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Rheuma? Meine bisherige Geschichte

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von fred2, 23. Oktober 2012.

  1. fred2

    fred2 Neues Mitglied

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    Hallo,

    Ich (m, Jahrgang 1977) laboriere schon seit mehrern Jahren an Gelenksschmerzen und wiederkehrenden Infekten im HNO Bereich.
    Seit gut 1 Jahr haben die Gelenksprobleme stark zugenommen. Mein Orthopäde hat nun seit einigen Monaten den Verdacht, dass etwas rheumatisches dahintersteckt.


    Ein kurzer Abriss über meine "Krankengeschichte":

    Schmerzen in der HWS und BWS habe ich seit meinen Jugendtagen, eine leichte Skoliose (aber minimal) auch. Schmerzen wurden stets auf schlechte Haltung geschoben von seiten diverser Orthopäden, hatte schon mit 18 meine erste Physiotherapie deswegen.

    Ich muss noch anmerken, dass ich seit meinem 25. Lebensjahr wieder sehr sportlich unterwegs bin (v.a. Ausdauersportarten - Rennrad, MTB und ein bisschen Laufen, aber ich mache auch Kraftübungen). Leider behindern die HNO-Infekte sowie seit eben 1 Jahr die Gelenksprobleme auch diese sportlichen Tätigkeiten.

    Seit mehreren Jahren hatte ich auch Probleme mit dem rechten Knie, es wurde dann ein Plica-Syndrom attestiert und die überschüssige Plica (eine Schleimhautfalte) mittels Athroskopie im Frühjahr 2011 entfernt. Das (und die folgende Physiotherapie + die konsequente Durchführung des von der Physio verordneten Knietrainings) brauchte innerhalb kürzester Zeit Beschwerdefreiheit im re Knie. Daraufhin gings mir einige Monate sehr gut und ich konnte trainieren (Rad) wie nie zuvor. Auch die HNO Infekte hatte ich einigermaßen im Griff, nahm damals aber konsequent ein Kortison-Nasenspray auf Rat meiner HNO Ärztin.

    Im Sommer 2011 dann aber hatte ich zwei Mal kurz hintereinander einen heftigen Magen-Darm-Infekt. Kurz darauf oder auch parallel (das kann ich nicht so genau sagen) haben die Schmerzen in der HWS massiv zugenommen. Dauerte einige Wochen an und raubte mir den Schlaf.

    Den vergangenen Winter über dann wieder mit ständigen HNO Infekten gekämpft.

    Im März 2012 habe ich dann erstmal bemerkt, dass neben der Wirbelsäule auch andere Gelenke schmerzen.
    Begonnen hat es mit den mittleren Gelenke der Finger sowie den Handgrundgelenken (beim Kinderwagenschieben bemerkt).
    Die Schmerzen in der Wirbelsäule kamen ebenfalls immer wieder, auch das linke Knie macht seitdem Probleme.
    Ebenfalls recht heftig war eine Zeit lang das linke Zehengrundgelenk betroffen, seit Anfang am meisten Probleme neben der HWS macht mir am rechten Fuß auf der Innenseite eine Stelle wo eine Sehne ansetzt.

    Auch habe ich den Eindruck, dass meine Gelenke in den Fingern dicker geworden sind.

    Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass die Gelenke NICHT rot angeschwollen sind, ich bemerke nur an den Gelenken der Finger Verdickungen, diese scheinen mir aber hart. Ob sie erwärmt sind, kann ich nicht sagen, eher nicht.

    Die Schmerzen sind in der Früh am stärksten und/oder nach intensiver Belastung (Die Hände zB nach handwerklichen Tätigkeiten oder nach einer längeren Radtour)

    Heuer war ich auch durch wiederkehrene HNO Infekte den Sommer über ziemlich eingeschränkt.

    Bisherige Diagnosen:
    Mein Orthopäde vermutete dann auch schon früh (im Frühjahr diesen Jahres), dass es eine rheumatische Sache sein könnte. Ich ließ dann ein komplettes Blutbild machen, sämtliche für Rheuma relevanten Werte waren aber unauffällig.

    Im Hanusch KH ließ ich mich dann ein zweites Mal durchchecken, gleiches Ergebnis, der dortige Arzt meinte dann, dass es eher eine Arthrose ist seiner Meinung nach - und schickte mich zum Orpthopäden zurück.

    Der Orthopäde schenkte dem aber wenig Glauben - und empfahl mir, testweise zwei Tage lang Kortison zu schlucken (Fortecortin 8 mg , 3 mal täglich 2 tage lang).
    Habe ich vor 2 Wochen genommen - und siehe da, die Wirkung war da:
    - Schmerzen in sämtlichen Gelenken inkl Wirbelsäule wie weggeblasen
    - und sogar der damals wieder mal entzundene Hals wurde ebenfalls besser
    (allerdings hatte ich dann nach Absetzen des Medikaments doch einige Probleme: Wieder eine zieml heftige Verkühlung, und ein paar Tage nach Absetzen ziemlich heftige Pickel (habe schon gelesen, dass das passieren kann). )

    Ist das Ergebnis des Tests mit Kortison Eurer Meinung nach ein Hinweis auf Rheuma? Können die HNO Beschwerden mit einem allfälligen Rheuma zusammenhängen?
    Mittlerweile schmerzen die Gelenke übrigens wieder wie vor der Kortison Behandlung.

    Mein Orthopäde hat mich nun zu einer Rheumatologin seines Vertrauens geschickt - er geht davon aus, dass es sich um eine sero-negative rheumatische Sache handeln könnte. Termin habe ich in einer Woche.


    Gestern war ich seit langem wieder am Rad und heute hab ich wieder mal eine Halsentzündung... es ist zum .... :mad:


    Hoffe auf ein paar hilfreiche Inputs, vielen Dank schon mal und liebe Grüße! :top:
     
  2. Manuela14879

    Manuela14879 Neues Mitglied

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    Rheumatologe

    hallo


    Deine Beschwerden könnten zu Rheuma passen aber auch zu viele andere Krankheiten. Ich würde den Termin beim Rheumatologen abwarten und mal schauen was er diagnostieziert.

    Eine Fragehabe ich hast du das Gefühl das deine Schleimhäute austrocknen das könnte Richtung Kollagenose gehen.

    Es gibt aber auch Artiritis die durch Bakterien verursacht werden usw..

    Also alles gute für dich und den Arzttermin
     
  3. fred2

    fred2 Neues Mitglied

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    also trocken sind nur ab u an die nasenschleimhäute, aber im grund quält mich eher ein rinnender schnupfen und entzündete seitenstränge (ich hab keine mandeln seit meiner kindheit mehr; da ich damals auch dauernd mandelentzündungen hatte wurden sie entfernt).

    bakteriell habe ich auch checken lassen - es wurde ein antikörper auf einen magenkeim gefunden (Campylobacter). aktiv ist das zeug aber nicht mehr in meinem körper nachweisbar. yersinen etc wurden ausgeschlossen, nix zu finden gewesen.


     
  4. fred2

    fred2 Neues Mitglied

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    willst du mir einen tipp geben, wozu es passen könnte oder meinst du, dass die rheumatologin das eh abklären kann/wird ?

    LG
     
  5. Marly

    Marly Bekanntes Mitglied

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    Hallo Fred,

    das muß die Rheumatologin abklären, ist sie auch Internistin? Das wäre von Vorteil.

    Viele Rheumatiker, vor allem Kinder, haben mit häufigen Infekten zu tun. Das Immunsystem ist ja aus dem Ruder gelaufen.

    LG
     
  6. fred2

    fred2 Neues Mitglied

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    ja, ist Internistin. Bin schon gespannt, ob es tatsächlich etwas Rheumatisches ist.

    Derzeit machen mir jedenfalls die Infekte mehr Probleme als die Gelenke. Es nervt, wenn man alle 2 Wochen für ein paar Tage oder Wochen schlapp ist und mit Schnupfen/Halsweh etc. rumläuft. Noch dazu, wo ich leidenschaftlich gern Sport betreibe (der mit meist auch gut tut in Hinblick auf die Gelenke).


    Liebe Grüße

    super, dass es dieses Forum hier gibt :top:




     
  7. Manuela14879

    Manuela14879 Neues Mitglied

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    tipp bin kein Arzt

    hallo

    ich hab noch ne Frage bist du richtung Allergie durchuntersucht worden. Rinnendes Nasen Halsweh usw.. (Hausstaub, oder hast du eventuell Vögel, usw..
     
  8. fred2

    fred2 Neues Mitglied

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    ja
    heuschnupfen, aber keine hausstaubmilben...

    allergie relevante tiere, pflanzen etc. gibts nicht in unserer wohnung. allergie hab ich auch nur im frühjahr.

    aber kann natürl auch mit reinspielen lt HNO. nur glaub ich , dass da eine immunschwäche dahinter steht, weil ich mir wirklich andauernd was einfange.

     
  9. Manuela14879

    Manuela14879 Neues Mitglied

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    Infektionen

    Hallo

    Heuschupfen hat man ja auch noch meistenen KReuzallegien musst mal googeln welche es sind.

    Hast du schon mal Vitaminstatus, Eisen, usw.. vom Hausarzt machen lassen. Bei Vitaminmangel D kann es auch zur Immunschwäche kommen.

    Und bei den B vitaminen zur Muskelproblemen.
     
  10. fred2

    fred2 Neues Mitglied

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    Vitamin D Mangel habe ich , wird seit gut 1 Jahr mittels Oleovit substituiert.

    bei kontrolluntersuchung wars besser, aber dennoch ein mangel erkennbar.
    hatte auch ursprünglich den Eindruck, dass das hilft, aber mittlerweile bin ich skeptisch.

    vitamine passen alle. eisenmangel hab ich auch keinen.


    Allergisch bin ich auf Gräser, Baumblüten; aber im Winter gibts nix, worauf ich allergisch bin lt. Allergietests.

     
  11. fred2

    fred2 Neues Mitglied

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    kurzes Update:

    war gestern erstmals bei der Rheumatologin.
    Sie meinte, da stimmt irgend etwas nicht.

    - machte gleich eine Blutabnahme, wegen HLA (wurde bisher nicht gemacht, verstehe ich
    nicht, dass das in der Rheuma Klinik nicht gleich mitgemacht wurde).

    - Zuweisung zum MRT (Rücken), um eventuelle Entzündungen festzustellen. Termin hab ich schon nächste Woche.

    - Außerdem soll ich VIMOVO (ein NSAR) einnehmen, um mal zu sehen, ob das wirkt. (Erfahrungen damit ? kann ich da dennoch Sport (Ausdauer) betreiben ? ich vergaß diesen Punkt zu fragen)

    Und sobald MRT Befund da ist, pilgere ich wieder zur Frau Doktor.
    Ich bin gespannt. :D

    Sie hat mich auch gefragt ob ich im Beckenbereich Schmerzen habe (wäre Hinweis auf Morbus Bechterew). Naja, nicht so stark wie in der HWS und BWS. Aber doch auch manchmal. Alles sehr komisch, null Hinweise in den Befunden bisher.


    In den letzten Tagen haben sie wieder ein bissl zugenommen, die Schmerzen - v.a. in den Füßen... aber das wetter ist auch eher übel (kalt). ich bin gespannt.

    Und meine aktuelle Verkühlung bekämpfe ich ebenfalls gerade - dann setzt ich mich wieder aufs Radl, sobald ich die los bin. Da war sie eher zurückhaltend, ob diese dauernden Infekte in Zusammenhang stehen können mit einer allfälligen rheumatischen Erkrankung.
     
  12. fred2

    fred2 Neues Mitglied

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    UPDATE:

    Blut ist alles unauffällig, definitiv
    MRT unterer Rücken ebenfalls (sie meinte, da hätte man etwas in richtung Morbus Bechterew sehen können).

    Jetzt versuchen wir es seit drei Wochen mit Physiotherapie / Osteopathie.
    Rheuma Doc meinte, wenn das hilft, gut. Eventuell sind es Verspannungen bzw Blockaden, die das auslösen. Wenn das nicht hilft, muss man weiterschauen. Sie ist nicht 100 % überzeugt, dass es kein Rheuma ist, v.a. wegen der guten Wirkung der Testmedikation mit Cortison.

    Das VIMOVO hingegen hatte überhaupt nicht angeschlagen.

    Bisher hat die Physio nicht allzuviel gebracht. Meinen Händen geht es aber besser, dem rechten Fuß aber nicht.


    Verkühlt bin ich schon seit letzten August mit minimalen Unterbrechungen, das nervt mich nach wie vor am meisten.

    Und: Meine Hände sind oft kalt. Etwas, das ich früher auch nicht kannte. Auch allgemein fröstelt es mich leichter als noch vor ein paar Jahren , v.a. als vor der Zeit, in der die Gelenksprobleme anfingen.


    ich bin nach wie vor der Meinung, dass das was rheumatisches ist.
    Bin schon gespannt, was die nächsten Monate bringen werden.

    LG !


     
  13. chaoskrümel

    chaoskrümel Mitglied

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    Hallo Fred,
    Deine Beschwerden kommen mir bekannt vor.Bei mir ist es immer so wenn ich mich körperlich verausgabe bekomm ich ne Halsentzündung.Meine Nase war auch immer zu,das körperliche passt auch.Bei mir wurde auch immer ne Allergie vermutet.
    Dann war ich im KH da haben sie gesagt es wär ne Vaskulitis(churg Strauss).Vielleicht solltest Du auch mal in diese Richtung gucken( Kollagenese oder Vaskulitis).
    Viel Erfolg
    Chaoskrümel
     
  14. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @chaoskrümel
    Churg-Strauss-Vaskulitis ohne auffällige Laborwerte? Wenig wahrscheinlich.



    @fred
    Gibt es etwas Neues von der Beschwerdefront?
    Oder neue Hinweise?
     
  15. chaoskrümel

    chaoskrümel Mitglied

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    Hallo Frau Meier,
    ich hatte auffällige Laborwerte im KH,nur vorher hat a keiner richtig nach geschaut.
    LG Chaoskrümel
     
  16. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    Hallo chaoskrümel,

    das glaube ich dir gerne. Ich bezog mich aber auf fred´s Aussage, dass alle Werte unauffällig seien; diese Tatsache passt nicht gut zu einer aktiven Vaskulitis ;)
    Ich gehe mal davon aus, dass beim Rheumatologen schon ein bisschen mehr als das 08/15-Labor beim Hausarzt (bei dem oft weder CRP noch BSG gemacht wird) zum Zwecke der Ursachensuche erfolgt ist.

    Vielleicht kann uns fred ja noch ein bisschen mehr Informationen geben :)

    LG, Frau Meier
     
  17. fred2

    fred2 Neues Mitglied

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    sooo

    folgendes: Ich habe mir nach langem hin und her vor drei wochen die Nebenhöhlen "fenstern" lassen. Also eine Nasennebenhöhlen-Operation machen lassen, da die Zugänge zu den NNH zu eng waren.
    Wurde im Kaiser Franz Josef Spital gemacht, angeblich DIE Kapazität auf diesem Gebiet.

    War sehr zufrieden, unmittelbar nach der OP war die NASE komplett frei. Das blieb aber nicht so: Wie die Frau Doktor prophezeit hatte, ist wieder alles zugeschwollen, tlw wie schwere sinusitis. Der spuk war aber nach 2 wochen vorbei.

    jetzt gehts ganz gut, mal sehen. Derzeitiger Eindruck jedenfalls besser als vor der OP.



    auch sind die gelenksprobleme zwischenzeitlich wieder mal verschwunden, seit 1 woche aber wieder da.
    Wegen heftigster Rückenproblemen (Hals- und Brustwirbelbereich) war ich auch beim Orthopäden, der mich zum MRT geschickt hat, weil das Röntgen bissl bedenklich aussah, aber es ist kein Bandscheibenvorfall, sondern Fehlstellung und Abnützungserscheinungen. Das sollte mit Physio behoben werden können, meinte der Orthopäde. Er glaubt aber, dass da was Systemisches schuld ist an den Gelenksproblemen.
    derzeit schmerzen mich v.a. die fersen beim Auftreten bzw. Abrollen und das vor allem nach Ruhephasen (Aufstehen, längerem Sitzen). Angeschwollen sind die Gelenke nach wie vor nicht.

    werde nun wieder zu physio gehen und wenn das nichts hilft, dann wird wieder zur internistin marschiert :)
    bei einnahmen von Parkemed reduzieren sich die Schmerzen (hab ich gemerkt, als ich parkemed nach der OP nahm, jetzt nehm ich nix, bin ja kein Weichei ;) )


    Jedenfalls werde ich diese Woche den Sport (yeah) wieder aufnehmen, denn die Nase dürfte OK sein und radeln kann ich trotz der schmerzen. Soll ja eh gut sein, auch wenns was rheumatisches sein sollte, nicht? !

    :top:
    hoffe jedenfalls, dass zumindest die Verkühlungen mit der OP Geschichte sind, werde berichten.
     
  18. fred2

    fred2 Neues Mitglied

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    ja, CRP wurde gemacht, ist OK;
    BSG weiß ich jetzt nicht spontan (was ist das ?)



     
  19. fred2

    fred2 Neues Mitglied

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    update - Verdacht auf SpA / Bechterew

    update:

    so, nach zweimaligem MRT (einmal OHNE, mehrere Monate später MIT Kontrastmittel) steht nun zumindest eine dezente SAKRIOLITIS rechts fest;

    außerdem hat die Rheumatologien einen ziemlich fixen Verdacht auf SpA (Spondylarthropathien / Bechterew)

    sie klärt die MRT Bilder aber nochmals ab in den kommenden Wochen.


    als erste Maßnahme werfe ich nun 2x/Tag Parkemed (NSAR) ein, mit allerdings bisher mäßigem Erfolg.

    Die SChmerzen in der Ferse und der leichte SChmerz im unteren Rücken (der übrigens noch nicht allzu lange besteht) ist schwächer durch das Parkemed;

    Allerdings habe ich nach wie vor - schubweise - sehr starke SChmerzen im HWS/BWS Bereich.

    das ist etwas, was mich überhaupt ein wenig wundert, weil Schmerzen bei Bechterew sollten doch eher im unteren Rücken sein - bei mir sind die Schmerzen aber zum Hauptteil im Nacken/Brustwirbelsäule konzentriert.

    und dazu eben zeitweise in den Fingern/Händen (aktuelle nur gering, eher ein "bamstiges Gefühl in der Früh)
    und eben in den Füßen, da tuts v.a. in der Ferse nach dem Aufstehen weh.


    Und nochwas: Der NACKENschmerz ist auch am Abend da, und da sogar stärker als in der Früh - Hände/Füße tiefer Rücken aber definitiv in der Früh schmerzhafter.


    was meint Ihr dazu ?


    LG
     
  20. Samjo

    Samjo Mitglied

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    Huhu,

    erstmal schön, dass du eine Rheumadoc gefunden hast, der dranbleibt :top:

    Das dein oberer Rücken gegen Abend hin mehr weh tut kann ja vielleicht an deinen Abnutzungserscheinungen liegen.
    Bei mir tut Nacken/oberer Rücken abends auch öfters weh, kommt aber meist von Verspannungen/falschen Haltungen den Tag über. Unterscheidet sich dein unterer Rückenschmerz von dem "oberen"? Der Schmerz ist bei unterschiedlichen Ursachen meist anders.

    Was sagt deine Ärztin dazu?


    Lg Samjo