Hallo alle zusammen,
bin etwas verwirrt, weil so viele neue Dinge auf mich einwirken und weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, mit den Fragen.
Also ich habe schon viele Jahre Schmerzen und bin sehr oft Krank geschrieben worden. Bin 35% und gleichgestellt auf 50%. Ich habe öfters Erkältungen, als meine Kollegen, seltsamerweise ohne Husten und Schnupfen, dafür aber mit Fieber und geschwollenen Lymphknoten.
Auch sehr oft wegen Sehnenscheidenentzündungen und Schleimbeutelentzündungen in den Schultergelenken.
Es wurde vor ca. 5 Jahren mal Kollagenose festgestellt, da ich mich aber nicht mehr mit Kortison behandeln lassen wollte, weil ich davon nur Nebenwirkungen gespürt hatte, der damalige Arzt aber meinte... es gibt nichts anderes, hatte ich den Arzt gewechselt.
Der hat mich dann zu einigen Untersuchungen geschickt, Nervenmessung beim Neurologen usw. Heraus kam, das ich kern gesund sei. Keine Rheumawerte im Blut.
Die Neurologin glaubte mir meine Schmerzen und versicherte mir, das es auch die Psyche Schmerzen auslösen kann und ich ließ mich von ihr überzeugen und nahm Amytriptilin 25mg. Die Sehnenentzündunge und Fingerschmerzen wurden dadurch besser, also blieb ich dabei und ging auch nirgendwo mehr hin, außer zum Hausarzt und Orthopäden.
Jetzt hatte ich vor 6 Wochen aufmal so einen starken Schmerz im rechten Arm, das ich ihn überhaupt nicht mehr bewegen konnte. Und ließ mich ins Krankenhaus bringen. Dort kam ich in die Orthopädische Ambulanz. Sie wollten mir Schmerzmittel über einen Tropf geben, fanden aber keine Vene. Die Untersuchungen der Schulter mit Röntgen und Ultraschall ergaben nichts. Ich bekam dann Novalgin und wurde Heim geschickt. Ibu hatte nicht gewirkt.
Ok, keine Ahnung, was das war, aber das Novalgin half und so wurde es nach ein Paar Tagen besser. Dann ging der Schmerz in der linken Schulter los. Ich dachte... ja klar, jetzt hast alles mit Links gemacht, der Arm ist überlastet. Der Schmerz war nicht ganz so schlimm, ich konnte ihn mit Schmerzmittel fast vollständig bewegen.
Dann, der Schmerz in der linken Schulter war noch nicht wieder ganz weg, ging es wieder mit der rechten Schulter los. Ich dachte... ok, rechts war wohl noch nicht ganz geheilt und da ich dann ja Links geschont hatte, war klar, das es rechts wieder schmerzt. Aber Novalgin half, die Schmerzen waren nicht so schlimm, wie beim ersten Mal.
Dann paar Tage drauf, konnte ich kaum noch Laufen, die Arme waren "geheilt" und nun war der Schmerz im linken Knie. Ich ging wieder zum Krankenhaus, wo ich beim ersten Mal schon mit der Schulter war, aber sie schickten mich weg. Es kann nichts Orthopädisches sein.
Also zum nächsten Krankenhaus und wurde dort einem Chirurgen vorgestellt. Ich dachte noch... toll, ich hatte die Schmerzen bereits in den Schultern und jetzt im Knie, ich mache Sport, da ist nichts kaputt. Aber dann kam es ganz anders. Ein toller Arzt, der gleich begriff, dass von den Knochen und Sehnen her alles passte. Er leitete mich weiter an einen Rheumatologen, der auch die Flüssigkeit aus dem Knie raus zog und mir alle möglichen Fragen stellte.
Er rief mich dann später noch an und teilte mir mit, das ich Rheumatoide Arthritis habe und die Unterlagen zu meinem Hausarzt geschickt werden. Ok, dachte ich, passt schon.
Dann waren meine Schmerzen wieder besser, mein 3 wöchiger Urlaub war vorbei und ich ging wieder zur Arbeit. Nach einer Woche ging es wieder los, Nachts schmerzen im Arm, als hätte man mir den Arm abgerissen, aber er war noch dran. Was soll der Sch***s dachte ich noch, es war doch schon weg.
Also zum Hausarzt, der mich dann gleich 4 Wochen krank schreiben wollte und mir eine Überweisung für den Rheumatologen gab. Ich war geschockt. Ich sagte, warum denn so lange, es war doch schon weg. Und er meinte, ich sehe sie die nächsten Wochen und Monate nicht arbeiten, eventuell müssen sie auch zur Reha. Ich war noch mehr geschockt, beruhigte mich aber, als er mich dann nur 2 Wochen krank schrieb.
Ich muß dazu sagen, ich bin jemand, der sich von Schmerzen nicht abhalten läßt, sich zu bewegen. Sobald damals die Schmerzen in den Armen etwas besser waren, ich hatte ja auch Urlaub, bin ich für 3 Tage wandern in den Bergen gefahren. Da es so heiß war, war ich auch ständig am See schwimmen und Rad fahren im Wald. Wenn ich meinen Arm bewege und es zwickt noch bei einer Bewegung, dann mach ich die Bewegung erst Recht und denke.... siehst du, du brauchst nicht mehr weh tun, ich bewege mich trotzdem, ist schon wieder geheilt.
Soweit dazu. Nun hab ich durch viel Glück gleich heute einen Termin beim Rheumatologen bekommen, der auch sehr auf mich eingegangen ist.
Ich bekomme jetzt irgendwelche Medikamente, kann noch nicht sagen, welche, hole sie später erst von der Apotheke ab, mußten die dort bestellen. Es sind Spritzen, die ich mir einmal wöchentlich in den Bauch geben muß. Nach 4 Wochen habe ich dann wieder einen Termin beim Rheumatologen.
Der Rheumatologe meinte noch, das ich jederzeit Sport machen kann, wenn es die Schmerzen zulassen, aber ich soll die ganze Zeit bis zum Ende der Medikamentösen Einstellung krank geschrieben bleiben. Das sei wichtig für die Versicherung.
Aber warum ist das wichtig für die Krankenversicherung?
Warum darf ich Sport machen, wenn es möglich ist, aber nicht zur Arbeit gehen?
Was ist, wenn mich von der Arbeit jemand beim Fahrrad fahren oder Wandern sieht und ich aber ja Krank geschrieben bin und dann auch noch so ewig lange?
Und sollte ich meinen Arbeitgeber informieren oder nicht?
Ich hatte dort schon Gespräche und von meinem Gefühl her, denke ich, das sie der Meinung sind, das ich mir alles nur einbilde, weil ich schon öfters über 6 Wochen krank geschrieben war, die letzten Jahre.
Aber so wie ich es jetzt verstanden habe, war es wohl damals schon Rheuma, nur wenn ich Schmerzen hatte und erst 3 Monate später einen Termin bekommen hatte, war wieder alles weg und da ich schlank und fit bin, hieß es immer, ich sei gesund, sie bilden sich die Schmerzen nur ein....
Ich hoffe, ihr könnt mir meine Fragen beantworten. Wie gesagt, bin ich im Moment etwas erschlagen von den ganzen Sachen.
bin etwas verwirrt, weil so viele neue Dinge auf mich einwirken und weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, mit den Fragen.
Also ich habe schon viele Jahre Schmerzen und bin sehr oft Krank geschrieben worden. Bin 35% und gleichgestellt auf 50%. Ich habe öfters Erkältungen, als meine Kollegen, seltsamerweise ohne Husten und Schnupfen, dafür aber mit Fieber und geschwollenen Lymphknoten.
Auch sehr oft wegen Sehnenscheidenentzündungen und Schleimbeutelentzündungen in den Schultergelenken.
Es wurde vor ca. 5 Jahren mal Kollagenose festgestellt, da ich mich aber nicht mehr mit Kortison behandeln lassen wollte, weil ich davon nur Nebenwirkungen gespürt hatte, der damalige Arzt aber meinte... es gibt nichts anderes, hatte ich den Arzt gewechselt.
Der hat mich dann zu einigen Untersuchungen geschickt, Nervenmessung beim Neurologen usw. Heraus kam, das ich kern gesund sei. Keine Rheumawerte im Blut.
Die Neurologin glaubte mir meine Schmerzen und versicherte mir, das es auch die Psyche Schmerzen auslösen kann und ich ließ mich von ihr überzeugen und nahm Amytriptilin 25mg. Die Sehnenentzündunge und Fingerschmerzen wurden dadurch besser, also blieb ich dabei und ging auch nirgendwo mehr hin, außer zum Hausarzt und Orthopäden.
Jetzt hatte ich vor 6 Wochen aufmal so einen starken Schmerz im rechten Arm, das ich ihn überhaupt nicht mehr bewegen konnte. Und ließ mich ins Krankenhaus bringen. Dort kam ich in die Orthopädische Ambulanz. Sie wollten mir Schmerzmittel über einen Tropf geben, fanden aber keine Vene. Die Untersuchungen der Schulter mit Röntgen und Ultraschall ergaben nichts. Ich bekam dann Novalgin und wurde Heim geschickt. Ibu hatte nicht gewirkt.
Ok, keine Ahnung, was das war, aber das Novalgin half und so wurde es nach ein Paar Tagen besser. Dann ging der Schmerz in der linken Schulter los. Ich dachte... ja klar, jetzt hast alles mit Links gemacht, der Arm ist überlastet. Der Schmerz war nicht ganz so schlimm, ich konnte ihn mit Schmerzmittel fast vollständig bewegen.
Dann, der Schmerz in der linken Schulter war noch nicht wieder ganz weg, ging es wieder mit der rechten Schulter los. Ich dachte... ok, rechts war wohl noch nicht ganz geheilt und da ich dann ja Links geschont hatte, war klar, das es rechts wieder schmerzt. Aber Novalgin half, die Schmerzen waren nicht so schlimm, wie beim ersten Mal.
Dann paar Tage drauf, konnte ich kaum noch Laufen, die Arme waren "geheilt" und nun war der Schmerz im linken Knie. Ich ging wieder zum Krankenhaus, wo ich beim ersten Mal schon mit der Schulter war, aber sie schickten mich weg. Es kann nichts Orthopädisches sein.
Also zum nächsten Krankenhaus und wurde dort einem Chirurgen vorgestellt. Ich dachte noch... toll, ich hatte die Schmerzen bereits in den Schultern und jetzt im Knie, ich mache Sport, da ist nichts kaputt. Aber dann kam es ganz anders. Ein toller Arzt, der gleich begriff, dass von den Knochen und Sehnen her alles passte. Er leitete mich weiter an einen Rheumatologen, der auch die Flüssigkeit aus dem Knie raus zog und mir alle möglichen Fragen stellte.
Er rief mich dann später noch an und teilte mir mit, das ich Rheumatoide Arthritis habe und die Unterlagen zu meinem Hausarzt geschickt werden. Ok, dachte ich, passt schon.
Dann waren meine Schmerzen wieder besser, mein 3 wöchiger Urlaub war vorbei und ich ging wieder zur Arbeit. Nach einer Woche ging es wieder los, Nachts schmerzen im Arm, als hätte man mir den Arm abgerissen, aber er war noch dran. Was soll der Sch***s dachte ich noch, es war doch schon weg.
Also zum Hausarzt, der mich dann gleich 4 Wochen krank schreiben wollte und mir eine Überweisung für den Rheumatologen gab. Ich war geschockt. Ich sagte, warum denn so lange, es war doch schon weg. Und er meinte, ich sehe sie die nächsten Wochen und Monate nicht arbeiten, eventuell müssen sie auch zur Reha. Ich war noch mehr geschockt, beruhigte mich aber, als er mich dann nur 2 Wochen krank schrieb.
Ich muß dazu sagen, ich bin jemand, der sich von Schmerzen nicht abhalten läßt, sich zu bewegen. Sobald damals die Schmerzen in den Armen etwas besser waren, ich hatte ja auch Urlaub, bin ich für 3 Tage wandern in den Bergen gefahren. Da es so heiß war, war ich auch ständig am See schwimmen und Rad fahren im Wald. Wenn ich meinen Arm bewege und es zwickt noch bei einer Bewegung, dann mach ich die Bewegung erst Recht und denke.... siehst du, du brauchst nicht mehr weh tun, ich bewege mich trotzdem, ist schon wieder geheilt.
Soweit dazu. Nun hab ich durch viel Glück gleich heute einen Termin beim Rheumatologen bekommen, der auch sehr auf mich eingegangen ist.
Ich bekomme jetzt irgendwelche Medikamente, kann noch nicht sagen, welche, hole sie später erst von der Apotheke ab, mußten die dort bestellen. Es sind Spritzen, die ich mir einmal wöchentlich in den Bauch geben muß. Nach 4 Wochen habe ich dann wieder einen Termin beim Rheumatologen.
Der Rheumatologe meinte noch, das ich jederzeit Sport machen kann, wenn es die Schmerzen zulassen, aber ich soll die ganze Zeit bis zum Ende der Medikamentösen Einstellung krank geschrieben bleiben. Das sei wichtig für die Versicherung.
Aber warum ist das wichtig für die Krankenversicherung?
Warum darf ich Sport machen, wenn es möglich ist, aber nicht zur Arbeit gehen?
Was ist, wenn mich von der Arbeit jemand beim Fahrrad fahren oder Wandern sieht und ich aber ja Krank geschrieben bin und dann auch noch so ewig lange?
Und sollte ich meinen Arbeitgeber informieren oder nicht?
Ich hatte dort schon Gespräche und von meinem Gefühl her, denke ich, das sie der Meinung sind, das ich mir alles nur einbilde, weil ich schon öfters über 6 Wochen krank geschrieben war, die letzten Jahre.
Aber so wie ich es jetzt verstanden habe, war es wohl damals schon Rheuma, nur wenn ich Schmerzen hatte und erst 3 Monate später einen Termin bekommen hatte, war wieder alles weg und da ich schlank und fit bin, hieß es immer, ich sei gesund, sie bilden sich die Schmerzen nur ein....
Ich hoffe, ihr könnt mir meine Fragen beantworten. Wie gesagt, bin ich im Moment etwas erschlagen von den ganzen Sachen.



