Latente TB
Hallo, ich habe auch Interesse an diesem Thema,weil ich als Kind TB gehabt haben soll, obwohl mir in meiner Familie niemand etwas davon erzählt hat. Ich weiß nur, das ich wohl im Alter zwischen 8 und 10
regelmäßig zum "Durchleuchten" ins Gesundheitsamt mußte und alle paar Wochen wegen Blutentnahme zum Hausarzt mußte. Außerdem war ich mit 8 und 11 jeweils 6 Wochen in "Erholung".
Ende der 90er Jahre war ich wegen einer schweren Bronchitis bei einem Lungenarzt, der aufgrund einer Röntgenaufnahme die Diagnose alte TBC stellte. Seit einigenJahren nahm ich wg. der Diagnose RA
10 am Ende 15mg MTX und zus. Sulfasalazin und tgl 5mg Prednisolon.
Mitte 2013 bekam ich eine Synovitis im li. Knie und Anfang Nov. wurde eine Synovektomie durchgeführt. Dies führte zu div. Komplikationen und Anf 2014 sagte mein Rheumatologe, das das MTX nicht mehr wirkt. Nach längerer Überlegung entschied er sich, mir Roactemra als Infusion zu geben. Dazu wurde aufgrund der alten TB Blut entnommen und ich wurde zu einem Lungenarzt geschickt, der " grünes
Licht" für die Roactemra-Behandlung geben sollte. Grünes Licht hat er abgelehnt und darauf verwiesen, das aufgrund meiner alten TBC Vorsicht geboten sei und regelmäßige Kontrolluntersuchungen
nötig seien. Die Behandlung mit Roactemra hat er aber definiv nicht abgehnt.
Mittlerweise habe ich 4 Infusionen bekommen und fühle mich wesentlich besser was Schwellungen,Schmerzen und Morgensteifigkeit betrifft. Auch bin ich wesentlich aktiver als vorher. Nur meine Nierenwert
sind erhöht und das muß beobachtet werden.
Wichtig in diesem Zusammenhang ist,denke ich, Vertrauen zu den Ärzten und eine regelmäßige Kontrolle der wichtigen Parameter, was die Ärzte denke ich auch veranlassen und die Tatsache, das bei
unserer Krankheit immer zwischen Teufel und Beelzebub entschieden werden muß.
Über Rückmeldungen ähnlich Betroffener freue ich mich. bernd51