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Dranna
Guest
Hallo zusammen!
Ich bin Rheumaneuling und wollte nach zweiwöchiger „Lesephase" mal meine sich überschlagenden Gedanken loswerden.
Nach mehreren Monaten Handgelenksschmerzen habe ich vor zwei Wochen die Diagnose cP bekommen. Mit meinem Orthopäden (laut Praxisschild auch Rheumatologe) war ich weniger zufrieden, da er erst gar nichts veranlassen wollte, auf Nachhaken dann Basistherapie beginnen wollte und dann aber meint, ich wisse ja wohl was das bedeutet?!? Als ich ihn dann über meine fehlenden medizinischen Kenntnisse hingewiesen haben meinte er, eine Basistherapie wäre wegen der Nebenwirken zu vergleichen mit einer Krebstherapie. ... Punkt ...
Auf mein Drängen überwies er mich dann an einen Kölner Rheumatologen von dem ich einen guten Eindruck habe.
Vorher habe ich mich natürlich im Internet auf die Suche gemacht, bin dann schnell auf diese wunderbare Seite gestoßen und habe dann Tag und Nacht Informationen und Eure Berichte verschlungen.
Der Rh. hat mich erst mal gründlich untersucht, eine Menge Blutuntersuchungen veranlasst und meinte dann, ich hätte eine „leichte Verlaufsform" und eine Basistherapie wäre (noch!) nicht gleich angezeigt. Er verschrieb mir 150 mg Diclo/Tag und einen weiteren Termin in vier Wochen. Da war ich erst einmal beruhigt.
Diese Ruhe hielt leider keine 48 Stunden. Die Schmerzen, die zwar auszuhalten sind, sind aber unverändert. Da ich ja jetzt weiß, was Sache ist, bewerte ich vielleicht auch jedes „Jammern" eines Gelenks gleich über. Aber mein linker Daumen ist morgens steif und schmerzt den ganzen Tag. Trotz Diclo. Mein geschwollener Handrücken geht auch nicht weg. Und gestern hatte ich zum ersten Mal Ruheschmerzen (und das am Tag der Arbeit ;-) )
Ich hatte schon immer hin und wieder mit Magenkrämpfen zu tun und gestern reagierte er auch entsprechend erfreut auf die ständige Diclozufuhr: Zumindest schiebe ich es auf das Medikament. Dreh’ ich langsam am Rad?!
Kann ich mich auf den Arzt verlassen oder sollte ich auf BT drängen?? Immerhin will er mich ja sowieso in 4 Wochen wiedersehen.
Es ist gut, mal die quälenden Gedanken runterzuschreiben. Vielleicht kann mir ja jemand einen Tipp geben oder es ist jemand in ähnlicher Situation??
Einen schönen Gruß aus der Kölner Bucht.
Dranna
Ich bin Rheumaneuling und wollte nach zweiwöchiger „Lesephase" mal meine sich überschlagenden Gedanken loswerden.
Nach mehreren Monaten Handgelenksschmerzen habe ich vor zwei Wochen die Diagnose cP bekommen. Mit meinem Orthopäden (laut Praxisschild auch Rheumatologe) war ich weniger zufrieden, da er erst gar nichts veranlassen wollte, auf Nachhaken dann Basistherapie beginnen wollte und dann aber meint, ich wisse ja wohl was das bedeutet?!? Als ich ihn dann über meine fehlenden medizinischen Kenntnisse hingewiesen haben meinte er, eine Basistherapie wäre wegen der Nebenwirken zu vergleichen mit einer Krebstherapie. ... Punkt ...
Auf mein Drängen überwies er mich dann an einen Kölner Rheumatologen von dem ich einen guten Eindruck habe.
Vorher habe ich mich natürlich im Internet auf die Suche gemacht, bin dann schnell auf diese wunderbare Seite gestoßen und habe dann Tag und Nacht Informationen und Eure Berichte verschlungen.
Der Rh. hat mich erst mal gründlich untersucht, eine Menge Blutuntersuchungen veranlasst und meinte dann, ich hätte eine „leichte Verlaufsform" und eine Basistherapie wäre (noch!) nicht gleich angezeigt. Er verschrieb mir 150 mg Diclo/Tag und einen weiteren Termin in vier Wochen. Da war ich erst einmal beruhigt.
Diese Ruhe hielt leider keine 48 Stunden. Die Schmerzen, die zwar auszuhalten sind, sind aber unverändert. Da ich ja jetzt weiß, was Sache ist, bewerte ich vielleicht auch jedes „Jammern" eines Gelenks gleich über. Aber mein linker Daumen ist morgens steif und schmerzt den ganzen Tag. Trotz Diclo. Mein geschwollener Handrücken geht auch nicht weg. Und gestern hatte ich zum ersten Mal Ruheschmerzen (und das am Tag der Arbeit ;-) )
Ich hatte schon immer hin und wieder mit Magenkrämpfen zu tun und gestern reagierte er auch entsprechend erfreut auf die ständige Diclozufuhr: Zumindest schiebe ich es auf das Medikament. Dreh’ ich langsam am Rad?!
Kann ich mich auf den Arzt verlassen oder sollte ich auf BT drängen?? Immerhin will er mich ja sowieso in 4 Wochen wiedersehen.
Es ist gut, mal die quälenden Gedanken runterzuschreiben. Vielleicht kann mir ja jemand einen Tipp geben oder es ist jemand in ähnlicher Situation??
Einen schönen Gruß aus der Kölner Bucht.
Dranna