bunter Hund
Neues Mitglied
Hallo zusammen,
ich bin auch neu hier und erhoffe mir sehr einen Rat von euch. Zu meiner Geschichte:
Seit etwa Juni habe ich Rückenschmerzen der anderen Art. Ich wache nachts durch die Schmerzen auf, wandere dann ein wenig durch die Gegend, kann mich dann wieder hinlegen und schlafe meist wieder ein. Morgens bin ich steif wie ein Brett und weiß nicht aus dem Bett zu kommen. Dann mache ich einige vorsichtige Bewegungsübungen im Liegen bis ich "aufstehfähig" bin. Bis zum Mittag oder frühen Nachmittag quäle ich mich mit den Schmerzen herum, dann wird es allmählich besser. Abends geht es mir meist relativ gut - nicht schmerzfrei aber erträglich.
Im Büro kann ich daher auch nicht vernünftig arbeiten, weil sitzen echt eine Qual ist. Also laufe ich immer wieder zwischendurch den Flur auf und ab, damit ich dann wieder ein Weilchen sitzen kann. Stehen ist genauso übel; dabei wackele ich immer hin und her wie ein Stehaufmännchen weil ich die Schmerzen sonst nicht ertrage; sieht aber arg lächerlich aus :o.
Mittlerweile drücke ich mich schon vor dem Schlafen gehen, weil ich weiß, dass dann sie Schmerzen wieder kommen. Wenn ich nur 4-5 Stunden im Bett liege, tuts nicht ganz so weh. Aber das kann die Lösung ja nicht sein. Und ich bin hundemüde ...
Im September waren die Schmerzen dann so schlimm das ich ins Krankenhaus in die Ambulanz gefahren bin. Dort bestätigte man die Verschleißerscheinungen an der Wirbelsäule, riet mir aber auch einen Rheumatologen aufzusuchen. Nachdem ich mich dann wochenlang mit Schmerzmitteln über Wasser gehalten habe, ging es Mitte/Ende Oktober wieder besser (was leider nicht schmerzfrei bedeutet).
Bei dem orthopädischen Rheumatologen war ich vor 2 Wochen. Nachdem er für meine Begriffe eine aufwendige Untersuchung angestellt hatte, lag der Rheuma-Verdacht ihm wohl so nahe, dass er eine Blutuntersuchung angeordnet hat. Nun war ich Donnerstag zur Besprechung bei ihm und der Rheuma-Verdacht hat sich wieder zerschlagen. Meine Schmerzen aber nicht. Insbesondere fehlte ihm der positive Nachweis des Rheuma-Faktors und ein eindeutig positiver CRP-Wert. Die Blutsenkung sei wieder sehr schlecht (im Juni 10/20 und im August 36/48, der aktuelle Wert steht auf dem Laborprotokoll nicht drauf?!?), aber das wäre bei manchen Meschen einfach immer so. Der grenzwertige ANA (Hep2) könne ja auch mit meinem Hashimoto begründet sein. Also kein Rheuma sondern Verschleiß - ich kanns bald nicht mehr hören!
Da ich auch meinen übrigen Erkrankungen nur mit Selbstinformiertheit und "Penetranz" diagnostiziert bekommen habe, bin ich nun hier im Forum gelandet um mich zu informieren. Ich habe jetzt seit einigen Tagen hier geschmökert und bin mir nicht mehr so sicher, ob ich dem Rheumatologen das so glauben soll. Ich werde mal versuchen, ob ich die Laborwerte in meinem Profil einstellen kann.
Jetzt ist meine Geschichte leider doch ein halber Roman geworden. Ich hoffe, dass euch das nicht abschreckt und hoffe, dass mir hier jemand raten kann, was ich am Besten tun soll. Bitte versteht mich nicht falsch - ich bin nicht darauf aus auf Teufel komm raus zu der Diagnose Rheuma zu gelangen. Aber sollte dem so sein, möchte ich die Diagnose lieber jetzt haben um möglichst früh behandelt zu werden bevor die Symptome und Schmerzen noch heftiger werden.
Viele Grüße
bunter Hund
PS:
Der Orthopäde hatte mir eine Überweisung für ein MRT gegeben. Das Ergebnis ist, wie kanns auch anders sein: Verschleiß! Außerdem sind an einigen Wirbeln (l4, L5 und S1) abklingende Entzündungen und Erosionen erkennbar. Leider wurde das MRT ohne Kontrastmittel gemacht.
ich bin auch neu hier und erhoffe mir sehr einen Rat von euch. Zu meiner Geschichte:
- weiblich, 46 Jahre
- Rückenschmerzen, seit ca. 25 Jahren (Diagnose Lumboischialgie, Verschleiß und wie Doc das sonst noch so nennt wenn er nicht weiter weiß
) - Das rechte Bein will nicht mehr berghoch gehen. Nach kürzester Zeit ist es wie lahm - einfach völlig kraftlos (seit ca. 4-5 Jahren). Anfangs gab es eine Zeit in der ich ständig gestürzt bin, weil das Bein plötzlich komplett nachgegeben hat.
- Hashimoto (autoimmune Schilddrüsenentzündung), seit ca. 2001 bekannt
- MS-Verdacht, seit ca. 2 Jahren, aber schlußendlich unbestätigt
- B12-Mangel seit diesem Sommer bekannt, Ursache jedoch weiterhin unbekannt. Meine Vermutung ist, dass die angeblichen MS-Symptome bereits Anzeichen des B12-Mangels waren
- Achillessehnenentzündung seit ca. 4 Jahren
- Schmerzen in den Hüftgelenken seit ca. 2 Monaten; anfangs nicht so stark, so dass ich das ignoriert habe, aber im Moment tuts besonders beim Sitzen/Gehen/Walken sehr weh
Seit etwa Juni habe ich Rückenschmerzen der anderen Art. Ich wache nachts durch die Schmerzen auf, wandere dann ein wenig durch die Gegend, kann mich dann wieder hinlegen und schlafe meist wieder ein. Morgens bin ich steif wie ein Brett und weiß nicht aus dem Bett zu kommen. Dann mache ich einige vorsichtige Bewegungsübungen im Liegen bis ich "aufstehfähig" bin. Bis zum Mittag oder frühen Nachmittag quäle ich mich mit den Schmerzen herum, dann wird es allmählich besser. Abends geht es mir meist relativ gut - nicht schmerzfrei aber erträglich.
Im Büro kann ich daher auch nicht vernünftig arbeiten, weil sitzen echt eine Qual ist. Also laufe ich immer wieder zwischendurch den Flur auf und ab, damit ich dann wieder ein Weilchen sitzen kann. Stehen ist genauso übel; dabei wackele ich immer hin und her wie ein Stehaufmännchen weil ich die Schmerzen sonst nicht ertrage; sieht aber arg lächerlich aus :o.
Mittlerweile drücke ich mich schon vor dem Schlafen gehen, weil ich weiß, dass dann sie Schmerzen wieder kommen. Wenn ich nur 4-5 Stunden im Bett liege, tuts nicht ganz so weh. Aber das kann die Lösung ja nicht sein. Und ich bin hundemüde ...
Im September waren die Schmerzen dann so schlimm das ich ins Krankenhaus in die Ambulanz gefahren bin. Dort bestätigte man die Verschleißerscheinungen an der Wirbelsäule, riet mir aber auch einen Rheumatologen aufzusuchen. Nachdem ich mich dann wochenlang mit Schmerzmitteln über Wasser gehalten habe, ging es Mitte/Ende Oktober wieder besser (was leider nicht schmerzfrei bedeutet).
Bei dem orthopädischen Rheumatologen war ich vor 2 Wochen. Nachdem er für meine Begriffe eine aufwendige Untersuchung angestellt hatte, lag der Rheuma-Verdacht ihm wohl so nahe, dass er eine Blutuntersuchung angeordnet hat. Nun war ich Donnerstag zur Besprechung bei ihm und der Rheuma-Verdacht hat sich wieder zerschlagen. Meine Schmerzen aber nicht. Insbesondere fehlte ihm der positive Nachweis des Rheuma-Faktors und ein eindeutig positiver CRP-Wert. Die Blutsenkung sei wieder sehr schlecht (im Juni 10/20 und im August 36/48, der aktuelle Wert steht auf dem Laborprotokoll nicht drauf?!?), aber das wäre bei manchen Meschen einfach immer so. Der grenzwertige ANA (Hep2) könne ja auch mit meinem Hashimoto begründet sein. Also kein Rheuma sondern Verschleiß - ich kanns bald nicht mehr hören!
Da ich auch meinen übrigen Erkrankungen nur mit Selbstinformiertheit und "Penetranz" diagnostiziert bekommen habe, bin ich nun hier im Forum gelandet um mich zu informieren. Ich habe jetzt seit einigen Tagen hier geschmökert und bin mir nicht mehr so sicher, ob ich dem Rheumatologen das so glauben soll. Ich werde mal versuchen, ob ich die Laborwerte in meinem Profil einstellen kann.
Jetzt ist meine Geschichte leider doch ein halber Roman geworden. Ich hoffe, dass euch das nicht abschreckt und hoffe, dass mir hier jemand raten kann, was ich am Besten tun soll. Bitte versteht mich nicht falsch - ich bin nicht darauf aus auf Teufel komm raus zu der Diagnose Rheuma zu gelangen. Aber sollte dem so sein, möchte ich die Diagnose lieber jetzt haben um möglichst früh behandelt zu werden bevor die Symptome und Schmerzen noch heftiger werden.
Viele Grüße
bunter Hund
PS:
Der Orthopäde hatte mir eine Überweisung für ein MRT gegeben. Das Ergebnis ist, wie kanns auch anders sein: Verschleiß! Außerdem sind an einigen Wirbeln (l4, L5 und S1) abklingende Entzündungen und Erosionen erkennbar. Leider wurde das MRT ohne Kontrastmittel gemacht.
Zuletzt bearbeitet:
