Hallo,
ich lese schon länger still mit hier. Eigentlich seit bei meiner jüngeren Tochter Rheuma diagnostieziert wurde...
Nun geht es mir mal wieder relativ schlecht und ich bin der Meinung, dass es etwas rheumatisches sein könnte. Ich berichte mal...
Ich (jetzt 36 J., w.) habe schon seit meiner Jugend immer mal wieder den berühmten Tennisarm gehabt, einige Male eine Achillessehnenentzündung, teilweise beidseitig und auch mal vorübergehend ein dickes Knie.
Beim Rheumatologen war ich 2006 einmal. Demnach habe ich nichts rheumatisches, HLAB27-negativ. Ich wäre nur hypermobil.
Vorletztes Jahr habe ich wochenlang starke Schmerzen im ISG gehabt. Mein Orthopäde hat geröngt und meinte ich hätte eine leichte Hüftdysplasie beidseitig, daher käme das. Habe dann Physio bekommen und Fango. Der Physiotherapeut war auch ausgebildeter Ostheopat und bereits nach der ersten Behandlung bei ihm konnte ich zumindest wieder gerade gehen. Denn durch die wochenlangen Schmerzen bin ich schon vornüber gebeugt gegangen. Es war komisch, aber so plötzlich wie die Schmerzen kamen, gingen sie dann auch wieder.
Hatte danach lange Ruhe vor Gelenkschmerzen.
Bis vor 14 Tagen. Sonntags, aus heiterem Himmel, bekam ich Schmerzen an der rechten Schulter. Zwischen den Schulterblättern schmerzte es höllisch, konnte den Arm kaum noch bewegen, den Kopf nicht drehen. 500mg Naproxen hatten keinerlei Wirkung. Also Montag Zähne zusammen gebissen, Arbeiten gegangen, das wichtigste erledigt und ab zum Arzt. Der hat mich dann sanft eingerenkt (so im zurückfallen lassen). Besser wurde es aber nicht. Nun tat mir auch vorne der Brustbereich weh und keinerlei Schmerzmittel wollte helfen
. So zog sich die Woche dahin, ich war krankgeschrieben. Am Freitag ging ich wieder zum Hausarzt. Der versuchte nochmal zu renken und meinte dann, dass er nicht mehr viel tun kann, ich soll zum Orthopäden gehen.
Okay, also Montag und Dienstag wieder unter Schmerzen arbeiten, ab Mittwoch wieder krank. Für Do. hatte ich ja eh einen Termin beim Ortho. Der guckte, ließ mich meinen Kopf bewegen und meinte, es käme von der HWS. Bekam dann umgerechnet 150 mg Cortison und eine Diclo und musste einen Termin in der Röntgenpraxis machen. Meine erneut entzündete Achillessehne interessierte ihn nicht, ebenso nicht meine Schmerzen an der rechten Hüfte/ISG.
Das Cortison entfaltete seine Wirkung und über das Wochenende fühlte ich mich wie neu geboren. Schmerzfrei und fit. Vorher habe ich öfter mal Fieber gemessen, weil ich dachte ich hätte welches, denn es ging mir sooo mies. Hatte aber nie welches.
Heute dann der Röntgentermin und danach zum Ortho. Demnach habe ich zwei "steife" Halswirbel, C6/7 glaube ich. Bekam ein Rezept für Fango und KG und fertig. Habe ihm dann gesagt, das ich so mit diesen Schmerzen nicht arbeiten kann. Daraufhin verschrieb er mir 5mg Prednisolon, Soll ich eine Morgens nehmen und das müsste reichen
.
Da frage ich mich nun: wenn Cortison so gut wirkt, sollte ich noch mal auf Rheuma testen lassen??? Könnte das evtl. passen?
Bei meiner Tochter hätten wir auch nie die richtige Diagnose bekommen, wenn ich nicht so hartnäckig gewesen wäre
, da hieß es auch zuerst sie sei hypermobil...
Ich selbst habe übrigens Hashimoto. Festgestellt ca. 2005/2006, 2003 wurde bereits fast die gesamte SD entfernt und heute ist kein Fitzelchen mehr vorhanden.
Kann mir vielleicht jemand was dazu sagen???
Danke und Gruß
Kikimum
P.S. Habe übrigens vorhin die ersten 5 mg Predni genommen, jetzt ist der Schmerz wieder erträglich...
ich lese schon länger still mit hier. Eigentlich seit bei meiner jüngeren Tochter Rheuma diagnostieziert wurde...
Nun geht es mir mal wieder relativ schlecht und ich bin der Meinung, dass es etwas rheumatisches sein könnte. Ich berichte mal...
Ich (jetzt 36 J., w.) habe schon seit meiner Jugend immer mal wieder den berühmten Tennisarm gehabt, einige Male eine Achillessehnenentzündung, teilweise beidseitig und auch mal vorübergehend ein dickes Knie.
Beim Rheumatologen war ich 2006 einmal. Demnach habe ich nichts rheumatisches, HLAB27-negativ. Ich wäre nur hypermobil.
Vorletztes Jahr habe ich wochenlang starke Schmerzen im ISG gehabt. Mein Orthopäde hat geröngt und meinte ich hätte eine leichte Hüftdysplasie beidseitig, daher käme das. Habe dann Physio bekommen und Fango. Der Physiotherapeut war auch ausgebildeter Ostheopat und bereits nach der ersten Behandlung bei ihm konnte ich zumindest wieder gerade gehen. Denn durch die wochenlangen Schmerzen bin ich schon vornüber gebeugt gegangen. Es war komisch, aber so plötzlich wie die Schmerzen kamen, gingen sie dann auch wieder.
Hatte danach lange Ruhe vor Gelenkschmerzen.
Bis vor 14 Tagen. Sonntags, aus heiterem Himmel, bekam ich Schmerzen an der rechten Schulter. Zwischen den Schulterblättern schmerzte es höllisch, konnte den Arm kaum noch bewegen, den Kopf nicht drehen. 500mg Naproxen hatten keinerlei Wirkung. Also Montag Zähne zusammen gebissen, Arbeiten gegangen, das wichtigste erledigt und ab zum Arzt. Der hat mich dann sanft eingerenkt (so im zurückfallen lassen). Besser wurde es aber nicht. Nun tat mir auch vorne der Brustbereich weh und keinerlei Schmerzmittel wollte helfen
Okay, also Montag und Dienstag wieder unter Schmerzen arbeiten, ab Mittwoch wieder krank. Für Do. hatte ich ja eh einen Termin beim Ortho. Der guckte, ließ mich meinen Kopf bewegen und meinte, es käme von der HWS. Bekam dann umgerechnet 150 mg Cortison und eine Diclo und musste einen Termin in der Röntgenpraxis machen. Meine erneut entzündete Achillessehne interessierte ihn nicht, ebenso nicht meine Schmerzen an der rechten Hüfte/ISG.
Das Cortison entfaltete seine Wirkung und über das Wochenende fühlte ich mich wie neu geboren. Schmerzfrei und fit. Vorher habe ich öfter mal Fieber gemessen, weil ich dachte ich hätte welches, denn es ging mir sooo mies. Hatte aber nie welches.
Heute dann der Röntgentermin und danach zum Ortho. Demnach habe ich zwei "steife" Halswirbel, C6/7 glaube ich. Bekam ein Rezept für Fango und KG und fertig. Habe ihm dann gesagt, das ich so mit diesen Schmerzen nicht arbeiten kann. Daraufhin verschrieb er mir 5mg Prednisolon, Soll ich eine Morgens nehmen und das müsste reichen
.Da frage ich mich nun: wenn Cortison so gut wirkt, sollte ich noch mal auf Rheuma testen lassen??? Könnte das evtl. passen?
Bei meiner Tochter hätten wir auch nie die richtige Diagnose bekommen, wenn ich nicht so hartnäckig gewesen wäre
, da hieß es auch zuerst sie sei hypermobil...Ich selbst habe übrigens Hashimoto. Festgestellt ca. 2005/2006, 2003 wurde bereits fast die gesamte SD entfernt und heute ist kein Fitzelchen mehr vorhanden.
Kann mir vielleicht jemand was dazu sagen???
Danke und Gruß
Kikimum
P.S. Habe übrigens vorhin die ersten 5 mg Predni genommen, jetzt ist der Schmerz wieder erträglich...
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
.