L
Leni
Guest
Hallo an alle,
ich bin nicht selbst betroffen von Rheuma, sondern Enkelin einer Rheumaoma.
Nun muss ich mir etwas von der Seele schreiben und hoffe, dass es gleichgesinnte gibt, die soetwas auch schon einmal durchlebt haben oder mir Ratschläge geben können weil sie selbst Rheuma haben.
Es geht hierbei um meine Oma....ich habe nun lange Zeit überlegt wie das alles weitergehen soll mit meiner Oma, die durch Rheuma ihre Lebenslust und noch viel schlimmer ihren Lebensmut verloren hat und die Krankheit sie so sehr beherrscht.
Meine Oma, die ich von ganzem Herzen liebe ist mittlerweile 65 Jahre alt.
Ausgebrochen ist ihre Krankheit, als sie 21 Jahre alt war.
Meine Oma war zum damaligen Zeitpunkt mit meiner Mutter im 9 Monat schwanger.
Die Krankheit soll, laut vieler Ärzte durch eine Zecke ausgebrochen sein, die meine Oma sich beim Spaziergang geholt haben soll.
Als sie meine Mama entbunden hat, hatte meine Oma eine halbseitige Gesichtslähmung, die nach und nach aber wieder verschwand.
Danach wurde alles immer schlimmer;
Meine Oma hatte Gelenksschmerzen, sie konnte ihre 5 Monate alte Tochter an vielen Tagen nicht ins Bett bringen oder herausnehmen, dass musste immer mein Opa machen, bevor er in die Arbeit ging.
Als ihre Kinder aus dem gröbsten rauswaren ging sie zur Arbeit.
Meine Oma war bis zu ihrer (Früh-) Rente ein lebenslustiger Mensch. Sie hatte zwar ein zweimal die Woche Schmerzen aber sie nahm am Leben teil und war einé lustige junge Frau. Bis es so heftig wurde mit dem Rheuma dass sie in Frührente geschickt worden ist.
Ja es wurde wie gesagt immer immer schlimmer.
Sie ist zu vielen Heilpraktikern und Ärzten gegangen und ist auch bis jetzt noch in Behandlung, wenn man das so nennen kann.
Durch die vielen Medikament(u.a. Humira und Arava) die sie zu sich genommen hat, musste die Gallenblase entfernt werden und sie verträgt heute keine allzu fettigen Speisen mehr.
Durch die hilflosigkeit ihrer selbst, wurde sie als Versuchskaninchen bei ihrem Rheumatologen mit Spritzen behandelt (die einer Chemotherapie für Krebskranke sehr ähnelt). An den drei Folgetagen, hatte sie keinen Appetit, die Haare gingen ihr leicht aus, sie musste erbrechen und Übelkeit war ihr ständiger Begleiter. Sie zog sich immer mehr zurück und nahm am aktiven Leben kaum noch teil. Bei Einladungen machte sie kurzfristig einen Rückzieher.
Vor 3 Jahren wurde der Typ II Diabetes (Altersdiabetes) vestgestellt.
Als ob sie nicht schon genug Balast mit ihrer Krankheit hat, muss sie sich täglich spritzen, aber meine Oma ist eine starke Persönlichkeit und es gehört mittlerweile zu ihrem Alltag.
Nachdem meine Großeltern und dabei ist mein Opa hervorzuheben, da er die tägliche Pflege meiner Oma übernimmt, in eiem Haus wohnen und meine Oma die Trappen nicht mehr gehen kann, haben sie seit Juli vorletzten Jahres einen Treppen Lift im Haus einbauen lassen.
Für mich war es ein Schock, denn ich wusste genau, dass meine Oma immer mehr nachlässt und sich keine Mühe mehr geben musste, um z.B. ins Schlafzimmer hoch zu gehen. Andererseits standen ihr die Schmerzen ins Gesicht geschrieben, wenn sie die Treppen hochgegangen ist.
Sie hat sehr sehr oft schlimme Rheumaschübe und aufgebaut hat sie sich immer durch ihren Wellensittich, den wir ihr vor 5 Jahren geschenkt haben zum Geburtstag.
Doch leider hatte ihr kleiner Schatz Krebs und musste im Juni 05 eingeschläfert werden.
Doch Seitdem....ist mit meiner Oma nichts mehr anzufangen. Als es ihr schlecht ging, da hat sie mit dem Wellensittich gesprochen und hat ihm sogar das reden beigebracht, er war wie ihr Kind.
Meine Oma schafft es auch mittlerweile nicht mehr selbst auf die Toilette zu gehen und das aufstehen fällt ihr auch sehr schwer.
Sie hat nun einen Rollstuhl bekommen, und wir machten ihr den Vorschlag, dass wir mal mit ihr rausfahren ins Grüne und sie endlich mal wieder etwas anderes sieht, als immer nur die eigenen vier Wände. Mein Opa würde alles für sie tun.
Aber meine Oma möchte nicht im Rollstuhl sitzend im Ort gesehen werden aus Angst über die, die nichts besserers übrig haben als sich über sie zu unterhalten.
Es ist ein Teufelskreislauf indem sich meine Oma befindet.
Sie liegt nur noch auf dem Sofa, schaut Fernsehn, ließt (wenn es ihr gut geht) eine Zeitschrift (ein Buch kann sie nicht mehr halten), und telfoniert mit ihrer Familie (meine Mutter, mein Onkel + Familie und ich, mehr Familie hat sie nicht mehr).
Dadurch bauen ihre Muskeln ab und wenn sie sich falsch bewegt, brechen auch Knochen (ist leider schon vorgekommen).
Sie kann nicht selbst (mein Opa fährt sie ja) zur Krankengymnastik gehen oder zu ihrem Rheumatologen (der 50km entfernt ist- dadurch kommt nur der Hausarzt in Notfällen vorbei), da sie sich so schlecht fühlt und in ein schwarzes Loch fällt aus dem sie sich selbst nicht mehr aufpäppeln kann.
Sie ist seit 5 Monaten nicht ein einziges mal an der frischen Luft gewesen!!!!
Ich habe ihr angeboten, über einen neuen Wellensittich nachzudenken, aber sie lehnt es strikt ab, weil sie nicht nochmal so leiden möchte (ich kann es ja irgedwo auch verstehen.
Aber ich bin der festen Überzeugung, dass meine Oma etwas braucht, an dem sie neue Kraft schöpfen kann. In den Urlaub kann sie ja schon lange nicht mehr fahren. Selbst bei größeren Festen, wie Weihnachten, nimmt sie nicht mehr teil. Als ich Geburtstag hatte, habe ich Wiener Schnitzel und Kartoffelsalat zuhause gekocht und wir haben dass Essen dann mitgenommen zu meinen Großeltern damit meine Oma mitfeiern kann. Mein Opa kommt zu Feiern allein natürlich auch nicht, da er ja bei meiner Oma bleiben will. Und meine Oma lässt meinen Opa ungern allein irgendwo hingehen. Wenn dann höchstens für eine halbe Stunde zum Einkaufen.
Zum einkaufen kann mein Opa auch nur kurz gehen, denn wenn meine Oma auf Toilette muss, dann muss mein Opa ihr in den Rollstuhl helfen.Das alles respektiere ich auch, denn ich liebe meine Großeltern wirklcih über alles. Aber wenn ich dass so verfolge, dann stimmt mich das alles sehr traurig.
Meine Mama und meine Schwester helfen (da sie im selben Ort wohnen) unetrstützen auch mit besorgungen.
Eine Haushaltshilfe oder Pflegekraft ect. lehen meine Großeltern dankend ab (sowas wollen sie einfach nicht!) da mein Opa noch fit genug ist und den Haushalt auch noch gut schmeisst. (Er ist stolze 75 Jahre toi toi toi *auf Holz klopf* und dass hält ihn fit)
Wenn ich mit meiner Oma telefoniere (es ging es ihr vor kurzem besonders schlecht und sie hatte solche Schmerzen, dass sie von Rollstuhl nicht mal mehr in die Dusche kam), weint sie am Telefon, ist deppremiert....und kann nicht mehr, weil sie sagt sie sei Ballast.
Ich weiß oft auch nicht mehr weiter, aber ich kann mir das nicht mehr länger mit anschauen.
Ich wollte mir für dieses Jahr vornehmen im www zu recherchieren und alles herauszufinden über ihre Krankheit und ich will...dass sie endlich einmal wieder herzlich lachen kann.
In ein paar Tagen hat mein Freund Geburtstag und wir haben auch meine Großeltern eingeladen. Wir haben meinen Großeltern vorgeschlagen, dass sie bis vor die Haustüre fahren können und wir meine Oma in den Rollstuhl setzen, und sie im Rollstuhl die 5 Treppen zu unserer Wohnung hoch tragen (ich habe durch 2 Monaten Behindertenfahrdienst erfahrung damit). Und auf Toilette gehen ist auch kein Problem, da die vormieterin eine höhere Toilette eingebaut bekam und wir die auch so beibehalten haben. Vor 3 Tagen sagte sie noch, ja dass klappt bestimmt und sie freut sich uns besuchen zu können. (es ist eine Autofahrt von 20 Min und wir wohnen seit 3jahren in der Wohnung, bisher kam meine Oma nur 2 mal). Gestern bekam ich über meine Mama die mit meiner Oma telefonierte, vermittelt dass sie wohl keine einzige Stufe gehen könne.
Ich hab die ganze Nacht hin und her überlegt und bin leider sehr enttäuscht, denn wir wollen alles meiner Oma recht machen, damit sie sich so wohl wie möglich fühlt und dann sagt sie schon 2 Tage vorher, dass es ihr am Sa. nicht gelingen wird zu kommen.
Ich habe langsam dass Gefühl, dass sie ihre Krankheit pflegt. Ich bin so traurig, dass sie einfach keinen Willen zeigt und nicht kämpft.
Sie lehnte jeglich Krankengymnastik ab (doch seit kurzem macht sie dass sogar weil sie nicht mal mehr gehen konnte) und nimmt sonst aber einfach keine Angebote an die man ihr anbietet.
Bisher hat mich meine Oma auch nicht angerufen und mir selbst gesagt, dass sie nicht kommen kann. Hat aber mit meiner Mutter telefoniert (die ihr gesagt hat, dass ich enttäuscht bin). Daraufhin sagte meine Oma, dass es ihr egal ist, wer enttäuscht ist und dass sie auch mal an sich denken muss.
Danke euch allen fürs lesen und entschuldigt bitte die Länge des Artikels
Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen, denn im Moment bin ich mit meinem Latein am Ende und ich sehe kein Fünkchen erfolg.
Viele Grüße, Leni
ich bin nicht selbst betroffen von Rheuma, sondern Enkelin einer Rheumaoma.
Nun muss ich mir etwas von der Seele schreiben und hoffe, dass es gleichgesinnte gibt, die soetwas auch schon einmal durchlebt haben oder mir Ratschläge geben können weil sie selbst Rheuma haben.
Es geht hierbei um meine Oma....ich habe nun lange Zeit überlegt wie das alles weitergehen soll mit meiner Oma, die durch Rheuma ihre Lebenslust und noch viel schlimmer ihren Lebensmut verloren hat und die Krankheit sie so sehr beherrscht.
Meine Oma, die ich von ganzem Herzen liebe ist mittlerweile 65 Jahre alt.
Ausgebrochen ist ihre Krankheit, als sie 21 Jahre alt war.
Meine Oma war zum damaligen Zeitpunkt mit meiner Mutter im 9 Monat schwanger.
Die Krankheit soll, laut vieler Ärzte durch eine Zecke ausgebrochen sein, die meine Oma sich beim Spaziergang geholt haben soll.
Als sie meine Mama entbunden hat, hatte meine Oma eine halbseitige Gesichtslähmung, die nach und nach aber wieder verschwand.
Danach wurde alles immer schlimmer;
Meine Oma hatte Gelenksschmerzen, sie konnte ihre 5 Monate alte Tochter an vielen Tagen nicht ins Bett bringen oder herausnehmen, dass musste immer mein Opa machen, bevor er in die Arbeit ging.
Als ihre Kinder aus dem gröbsten rauswaren ging sie zur Arbeit.
Meine Oma war bis zu ihrer (Früh-) Rente ein lebenslustiger Mensch. Sie hatte zwar ein zweimal die Woche Schmerzen aber sie nahm am Leben teil und war einé lustige junge Frau. Bis es so heftig wurde mit dem Rheuma dass sie in Frührente geschickt worden ist.
Ja es wurde wie gesagt immer immer schlimmer.
Sie ist zu vielen Heilpraktikern und Ärzten gegangen und ist auch bis jetzt noch in Behandlung, wenn man das so nennen kann.
Durch die vielen Medikament(u.a. Humira und Arava) die sie zu sich genommen hat, musste die Gallenblase entfernt werden und sie verträgt heute keine allzu fettigen Speisen mehr.
Durch die hilflosigkeit ihrer selbst, wurde sie als Versuchskaninchen bei ihrem Rheumatologen mit Spritzen behandelt (die einer Chemotherapie für Krebskranke sehr ähnelt). An den drei Folgetagen, hatte sie keinen Appetit, die Haare gingen ihr leicht aus, sie musste erbrechen und Übelkeit war ihr ständiger Begleiter. Sie zog sich immer mehr zurück und nahm am aktiven Leben kaum noch teil. Bei Einladungen machte sie kurzfristig einen Rückzieher.
Vor 3 Jahren wurde der Typ II Diabetes (Altersdiabetes) vestgestellt.
Als ob sie nicht schon genug Balast mit ihrer Krankheit hat, muss sie sich täglich spritzen, aber meine Oma ist eine starke Persönlichkeit und es gehört mittlerweile zu ihrem Alltag.
Nachdem meine Großeltern und dabei ist mein Opa hervorzuheben, da er die tägliche Pflege meiner Oma übernimmt, in eiem Haus wohnen und meine Oma die Trappen nicht mehr gehen kann, haben sie seit Juli vorletzten Jahres einen Treppen Lift im Haus einbauen lassen.
Für mich war es ein Schock, denn ich wusste genau, dass meine Oma immer mehr nachlässt und sich keine Mühe mehr geben musste, um z.B. ins Schlafzimmer hoch zu gehen. Andererseits standen ihr die Schmerzen ins Gesicht geschrieben, wenn sie die Treppen hochgegangen ist.
Sie hat sehr sehr oft schlimme Rheumaschübe und aufgebaut hat sie sich immer durch ihren Wellensittich, den wir ihr vor 5 Jahren geschenkt haben zum Geburtstag.
Doch leider hatte ihr kleiner Schatz Krebs und musste im Juni 05 eingeschläfert werden.
Doch Seitdem....ist mit meiner Oma nichts mehr anzufangen. Als es ihr schlecht ging, da hat sie mit dem Wellensittich gesprochen und hat ihm sogar das reden beigebracht, er war wie ihr Kind.
Meine Oma schafft es auch mittlerweile nicht mehr selbst auf die Toilette zu gehen und das aufstehen fällt ihr auch sehr schwer.
Sie hat nun einen Rollstuhl bekommen, und wir machten ihr den Vorschlag, dass wir mal mit ihr rausfahren ins Grüne und sie endlich mal wieder etwas anderes sieht, als immer nur die eigenen vier Wände. Mein Opa würde alles für sie tun.
Aber meine Oma möchte nicht im Rollstuhl sitzend im Ort gesehen werden aus Angst über die, die nichts besserers übrig haben als sich über sie zu unterhalten.
Es ist ein Teufelskreislauf indem sich meine Oma befindet.
Sie liegt nur noch auf dem Sofa, schaut Fernsehn, ließt (wenn es ihr gut geht) eine Zeitschrift (ein Buch kann sie nicht mehr halten), und telfoniert mit ihrer Familie (meine Mutter, mein Onkel + Familie und ich, mehr Familie hat sie nicht mehr).
Dadurch bauen ihre Muskeln ab und wenn sie sich falsch bewegt, brechen auch Knochen (ist leider schon vorgekommen).
Sie kann nicht selbst (mein Opa fährt sie ja) zur Krankengymnastik gehen oder zu ihrem Rheumatologen (der 50km entfernt ist- dadurch kommt nur der Hausarzt in Notfällen vorbei), da sie sich so schlecht fühlt und in ein schwarzes Loch fällt aus dem sie sich selbst nicht mehr aufpäppeln kann.
Sie ist seit 5 Monaten nicht ein einziges mal an der frischen Luft gewesen!!!!
Ich habe ihr angeboten, über einen neuen Wellensittich nachzudenken, aber sie lehnt es strikt ab, weil sie nicht nochmal so leiden möchte (ich kann es ja irgedwo auch verstehen.
Aber ich bin der festen Überzeugung, dass meine Oma etwas braucht, an dem sie neue Kraft schöpfen kann. In den Urlaub kann sie ja schon lange nicht mehr fahren. Selbst bei größeren Festen, wie Weihnachten, nimmt sie nicht mehr teil. Als ich Geburtstag hatte, habe ich Wiener Schnitzel und Kartoffelsalat zuhause gekocht und wir haben dass Essen dann mitgenommen zu meinen Großeltern damit meine Oma mitfeiern kann. Mein Opa kommt zu Feiern allein natürlich auch nicht, da er ja bei meiner Oma bleiben will. Und meine Oma lässt meinen Opa ungern allein irgendwo hingehen. Wenn dann höchstens für eine halbe Stunde zum Einkaufen.
Zum einkaufen kann mein Opa auch nur kurz gehen, denn wenn meine Oma auf Toilette muss, dann muss mein Opa ihr in den Rollstuhl helfen.Das alles respektiere ich auch, denn ich liebe meine Großeltern wirklcih über alles. Aber wenn ich dass so verfolge, dann stimmt mich das alles sehr traurig.
Meine Mama und meine Schwester helfen (da sie im selben Ort wohnen) unetrstützen auch mit besorgungen.
Eine Haushaltshilfe oder Pflegekraft ect. lehen meine Großeltern dankend ab (sowas wollen sie einfach nicht!) da mein Opa noch fit genug ist und den Haushalt auch noch gut schmeisst. (Er ist stolze 75 Jahre toi toi toi *auf Holz klopf* und dass hält ihn fit)
Wenn ich mit meiner Oma telefoniere (es ging es ihr vor kurzem besonders schlecht und sie hatte solche Schmerzen, dass sie von Rollstuhl nicht mal mehr in die Dusche kam), weint sie am Telefon, ist deppremiert....und kann nicht mehr, weil sie sagt sie sei Ballast.
Ich weiß oft auch nicht mehr weiter, aber ich kann mir das nicht mehr länger mit anschauen.
Ich wollte mir für dieses Jahr vornehmen im www zu recherchieren und alles herauszufinden über ihre Krankheit und ich will...dass sie endlich einmal wieder herzlich lachen kann.
In ein paar Tagen hat mein Freund Geburtstag und wir haben auch meine Großeltern eingeladen. Wir haben meinen Großeltern vorgeschlagen, dass sie bis vor die Haustüre fahren können und wir meine Oma in den Rollstuhl setzen, und sie im Rollstuhl die 5 Treppen zu unserer Wohnung hoch tragen (ich habe durch 2 Monaten Behindertenfahrdienst erfahrung damit). Und auf Toilette gehen ist auch kein Problem, da die vormieterin eine höhere Toilette eingebaut bekam und wir die auch so beibehalten haben. Vor 3 Tagen sagte sie noch, ja dass klappt bestimmt und sie freut sich uns besuchen zu können. (es ist eine Autofahrt von 20 Min und wir wohnen seit 3jahren in der Wohnung, bisher kam meine Oma nur 2 mal). Gestern bekam ich über meine Mama die mit meiner Oma telefonierte, vermittelt dass sie wohl keine einzige Stufe gehen könne.
Ich hab die ganze Nacht hin und her überlegt und bin leider sehr enttäuscht, denn wir wollen alles meiner Oma recht machen, damit sie sich so wohl wie möglich fühlt und dann sagt sie schon 2 Tage vorher, dass es ihr am Sa. nicht gelingen wird zu kommen.
Ich habe langsam dass Gefühl, dass sie ihre Krankheit pflegt. Ich bin so traurig, dass sie einfach keinen Willen zeigt und nicht kämpft.
Sie lehnte jeglich Krankengymnastik ab (doch seit kurzem macht sie dass sogar weil sie nicht mal mehr gehen konnte) und nimmt sonst aber einfach keine Angebote an die man ihr anbietet.
Bisher hat mich meine Oma auch nicht angerufen und mir selbst gesagt, dass sie nicht kommen kann. Hat aber mit meiner Mutter telefoniert (die ihr gesagt hat, dass ich enttäuscht bin). Daraufhin sagte meine Oma, dass es ihr egal ist, wer enttäuscht ist und dass sie auch mal an sich denken muss.

Danke euch allen fürs lesen und entschuldigt bitte die Länge des Artikels
Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen, denn im Moment bin ich mit meinem Latein am Ende und ich sehe kein Fünkchen erfolg.
Viele Grüße, Leni