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Rheumatisch?

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von minimum98, 18. Februar 2014.

  1. minimum98

    minimum98 Registrierter Benutzer

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    Hallo,

    ich lese schon länger still mit hier. Eigentlich seit bei meiner jüngeren Tochter Rheuma diagnostieziert wurde...

    Nun geht es mir mal wieder relativ schlecht und ich bin der Meinung, dass es etwas rheumatisches sein könnte. Ich berichte mal...

    Ich (jetzt 36 J., w.) habe schon seit meiner Jugend immer mal wieder den berühmten Tennisarm gehabt, einige Male eine Achillessehnenentzündung, teilweise beidseitig und auch mal vorübergehend ein dickes Knie.

    Beim Rheumatologen war ich 2006 einmal. Demnach habe ich nichts rheumatisches, HLAB27-negativ. Ich wäre nur hypermobil.

    Vorletztes Jahr habe ich wochenlang starke Schmerzen im ISG gehabt. Mein Orthopäde hat geröngt und meinte ich hätte eine leichte Hüftdysplasie beidseitig, daher käme das. Habe dann Physio bekommen und Fango. Der Physiotherapeut war auch ausgebildeter Ostheopat und bereits nach der ersten Behandlung bei ihm konnte ich zumindest wieder gerade gehen. Denn durch die wochenlangen Schmerzen bin ich schon vornüber gebeugt gegangen. Es war komisch, aber so plötzlich wie die Schmerzen kamen, gingen sie dann auch wieder.
    Hatte danach lange Ruhe vor Gelenkschmerzen.

    Bis vor 14 Tagen. Sonntags, aus heiterem Himmel, bekam ich Schmerzen an der rechten Schulter. Zwischen den Schulterblättern schmerzte es höllisch, konnte den Arm kaum noch bewegen, den Kopf nicht drehen. 500mg Naproxen hatten keinerlei Wirkung. Also Montag Zähne zusammen gebissen, Arbeiten gegangen, das wichtigste erledigt und ab zum Arzt. Der hat mich dann sanft eingerenkt (so im zurückfallen lassen). Besser wurde es aber nicht. Nun tat mir auch vorne der Brustbereich weh und keinerlei Schmerzmittel wollte helfen :(. So zog sich die Woche dahin, ich war krankgeschrieben. Am Freitag ging ich wieder zum Hausarzt. Der versuchte nochmal zu renken und meinte dann, dass er nicht mehr viel tun kann, ich soll zum Orthopäden gehen.
    Okay, also Montag und Dienstag wieder unter Schmerzen arbeiten, ab Mittwoch wieder krank. Für Do. hatte ich ja eh einen Termin beim Ortho. Der guckte, ließ mich meinen Kopf bewegen und meinte, es käme von der HWS. Bekam dann umgerechnet 150 mg Cortison und eine Diclo und musste einen Termin in der Röntgenpraxis machen. Meine erneut entzündete Achillessehne interessierte ihn nicht, ebenso nicht meine Schmerzen an der rechten Hüfte/ISG.

    Das Cortison entfaltete seine Wirkung und über das Wochenende fühlte ich mich wie neu geboren. Schmerzfrei und fit. Vorher habe ich öfter mal Fieber gemessen, weil ich dachte ich hätte welches, denn es ging mir sooo mies. Hatte aber nie welches.

    Heute dann der Röntgentermin und danach zum Ortho. Demnach habe ich zwei "steife" Halswirbel, C6/7 glaube ich. Bekam ein Rezept für Fango und KG und fertig. Habe ihm dann gesagt, das ich so mit diesen Schmerzen nicht arbeiten kann. Daraufhin verschrieb er mir 5mg Prednisolon, Soll ich eine Morgens nehmen und das müsste reichen:confused:.

    Da frage ich mich nun: wenn Cortison so gut wirkt, sollte ich noch mal auf Rheuma testen lassen??? Könnte das evtl. passen?
    Bei meiner Tochter hätten wir auch nie die richtige Diagnose bekommen, wenn ich nicht so hartnäckig gewesen wäre:rolleyes:, da hieß es auch zuerst sie sei hypermobil...

    Ich selbst habe übrigens Hashimoto. Festgestellt ca. 2005/2006, 2003 wurde bereits fast die gesamte SD entfernt und heute ist kein Fitzelchen mehr vorhanden.

    Kann mir vielleicht jemand was dazu sagen???

    Danke und Gruß
    Kikimum

    P.S. Habe übrigens vorhin die ersten 5 mg Predni genommen, jetzt ist der Schmerz wieder erträglich...
     
    #1 18. Februar 2014
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18. Februar 2014
  2. lumpi64

    lumpi64 Mitglied

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    Hi Du,

    herzlich willkommen auf RO. :)

    Cortison schlägt gut an bei dir, das könnte richtungsweisend sein. Lass dir eine Überweisung zu einem internistischem Rheumatologen ausstellen. Aufgrund des Hashimotos könnte es gut sein, dass du dir noch eine weitere Autoimmunkrankheit zugezogen hast.

    Ich hab auch keine SD mehr und Hashi, eine Autoimmungastritis sowie eine Psoriasisarthritis. Ich hatte nur das Glück mit HA und dem Rheumatologen. Wurde immer ernst genommen, trotz meist guter Blutwerte und negativem HLA B27. Ich bekam auch das erste mal Cortison in Kombi mit einem Schmerzmittel wegen höllischen Hüft- und ISG-Schmerzen mit toller Wirkung. Musste aufgrund eines zweiten solchen Vorfalles wiederholt werden mit wieder sehr gutem Ergebnis. Es gesellte sich eine Daktylitis (oder auch Wurstfinger) des re. Mittelfingers dazu, zwischendurch spielt der re. Zeigefinger mit. Nun bekam ich vom Rheumatologen zuerst (da kurz vor deren Praxisurlaub vor Weihnachten) eine Cortisontherapie mit 20 mg beginnend und Reduktion auf 5 mg verordnet. Es hat ein wenig Zeit gebraucht, aber diese ekelhafte Hüft- und ISG-Geschichte haben sich richtig gut gebessert. Ok, mit nur noch geringer Cortisondosis nicht mehr sooo toll, aber immerhin noch so, dass ich weitestgehend kein Arcoxia mehr brauche. Seit gestern spritze ich MTX und ich hoffe, vom Prednisolon ganz weg zu kommen.

    Lange Rede, kurzer Sinn....mach dir einen Termin bei einem intern. Rheumatologen, verweise auf die rheumatische Erkrankung deiner Tochter und darauf, dass dir Cortison so gut hilft. Ist ja schon ein Indiz dafür, dass was Entzündliches vorliegt.

    Mein HA und Rheumatologe haben mir mal gesagt, dass es schön ist, wenn eine rheum. Erkrankung ruhig verläuft. Man sollte es aber nie zum Äußersten kommen lassen und frühzeitig eine Therapie einleiten. Muss ja nicht gleich der medikamentöse Hammer sein, aber es darf auch nichts übersehen werden. Was leider schwierig ist und viele Ärzte nehmen die Probleme ihrer Patienten nicht ernst genug. Es landen viele unberechtigterweise in der Psychoschublade. Was nicht heißen soll, dass ich psychologische Mitbehandlung blöd finde....aber der Mensch besteht nun mal aus Körper, Geist und Seele.

    Lies dich hier durch, wirst bestimmt hilfreiche Themen finden.:):) Drück die Daumen....

    Grüßle Lumpi
     
  3. minimum98

    minimum98 Registrierter Benutzer

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    Hallo Lumpi,

    ich war gestern Abend kurzfristig noch bei meinem HA. Der hat mir schon eine Überweisung zum Rheumatologen ausgestellt. Hab dann erst mal überlegt, wo ich hingehe in Hannover. Zu dem, bei dem ich 2006 schon mal war, will ich nicht mehr. Denn als ich mir jetzt die Werte angesehen habe, fiel mir auf, dass der CRP-Wert, die Leukos und die Thrombos jeweils gering erhöht waren ebenso der Alpha-1-Wert...
    Ende März habe ich nun meinen Termin beim Rheumadoc. Mal sehen ob es was bringt.
    Bin heute das erste mal wieder arbeiten und muss sagen, mit den 5 mg Cortison geht es ganz gut. Mit Schmerzmitteln klappte das ja gar nicht. Nervig ist nur, dass immer mehr Schmerzen dazu kommen.
    Eigentlich finde ich, war ich mit dem Hashi schon mehr als gut bedient:(... Da ging es mir zeitweise sooo übel. Aber seit kein Rest-SD-Gewebe mehr da ist, geht es mir besser. Denke ich habe jetzt auch eine gute SD-Einstellung gefunden.
    Nur mein Vit.-D Wert will nicht in die Höhe klettern, trotz 800 i.E. pro Tag. Aber das kümmert auch keinen Arzt. Bei meiner Tochter ist das auch so... Werde mich mal im Netz über das Thema Vit.-D schlau machen. Und dann mal sehen, ob bei uns da der Hase im Pfeffer liegt.
     
  4. pinkg.

    pinkg. Neues Mitglied

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    Hallo kikimum,

    Dein Vitamin D steigt bei höherer Dosierung. Wenn Du Cortison einnimmst, solltest Du bis zu 2000i. E. zuführen. Mit 1600i.E ohne Cortison Einnahme bin ich schnell auf 63 gekommen;). Jetzt nehme ich 800i.E. um nicht nochmal Mangel zu haben.
    LG von pinkg.
     
  5. Johanna Nielsen

    Johanna Nielsen Neues Mitglied

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    Rheumatisch

    Hallo,Kikimum,genauso wie du bin ich mein halbes Leben herumgelaufen von einem Doc zum anderen.Ploetzlich sagte man mir als junge Frau das sind Bandscheibenforfaelle, mehrere aber operieren nein keiner wurde mich operieren.Somit arbeitete ich weiter als Erzieherin mit Kleinkindern bis zu 3Jahren, ich habe abends vor Schmerzen geweint, selbst 2kinder zu versoren, es war immer meine Mutter da welch ein Glueck

    Erst 2007 fiel es einer Artztin auf das ich so stark nach vorn uebergebeugt war.Der Test sagte schnell aus das ich Morbus Bechterew Patient bin, viel zu speat, zum Artzt komme.Kein Artzt im Vorfeld hat sich mir gegenueber geauessert,


    Mein Rheumatologe hatte Traenen in den Augen als er mich da stehn sah wie ein Hauefchen Unglueck.

    Mit ueber 50Jahren hat man dann entlich schon festgestellt was ich d;en habe.Momentan bin ich am grossen ausprobisren, welches Medikament passt zu mir, An 3 Medis bin ich schon gescheitert.Momentan einen Rheumaschub, dicke aufgequollene Fusse,

    Am Montag stelle ich mich nocheinmal einem Spezialisten vor zwecls der geschwo,Fusse,?Ich habe zeitweise grosse Angst wie gejt es wohl weiter.

    l,Gruss aus Hamburg von Johanna-Beate
     
  6. minimum98

    minimum98 Registrierter Benutzer

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    Hallo Johanna,

    so was kenne ich ja eh schon. Ich wurde zum Psychologen geschickt. Dann wurde erst Hashi entdeckt und der Psychologe hat mir am Ende der Therapie schriftlich bestätigt, dass ich ein hormonelles Problem habe und kein psychisches :top:.

    Heute ist mein Rücken vollkommen okay, auch ohne Physio und die Hüfte schmerzt auch nicht mehr. Dafür schmerzt der linke Ellenbogen und ist dick, ebenso der rechte Fuß. Nur warm ist beides anscheinend nicht... Das die Gelenke nun dick geworden sind, reicht mir selbst jetzt schon um zu erkennen, dass da wirklich was im argen liegt. Aber das Vertrauen in die Ärzte habe ich ja eh schon verloren. Viel verspreche ich mir vom Termin bei der Rheumatologen also nicht...

    @pinkg.
    Ich habe mir heute direkt mal neues Vit.D geholt, mit Vit.K und Calcium drin. Die werde ich nehmen und dazu die normalen Vit.D. Dann komme ich auf 1600 i.E. Bin mal gespannt, ob das dann ausreichen wird... Meine Tochter bekommt vorerst weiterhin 800 i.E. bis ich mit dem Arzt noch mal gesprochen habe... Sie hat eh gerade wieder einen Schub, beide Knie wieder dick :(. Ein Arzttermin steht also wieder an.

    LG
    kikimum
     
  7. Johanna Nielsen

    Johanna Nielsen Neues Mitglied

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    Rheumatisch

    Kikikum, sag hast du einmal an Gicht gedacht, meine Tochter hat die selben Symtome, solltest du bitte in Betracht ziehen.Der Vater meiner Tochter hat ebenso Gicht, und glaube mir habe es oftmals erlebt wen sie wieder einmal einen deftigen Schub hat.

    Verfolge dies doch einmal in der Familie zuruck.Ich selbst habe Morbus Bechterew, 4 meiner Geschwister haben Rukenprobleme ,3 sind operiert, ohne das es besser wurde.Nicht einmal haben sie erwahnt eine Schwester zu haben mit M,bechterew somit sind sie immer in Schmerzstress.Das ist deren Entscheidung sagte ich mir jetzt ,unser Opa war sehr verkruemmt, und wir Enkelkinder sind die 3 Genetation.Nur ma,l ein Einblick, wie Familie mit solchen Dingen umgeht.

    Versuche doch einmal das in Betracht zu ziehen.
    Die Herrn Doktoren liessen sich mit meiner Diagnose Zeit , 2007 durch Zufall, sah mich eine Artzt stehen und sagte sie haben Morbus Bechterew.Als Jugendliche hatte ich unertragliche Schmerzen man sprach von Bandscheibenvorfallen, aber man unternahm niemals etwas.

    Eine Variante, die mir jetzt einfiel, wen ich meine 33 jahrige Tochter sehe wen sie einen Schub hat.

    m,l,gruss Johanna-Beate.