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Hallo zusammen,
ich möchte Euch gerne berichten, wie es bei mir weiter gehen soll.
Gestern war ich wieder bei der Hautärztin, weil ich inzwischen auch eine Nagelbeteiligung der Schuppenflechte habe.
Genauer gesagt, sind die Zehennägel betroffen. Jeweils der große Zeh und der nebendran an beiden Füßen.
Dagegen habe ich eine Lösung bekommen, die ich morgens und abends in das Nagelbette einbringen soll.
Bei der Gelegenheit habe ich ihr von meinem Besuch beim Rheumatologen erzählt.
Sie war ziemlich irritiert wegen der Ignoranz und offenbaren Unfähigkeit.
Sie meint auch, dass nur ein anderer Rheumatologe für mich die Lösung ist.
Heute war ich wieder bei meinem Hausarzt.
Er weiß ja von dem Flop beim Rheumaspezialist. Nun muss nur ein "Schlachtplan" her wie es weiter geht, bis ich den Arzt wechseln kann.
Inzwischen bin ich bei 5 mg Cortison pro Tag. Schon bei 10 mg haben sich meine Schmerzen wieder verstärkt.
Er ist allerdings der Meinung, dass man die Dosis nicht wieder so hoch schrauben kann,wegen der Nebenwirkungen.
Er möchte versuchen bei 5 mg zu bleiben, da sich im Körper ein bestimmter Level bildet, der evt. die Entzündungen eindämmt.
Sollten 5 mg zu wenig sein ( nach ca. 1 Woche) soll ich auf 7,5 mg erhöhen. Ebenfalls für 1 Woche.
Sollte das immer noch zu wenig sein, soll ich auf 10 mg gehen.
Mit dieser Dosis geht man kein allzu großes Risiko ein und er hofft, dass damit die Entzündungsprozesse eingedämmt werden.
Ich muss mich mit diesem Plan über die Runden wursteln, bis ich einen Termin bei einem anderen Rheumatologen bekomme.
Um schmerzmäßig über die Runden zu kommen, hat er mir noch Novalgin verschrieben.
Das ist von den Nebenwirkungen noch vertretbar und hilft mir halbwegs.
Den Termin in der Schmerzambulanz habe ich abgesagt.
Meine Schmerzen kommen ja definitiv von der PSA. Kann man das eindämmen, sind auch die Schmerzen weg.
Das habe ich ja gut gemerkt als ich 40 mg Cortison genommen hatte.
Die Schmerzen waren wie weggeblasen.
Was ich auch noch festgestellt habe ist, dass ich ca. 2 kg Gewicht verloren habe. Das scheinen Wassereinlagerungen gewesen zu sein.
Ich habe mir nämlich, zum Glück!, vor der Cortisoneinnahme meine Knie gemessen :vb_cool:.
Ich habe rechts 4 cm und links 3 cm weniger Umfang!
Mir ist nämlich aufgefallen, dass die Hände, Füße und Knie dick waren. Manchmal sind meine Füße so geschwollen, dass mir die Schuhe zu eng sind.
Das bin ich gar nicht gewöhnt, weil ich nämlich sehr schmale Füße habe.
Ebenso die Hände. Ich habe richtige Wurstfinger, dass meistens kein Ring mehr passt.
Der HA meint, das wäre Wasser, das sich durch die Entzündungen eingelagert hat.
Ebenso habe ich wirklich tierisch geschwitzt.
Ich dachte, das seien die Wechseljahre....
Aber seit ich Cortison nehme ist auch das besser geworden.
Bei 40 mg war es ganz weg. Nun habe ich wieder Schweißausbrüche aber nicht mehr ganz so heftig.
Das ist im Moment der Stand der Dinge. Ich hoffe, ich nerve nicht.
Aber vielleicht kann ich mit meinem Bericht zeigen, dass es immer eine Lösung gibt.
Ich habe hier im Forum schon von vielen Fällen gelesen, wo die Diagnosestellung ein Problem war. Bei mir war es das auch.
Man darf sich nicht unterkriegen lassen und nicht die Flinte ins Korn werfen.
Das ist, wenn man einen großen Leidensdruck hat, nicht einfach. Trotzdem lohnt es sich zu kämpfen und sich nicht beirren zu lassen.
Egal welch einen guten Ruf der "Spezialist" hat. Er ist nur ein Mensch, der auch nur mit Wasser kocht.
Und letztendlich steckt er nicht in Eurem Körper.
Ich wusste immer, dass es etwas Entzündliches sein muss. Das habe ich gespürt.
Viele Grüße und allen eine gute Zeit

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Lusella