fred2
Mitglied
Hallo,
Ich (m, Jahrgang 1977) laboriere schon seit mehrern Jahren an Gelenksschmerzen und wiederkehrenden Infekten im HNO Bereich.
Seit gut 1 Jahr haben die Gelenksprobleme stark zugenommen. Mein Orthopäde hat nun seit einigen Monaten den Verdacht, dass etwas rheumatisches dahintersteckt.
Ein kurzer Abriss über meine "Krankengeschichte":
Schmerzen in der HWS und BWS habe ich seit meinen Jugendtagen, eine leichte Skoliose (aber minimal) auch. Schmerzen wurden stets auf schlechte Haltung geschoben von seiten diverser Orthopäden, hatte schon mit 18 meine erste Physiotherapie deswegen.
Ich muss noch anmerken, dass ich seit meinem 25. Lebensjahr wieder sehr sportlich unterwegs bin (v.a. Ausdauersportarten - Rennrad, MTB und ein bisschen Laufen, aber ich mache auch Kraftübungen). Leider behindern die HNO-Infekte sowie seit eben 1 Jahr die Gelenksprobleme auch diese sportlichen Tätigkeiten.
Seit mehreren Jahren hatte ich auch Probleme mit dem rechten Knie, es wurde dann ein Plica-Syndrom attestiert und die überschüssige Plica (eine Schleimhautfalte) mittels Athroskopie im Frühjahr 2011 entfernt. Das (und die folgende Physiotherapie + die konsequente Durchführung des von der Physio verordneten Knietrainings) brauchte innerhalb kürzester Zeit Beschwerdefreiheit im re Knie. Daraufhin gings mir einige Monate sehr gut und ich konnte trainieren (Rad) wie nie zuvor. Auch die HNO Infekte hatte ich einigermaßen im Griff, nahm damals aber konsequent ein Kortison-Nasenspray auf Rat meiner HNO Ärztin.
Im Sommer 2011 dann aber hatte ich zwei Mal kurz hintereinander einen heftigen Magen-Darm-Infekt. Kurz darauf oder auch parallel (das kann ich nicht so genau sagen) haben die Schmerzen in der HWS massiv zugenommen. Dauerte einige Wochen an und raubte mir den Schlaf.
Den vergangenen Winter über dann wieder mit ständigen HNO Infekten gekämpft.
Im März 2012 habe ich dann erstmal bemerkt, dass neben der Wirbelsäule auch andere Gelenke schmerzen.
Begonnen hat es mit den mittleren Gelenke der Finger sowie den Handgrundgelenken (beim Kinderwagenschieben bemerkt).
Die Schmerzen in der Wirbelsäule kamen ebenfalls immer wieder, auch das linke Knie macht seitdem Probleme.
Ebenfalls recht heftig war eine Zeit lang das linke Zehengrundgelenk betroffen, seit Anfang am meisten Probleme neben der HWS macht mir am rechten Fuß auf der Innenseite eine Stelle wo eine Sehne ansetzt.
Auch habe ich den Eindruck, dass meine Gelenke in den Fingern dicker geworden sind.
Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass die Gelenke NICHT rot angeschwollen sind, ich bemerke nur an den Gelenken der Finger Verdickungen, diese scheinen mir aber hart. Ob sie erwärmt sind, kann ich nicht sagen, eher nicht.
Die Schmerzen sind in der Früh am stärksten und/oder nach intensiver Belastung (Die Hände zB nach handwerklichen Tätigkeiten oder nach einer längeren Radtour)
Heuer war ich auch durch wiederkehrene HNO Infekte den Sommer über ziemlich eingeschränkt.
Bisherige Diagnosen:
Mein Orthopäde vermutete dann auch schon früh (im Frühjahr diesen Jahres), dass es eine rheumatische Sache sein könnte. Ich ließ dann ein komplettes Blutbild machen, sämtliche für Rheuma relevanten Werte waren aber unauffällig.
Im Hanusch KH ließ ich mich dann ein zweites Mal durchchecken, gleiches Ergebnis, der dortige Arzt meinte dann, dass es eher eine Arthrose ist seiner Meinung nach - und schickte mich zum Orpthopäden zurück.
Der Orthopäde schenkte dem aber wenig Glauben - und empfahl mir, testweise zwei Tage lang Kortison zu schlucken (Fortecortin 8 mg , 3 mal täglich 2 tage lang).
Habe ich vor 2 Wochen genommen - und siehe da, die Wirkung war da:
- Schmerzen in sämtlichen Gelenken inkl Wirbelsäule wie weggeblasen
- und sogar der damals wieder mal entzundene Hals wurde ebenfalls besser
(allerdings hatte ich dann nach Absetzen des Medikaments doch einige Probleme: Wieder eine zieml heftige Verkühlung, und ein paar Tage nach Absetzen ziemlich heftige Pickel (habe schon gelesen, dass das passieren kann). )
Ist das Ergebnis des Tests mit Kortison Eurer Meinung nach ein Hinweis auf Rheuma? Können die HNO Beschwerden mit einem allfälligen Rheuma zusammenhängen?
Mittlerweile schmerzen die Gelenke übrigens wieder wie vor der Kortison Behandlung.
Mein Orthopäde hat mich nun zu einer Rheumatologin seines Vertrauens geschickt - er geht davon aus, dass es sich um eine sero-negative rheumatische Sache handeln könnte. Termin habe ich in einer Woche.
Gestern war ich seit langem wieder am Rad und heute hab ich wieder mal eine Halsentzündung... es ist zum ....
Hoffe auf ein paar hilfreiche Inputs, vielen Dank schon mal und liebe Grüße!
Ich (m, Jahrgang 1977) laboriere schon seit mehrern Jahren an Gelenksschmerzen und wiederkehrenden Infekten im HNO Bereich.
Seit gut 1 Jahr haben die Gelenksprobleme stark zugenommen. Mein Orthopäde hat nun seit einigen Monaten den Verdacht, dass etwas rheumatisches dahintersteckt.
Ein kurzer Abriss über meine "Krankengeschichte":
Schmerzen in der HWS und BWS habe ich seit meinen Jugendtagen, eine leichte Skoliose (aber minimal) auch. Schmerzen wurden stets auf schlechte Haltung geschoben von seiten diverser Orthopäden, hatte schon mit 18 meine erste Physiotherapie deswegen.
Ich muss noch anmerken, dass ich seit meinem 25. Lebensjahr wieder sehr sportlich unterwegs bin (v.a. Ausdauersportarten - Rennrad, MTB und ein bisschen Laufen, aber ich mache auch Kraftübungen). Leider behindern die HNO-Infekte sowie seit eben 1 Jahr die Gelenksprobleme auch diese sportlichen Tätigkeiten.
Seit mehreren Jahren hatte ich auch Probleme mit dem rechten Knie, es wurde dann ein Plica-Syndrom attestiert und die überschüssige Plica (eine Schleimhautfalte) mittels Athroskopie im Frühjahr 2011 entfernt. Das (und die folgende Physiotherapie + die konsequente Durchführung des von der Physio verordneten Knietrainings) brauchte innerhalb kürzester Zeit Beschwerdefreiheit im re Knie. Daraufhin gings mir einige Monate sehr gut und ich konnte trainieren (Rad) wie nie zuvor. Auch die HNO Infekte hatte ich einigermaßen im Griff, nahm damals aber konsequent ein Kortison-Nasenspray auf Rat meiner HNO Ärztin.
Im Sommer 2011 dann aber hatte ich zwei Mal kurz hintereinander einen heftigen Magen-Darm-Infekt. Kurz darauf oder auch parallel (das kann ich nicht so genau sagen) haben die Schmerzen in der HWS massiv zugenommen. Dauerte einige Wochen an und raubte mir den Schlaf.
Den vergangenen Winter über dann wieder mit ständigen HNO Infekten gekämpft.
Im März 2012 habe ich dann erstmal bemerkt, dass neben der Wirbelsäule auch andere Gelenke schmerzen.
Begonnen hat es mit den mittleren Gelenke der Finger sowie den Handgrundgelenken (beim Kinderwagenschieben bemerkt).
Die Schmerzen in der Wirbelsäule kamen ebenfalls immer wieder, auch das linke Knie macht seitdem Probleme.
Ebenfalls recht heftig war eine Zeit lang das linke Zehengrundgelenk betroffen, seit Anfang am meisten Probleme neben der HWS macht mir am rechten Fuß auf der Innenseite eine Stelle wo eine Sehne ansetzt.
Auch habe ich den Eindruck, dass meine Gelenke in den Fingern dicker geworden sind.
Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass die Gelenke NICHT rot angeschwollen sind, ich bemerke nur an den Gelenken der Finger Verdickungen, diese scheinen mir aber hart. Ob sie erwärmt sind, kann ich nicht sagen, eher nicht.
Die Schmerzen sind in der Früh am stärksten und/oder nach intensiver Belastung (Die Hände zB nach handwerklichen Tätigkeiten oder nach einer längeren Radtour)
Heuer war ich auch durch wiederkehrene HNO Infekte den Sommer über ziemlich eingeschränkt.
Bisherige Diagnosen:
Mein Orthopäde vermutete dann auch schon früh (im Frühjahr diesen Jahres), dass es eine rheumatische Sache sein könnte. Ich ließ dann ein komplettes Blutbild machen, sämtliche für Rheuma relevanten Werte waren aber unauffällig.
Im Hanusch KH ließ ich mich dann ein zweites Mal durchchecken, gleiches Ergebnis, der dortige Arzt meinte dann, dass es eher eine Arthrose ist seiner Meinung nach - und schickte mich zum Orpthopäden zurück.
Der Orthopäde schenkte dem aber wenig Glauben - und empfahl mir, testweise zwei Tage lang Kortison zu schlucken (Fortecortin 8 mg , 3 mal täglich 2 tage lang).
Habe ich vor 2 Wochen genommen - und siehe da, die Wirkung war da:
- Schmerzen in sämtlichen Gelenken inkl Wirbelsäule wie weggeblasen
- und sogar der damals wieder mal entzundene Hals wurde ebenfalls besser
(allerdings hatte ich dann nach Absetzen des Medikaments doch einige Probleme: Wieder eine zieml heftige Verkühlung, und ein paar Tage nach Absetzen ziemlich heftige Pickel (habe schon gelesen, dass das passieren kann). )
Ist das Ergebnis des Tests mit Kortison Eurer Meinung nach ein Hinweis auf Rheuma? Können die HNO Beschwerden mit einem allfälligen Rheuma zusammenhängen?
Mittlerweile schmerzen die Gelenke übrigens wieder wie vor der Kortison Behandlung.
Mein Orthopäde hat mich nun zu einer Rheumatologin seines Vertrauens geschickt - er geht davon aus, dass es sich um eine sero-negative rheumatische Sache handeln könnte. Termin habe ich in einer Woche.
Gestern war ich seit langem wieder am Rad und heute hab ich wieder mal eine Halsentzündung... es ist zum ....

Hoffe auf ein paar hilfreiche Inputs, vielen Dank schon mal und liebe Grüße!
