wissen?Was passiert da genau?
- Müssen die Blutwerte/Röntgenbilder auffällig sein, um Rheuma zu haben?
- Ist Muskel-/Weichteilrheuma bei mir denkbar (mir ist klar, dass niemand hier eine Diagnose stellen kann)?
- Welche Arten von Muskelrheuma gibt es? Ich lese i-wie Immer nur was von Fibromyalgie?
- Kann sich Rheuma auch über diffuse Beschwerden äußern?
- Wie seid ihr mit der Diagnose umgegangen?Ich kann mir vorstellen, dass eine solche Diagnose ein Schock ist..
Tut mir leid, dass ich ein wenig aushole, aber ich muss mir mal die Seele vom Leib schreiben. Also zu mir: Dank eines kompetenten Orthopäden habe ich nun eine Überweisung für einen Rheumatologen erhalten. Ich leide seit ca 1 Jahr unter zwei Tennisarmen und einem HWS-Syndrom. Leider wurden meine Beschwerden gerade am Anfang nicht ernst genommen. Tatsächlich erfolgte anfangs auch eine Blutentnahme, die Werte waren aber unauffällig. Schlussfolgerung der damaligen Orthopädin: Keine Entzündungswerte - kein Rheuma.Aus verschiedenen Gründen, habe ich den Arzt gewechselt. Das war gut so, denn die erst genannte Orthopädin hat nur einen Tennisarm geschafft zu diagnostizieren und HWS-Syndrom schien ihr auch fremd zu sein. Der nächste Orthopäde war gründlicher, erkannte das, was sie nicht diagnostizierte, redete das Ganze aber runter und schob mich gar auf die psychosomatische Schiene, weil die Beschwerden diffus sind und 2 Röntgenbilder unauffällig waren. Es hat nur noch gefehlt, dass er meint, ich bilde mir die Schmerzen nur ein. Wir haben ja zum Glück freie Arztwahl. Ich nehme einen wirklich weiten Weg auf mich, um den erstgenannten Orthopäden zu sehen. Aber bei dem weiß ich wenigstens,dass er mir hilft, meine Schmerzen ernst nimmt und am dran bleibt. Angesichts der Schmerzdauer und weil er immer wieder hervorhebt, dass meine Muskulatur (trotz zwischenzeitlicher physiotherapie) extrem fest ist, meinte er nun, dass er mich gern mal zum Rheumatologen schicken möchte. Er meinte, dass die feste Muskulatur/Schmerzen ein Indikator für eine bestimmte Rheumaerkrankung sein kann. Dass die Schmerzen bei Kälte zunehmen, fand er auch entscheidend.
Es ist ja erstmal nur ein Verdacht, aber durch den Verdacht sind für mich jetzt folgende Fragen aufgekommen:
- Wie läuft so ein Ersttermin beim Rheumatologen ab?Was will/muss er alles wissen?Was passiert da genau?
- Müssen die Blutwerte/Röntgenbilder auffällig sein, um Rheuma zu haben?
- Ist Muskel-/Weichteilrheuma bei mir denkbar (mir ist klar, dass niemand hier eine Diagnose stellen kann)?
- Welche Arten von Muskelrheuma gibt es? Ich lese i-wie Immer nur was von Fibromyalgie?
- Kann sich Rheuma auch über diffuse Beschwerden äußern?
- Wie seid ihr mit der Diagnose umgegangen?Ich kann mir vorstellen, dass eine solche Diagnose ein Schock ist..