Es geht nicht um mich, sondern um meine Mutter, sie ist 71 Jahre und hat seit 55 Jahren diagnostizierte Polyarthritis rheumatica in fast allen Gelenken mit Versteifungen, Verformungen usw. Sie ist an und für sich mittlerweilen gut mit Arava eingestellt. Vor 1 Jahr wurden bei einer Routine-Röntgen-Kontrolle der Lunge einige Schatten festgestellt. Nach Punktion einer dieser Herde, Bronchoskopie und CT kein Nachweis von Krebszellen, nun nach 1-jähriger Beobachtung dieser Herde verändern sich diese ständig, so dass vor 1 Woche ein Kleiner Teil der Lungenspitze inklusive 1 kompletten Herdes operativ entfernt wurde. Dies alles wurde nun pathologisch untersucht. Es stellte sich heraus, dass es ein Rheumaknoten ist. Der Krebsverdacht ist nun endlich vom Tisch, das ist schon mal sehr gut. Psychisch kann man ein bisschen aufatmen. Aber was geschieht nun? Wie kann man das Wachsen dieser Herde stoppen?
Nun meine Frage: Wer hat Erfahrungen mit Rheumaknoten in der Lunge oder kennt einen guten Rheumatologen mit Erfahrungen in dieser Hinsicht?
Es ist zwar lobenswert und auch gut zu wissen, dass hier bei RO eine Liste von Rheumatologen zur Verfügung steht, aber es ist so auf Anhieb nicht ersichtlich, in welche Richtung sich die betreffenden Ärzte spezialisiert haben. Alle anzurufen, hoffe ich, bleibt mir erspart. Zur REHA ist meine Mutter immer in Bad Bramstedt gewesen, dort war sie auch sehr zufrieden. Aber der Wohnort meiner Mutter ist 57223 Kreuztal, Nähe 57072 Siegen, Siegerland in NRW. Die Ärzte, die sich Rheumatologen nennen, hier im Umkreis von 30 km kennen wir. Deshalb starte ich hier im Forum mal diese Anfrage. Ich hoffe, uns kann irgendjemand weiterhelfen.
Wer etwas definitives weiß, kann mir auch gerne sofort eine E-mail senden an huschkahd@aol.com
Ich bedanke mich schon einmal im voraus.
Gruß adelheidh