Der Weg ist doch das Ziel
Hallo zusammen,
ich bin relativ neu hier mit meiner Diagnose RA und auch neu hier im Forum. Ich fand den Beitrag in zweierlei Hinsicht interessant.
1) Ich sehe ich hier einen Menschen, der sich intensiv mit seiner Krankheit auseinandersetzt und das Bedürfnis hat, das Heft (bzw. die Patientenakte) selbst in die Hand zu nehmen. Das muss doch nicht immer wissenschaftlich fundiert sein, (meines Erachtens OK, solange es nicht die Basismedikation torpediert). Manche können in ihren Körper hineinhören und stellen entscheidende Weichen für das eigene Wohlbefinden. Diese Erfahrung zu teilen, finde ich in Ordnung. Und ich denke, dass hier jeder weiß, dass in Schriftform manchmal Dinge anders rüber kommen als mit Worten. Ich sehe hier keinen Missionar, sondern jemanden mit einer körperlichen Leidensgeschichte, der für sich einen Weg gefunden hat und das teilen wollte.
2) Jemand wollte sich mit der Diagnose nicht abfinden und ist optimistisch, dass diese Krankheit kuriert werden kann. Mir tut dieser Optimismus gut, weil ich mich auch schwer tue zu akzeptieren, dass ich mit 39 Jahren keine Aussicht auf ein dauerhalft Medikamentenfreies Leben haben soll.
Können wir uns nicht einfach darauf berufen, dass es in Deutschland rund 80.000 Einzelfälle gibt und es schön wäre, wir würden von unseren Medizinern auch so behandelt? Ich zum Beispiel sehe auch einen Zusammenhang zwischen meinen beiden chronischen Erkrankungen und mache mir meine Gedanken, wie ich die Therapie durch einen entsprechenden Lebenswandel unterstützen kann.
Aleha
Hallo zusammen,
ich bin relativ neu hier mit meiner Diagnose RA und auch neu hier im Forum. Ich fand den Beitrag in zweierlei Hinsicht interessant.
1) Ich sehe ich hier einen Menschen, der sich intensiv mit seiner Krankheit auseinandersetzt und das Bedürfnis hat, das Heft (bzw. die Patientenakte) selbst in die Hand zu nehmen. Das muss doch nicht immer wissenschaftlich fundiert sein, (meines Erachtens OK, solange es nicht die Basismedikation torpediert). Manche können in ihren Körper hineinhören und stellen entscheidende Weichen für das eigene Wohlbefinden. Diese Erfahrung zu teilen, finde ich in Ordnung. Und ich denke, dass hier jeder weiß, dass in Schriftform manchmal Dinge anders rüber kommen als mit Worten. Ich sehe hier keinen Missionar, sondern jemanden mit einer körperlichen Leidensgeschichte, der für sich einen Weg gefunden hat und das teilen wollte.
2) Jemand wollte sich mit der Diagnose nicht abfinden und ist optimistisch, dass diese Krankheit kuriert werden kann. Mir tut dieser Optimismus gut, weil ich mich auch schwer tue zu akzeptieren, dass ich mit 39 Jahren keine Aussicht auf ein dauerhalft Medikamentenfreies Leben haben soll.
Können wir uns nicht einfach darauf berufen, dass es in Deutschland rund 80.000 Einzelfälle gibt und es schön wäre, wir würden von unseren Medizinern auch so behandelt? Ich zum Beispiel sehe auch einen Zusammenhang zwischen meinen beiden chronischen Erkrankungen und mache mir meine Gedanken, wie ich die Therapie durch einen entsprechenden Lebenswandel unterstützen kann.
Aleha

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