Marie-Antoinette
Neues Mitglied
Hallo zusammen,
seit einigen Tagen surfe ich verzweifelt durchs Netz auf der Suche nach einer Antwort...
Ich bin 40 Jahre alt, habe Zöliakie, eine Fruktose- und Laktoseintoleranz und verschiedene andere Lebensmittelunverträglichkeiten (alles erst vor vier Jahren festgestellt). Seit ca. 10 oder 11 Jahren nun habe ich zunehmend starke Beschwerden im unteren Rücken bzw. im gesamten Beckenbereich.
Es begann damit, daß mir nach langen Autofahrten oder nach einer heftigen Grippe mit vier Tagen Flachliegen das Steißbein weh tat. Das hielt ein paar Wochen an und verging dann wieder, bis es irgendwann wieder auftauchte, wieder einige Zeit anhielt und wieder verschwand. So schleichend im Lauf der Jahre wurden die Schmerzperioden immer länger und die schmerzfreien Intervalle immer kürzer. Vor ca. 4 Jahren kam zu den Steißbeinschmerzen auch noch heftiger Schmerz im Sitzbein, dann breitete sich der Schmerz über das ganze Kreuzbein aus. Seit der Schmerz im Sitzbein vor 4 Jahren hinzukam werde ich häufig morgens sehr früh von Schmerzen im unteren Rücken wach, und ich bin total steif, bis ich mich eine Zeitlang bewegt habe. Manchmal sind auch meine Finger steif und geschwollen, so daß ich den Ehering gar nicht mehr ab bekomme.
Vor ca. 2 Jahren hatte ich ein paar Schmerzphasen, die so heftig waren, daß ich zum Orthopäden ging. Der meinte, na klar tut Ihnen das Sitzbein weh, Sie haben da ja auch keine Polsterung bei Ihrem Untergewicht. Super - ich habe mein Leben lang starkes Untergewicht gehabt, als Teenager mehr als jetzt, aber das Sitzbein tut mir erst seit vier Jahren weh und das auch nicht immer, sondern nur anfallsweise.
Jedenfalls war der Orthopäde absolut nicht hilfreich. Bei einer neuen akuten Schmerzwelle Anfang des Jahres kam zu Steiß-, Sitz- und Kreuzbein nun auch noch der große Rollhügel hinzu, und seit drei Wochen nun auch noch der Beckenkamm. Zudem bin ich vor einigen Wochen morgens steif aus dem Bett gekrochen und hatte beim Gehen heftige Schmerzen in einem Mittelzeh - als ich nachsah, war da am Gelenk ein äußerst druckempfindlicher Knoten. Der Knoten ist nicht weggegangen, er tut nur nicht immer beim Auftreten weh, ist aber immer druckempfindlich.
Als ich bei meinem Hausarzt vorsichtig anfragte, ob all diese Probleme rheumatischer Natur sein könnten, meinte der, das wäre Unsinn, weil ich keine Entzündungszeichen im Blutbild aufweise. Nur meine Lymphozyten sind grenzwertig (25, also genau unterste Grenze). Allerdings habe ich auch schon Infekte gehabt, die sich überhaupt nicht im Blutbild dargestellt haben.
Nun stehe ich also relativ ratlos da. Wenn sich das weiterhin bei jeder neuen akuten Welle so ausbreitet, tu mir ja irgendwann alles weh - ich würde das schon gern irgendwie aufhalten, aber dazu muß ich ja erstmal wissen, was es ist.
Im übrigen habe ich den Eindruck, daß die Schmerzschübe und meine Magen-Darmprobleme jeweils gleichzeitig schlimmer werden.
Sorry für den langen Erguß, aber so langsam bin ich echt verzweifelt. Nachdem ich 36 Jahre lang Magen-Darm-Probleme gehabt habe, die keiner ernst genommen hat, bis die Zöliakie rauskam - also, wenn das mit den Schmerzen weiterhin immer schlimmer wird, kann ich mir da nächstens auch mit Yoga nicht mehr helfen.
Ach ja, ich bin sehr sportlich, laufe viel, wandere gern, mache Yoga. Aber obwohl der Schmerz bei Bewegung grundsätzlich besser wird und die Steifigkeit auch, scheint das allmählich zu kippen, d.h. beim Laufen wird der Schmerz besser, feinmotorische Bewegungen aber sind dann eher beeinträchtigt.
Ich wäre wirklich für jede Antwort dankbar
Tony
seit einigen Tagen surfe ich verzweifelt durchs Netz auf der Suche nach einer Antwort...
Ich bin 40 Jahre alt, habe Zöliakie, eine Fruktose- und Laktoseintoleranz und verschiedene andere Lebensmittelunverträglichkeiten (alles erst vor vier Jahren festgestellt). Seit ca. 10 oder 11 Jahren nun habe ich zunehmend starke Beschwerden im unteren Rücken bzw. im gesamten Beckenbereich.
Es begann damit, daß mir nach langen Autofahrten oder nach einer heftigen Grippe mit vier Tagen Flachliegen das Steißbein weh tat. Das hielt ein paar Wochen an und verging dann wieder, bis es irgendwann wieder auftauchte, wieder einige Zeit anhielt und wieder verschwand. So schleichend im Lauf der Jahre wurden die Schmerzperioden immer länger und die schmerzfreien Intervalle immer kürzer. Vor ca. 4 Jahren kam zu den Steißbeinschmerzen auch noch heftiger Schmerz im Sitzbein, dann breitete sich der Schmerz über das ganze Kreuzbein aus. Seit der Schmerz im Sitzbein vor 4 Jahren hinzukam werde ich häufig morgens sehr früh von Schmerzen im unteren Rücken wach, und ich bin total steif, bis ich mich eine Zeitlang bewegt habe. Manchmal sind auch meine Finger steif und geschwollen, so daß ich den Ehering gar nicht mehr ab bekomme.
Vor ca. 2 Jahren hatte ich ein paar Schmerzphasen, die so heftig waren, daß ich zum Orthopäden ging. Der meinte, na klar tut Ihnen das Sitzbein weh, Sie haben da ja auch keine Polsterung bei Ihrem Untergewicht. Super - ich habe mein Leben lang starkes Untergewicht gehabt, als Teenager mehr als jetzt, aber das Sitzbein tut mir erst seit vier Jahren weh und das auch nicht immer, sondern nur anfallsweise.
Jedenfalls war der Orthopäde absolut nicht hilfreich. Bei einer neuen akuten Schmerzwelle Anfang des Jahres kam zu Steiß-, Sitz- und Kreuzbein nun auch noch der große Rollhügel hinzu, und seit drei Wochen nun auch noch der Beckenkamm. Zudem bin ich vor einigen Wochen morgens steif aus dem Bett gekrochen und hatte beim Gehen heftige Schmerzen in einem Mittelzeh - als ich nachsah, war da am Gelenk ein äußerst druckempfindlicher Knoten. Der Knoten ist nicht weggegangen, er tut nur nicht immer beim Auftreten weh, ist aber immer druckempfindlich.
Als ich bei meinem Hausarzt vorsichtig anfragte, ob all diese Probleme rheumatischer Natur sein könnten, meinte der, das wäre Unsinn, weil ich keine Entzündungszeichen im Blutbild aufweise. Nur meine Lymphozyten sind grenzwertig (25, also genau unterste Grenze). Allerdings habe ich auch schon Infekte gehabt, die sich überhaupt nicht im Blutbild dargestellt haben.
Nun stehe ich also relativ ratlos da. Wenn sich das weiterhin bei jeder neuen akuten Welle so ausbreitet, tu mir ja irgendwann alles weh - ich würde das schon gern irgendwie aufhalten, aber dazu muß ich ja erstmal wissen, was es ist.
Im übrigen habe ich den Eindruck, daß die Schmerzschübe und meine Magen-Darmprobleme jeweils gleichzeitig schlimmer werden.
Sorry für den langen Erguß, aber so langsam bin ich echt verzweifelt. Nachdem ich 36 Jahre lang Magen-Darm-Probleme gehabt habe, die keiner ernst genommen hat, bis die Zöliakie rauskam - also, wenn das mit den Schmerzen weiterhin immer schlimmer wird, kann ich mir da nächstens auch mit Yoga nicht mehr helfen.
Ach ja, ich bin sehr sportlich, laufe viel, wandere gern, mache Yoga. Aber obwohl der Schmerz bei Bewegung grundsätzlich besser wird und die Steifigkeit auch, scheint das allmählich zu kippen, d.h. beim Laufen wird der Schmerz besser, feinmotorische Bewegungen aber sind dann eher beeinträchtigt.
Ich wäre wirklich für jede Antwort dankbar
Tony