Rheuma ja oder Rheuma nein? Bin leicht überfordert :-/

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Maddl1107, 1. Februar 2018.

  1. Maddl1107

    Maddl1107 Neues Mitglied

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    Hallo,
    ich habe mir hier angemeldet, weil ich hoffe, dass ihr etwas Licht ins Dunkel bringen könnt. Ich fang mal an zu erzählen, ich glaube das wird jetzt lang :-/

    Ich habe schon seit ewigen Zeit immer mal wieder Schmerzen in beiden Füssen, jedoch ausschließlich auf dem Fussrücken aussen, beide Füsse. Mal ist es der Übergang von den Stiefeln in Halbschuhe, wo es ausgelöst wird. Dann nach einer ungewohnt anstrengenden Bergab-Wanderung, zuletzt nach einem Tanzkurz, wo für mich als ungeübte Nichttänzerin sehr anstrengend war. Ich muss dazu sagen, ich hatte wegen Fersensporn 15 Jahre Einlagen getragen und vermute, mir dadurch die Füsse empfindlich gemacht zu haben. Der sporn gibt schon Jahre Ruhe, trotzdem traute ich mich lange nicht ohne die Einlagen. Im Frühjahr waren meine Schmerzen besonders heftig und ich wurde geröntgt, ohne Diagnose. Im Sommer habe ich mir den kleinen Zeh gebrochen, konnte keine Schuhe und somit auch keine Einlagen mehr tragen und war beschwerdefrei. Habe die Einlagen seitdem nicht mehr an. Während des Tanzkurses im November ging es wieder los mit den Schmerzen, so stark, dass wir den Kurs abgebrochen haben. Ich habe dann einen Termin bei einem Fussarzt ausgemacht und mich vorher vom Hausarzt ins MRT schicken lassen.
    Im MRT zeigten sich an beiden Füssen sehr viele verstreute Knochenödeme, Zystem, Arrossionen usw., auch an Stellen, die mir gar nicht weh tun. Drunter stand, aktivierte Arthrose oder Rheumatoide Arthritis.... Habe mich dann noch röntgen lassen und der Befund lautete geringgradige Fusswurzelarthrose.

    Mit diesen Befunden ging ich zum Fussspezialisten und dann noch als Zweitmeinung zu einem anderen Orthopäden.
    Der Fussarzt: Er sieht keine nennenswerte Entzündung, aber eine leichte Arthrose an der schmerzenden Stelle. Schmerzmedis nach Bedarf...sonst nix
    Der Orthopäde: Er sieht KEINE Arthrose, dafür viele Entzündungen

    Genau das hatte ich gebraucht. 2 Ärzte, 2 Meinungen

    In der Zwischenzeit war ich beim Rheumatologen, mir wurde Blut genommen und in 2 Wochen habe ich Besprechungstermin. Ich weiss aber bereits vom Hausarzt, dass die Blutwerte komplett in Ordnung waren. Keinerlei Entzündungszeichen.

    Ich habe dann 11 Tage Diclo 150mg eingenommen, wodurch die Schmerzen ein ganz kleines bisschen besser wurden, es mir aber vom Darm her total beschissen ging. Also Nutzen steht in keinem Verhältnis.

    Nun hat der Hausarzt einen Versuchsballon mit Kortison gestartet. Ich soll 3 Tage 40 mg Kortison einnehmen. Wirkt es, ist es eine Entzündung. Dann wird über 3-4 wochen ausgeschlichen. Wirkt es nicht, kann ich es wieder weglassen.

    Was soll ich sagen? Ich habe es gestern um 15 Uhr das erste Mal eingeworfen und war gegen Abend schon so gut wie schmerzfrei. Heute morgen komplett schmerzfrei und jetzt im Laufe des Tages spür ich ab und zu ein ganz ganz klein wenig.....aber ich bin nichtmal sicher ob ich mir das einbilde...

    Was soll ich jetzt davon halten? Klar, es war/ist wohl eine Entzündung. Aber ist es auch zwangsläuftig was rheumatisches. Ich habe KEINE Morgensteifigkeit und habe KEINE Ruheschmerzen. Aber ich habe Hashimoto und meine Mutter hat Rheuma.

    Sorry, dass das jetzt echt bisschen viel geworden ist. Aber es belastet mich grad ziemlich arg und ich bin jedem von euch dankbar, der sich die Mühe macht, zu lesen und zu antworten :)
     
  2. Tusch

    Tusch Registrierter Benutzer

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    Moin und herzlich willkommen hier im Forum, Maddl,

    Die Länge des Berichts ist kein Problem. Wenn du mal in die Threads rein schnupperst, wirst du sehen, dass das hier keine Seltenheit ist.

    Ob deine Symptome einen rheumatische Hintergrund haben oder nicht, kann dir sicherlich nur der Rheumatologe beim Besprechungstermine sagen.

    Das du unterschiedliche Aussagen von deinen Ärzten hast, kommt leider immer wieder vor. Davon können viele hier einen Rap schreiben.

    Dass das Cortison hilft, ist ein Hinweis darauf, das etwas Entzündliches vorliegt, aber nicht unbedingt, dass es Rheuma ist.
    Auf der anderen Seite kann Rheuma (als Oberbegriff)auch vorliegen, ohne das man es im Blutbild sieht (nennt sich dann Sero negativ)
    Das Rheuma in der Familie vorkommt, ist ein Puzzleteilchen,

    Du merkst schon? Ist ein bisschen wie rätselraten oder puzzeln.
    Deswegen ist ein erfahrener und guter Rheumatologe so wichtig.

    Auf der Seite „Rheuma Online“ findest du viele gute Infos zum Thema, u.a. Wie eine Diagnose gestellt werden kann
    https://www.rheuma-online.de/krankheitsbilder/rheumatoide-arthritis/
    Hier der Link, damit du nicht suchen musst:1syellow1:

    Ich wünsche dir viele gute Infos, hilfreiche Tipps und Rat, und natürlich ganz viel Spaß.

    Lg
    Tusch
     
  3. Maddl1107

    Maddl1107 Neues Mitglied

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    Vielen Dank :) . Das mit dem erfahrenen Rheumatologen ist so eine Sache. Ich habe einen Termin in einer hier sehr angesehenen Rheumapraxis. Es arbeiten mehrere Ärzte drin. Leider hab ich es nicht geschafft, zu meinem Wunscharzt zu kommen und bin jetzt bei einem neuen, sehr sehr jungen Arzt gelandet. Ich kenne ihn noch nicht, aber viel Erfahrung kann er jetzt leider noch nicht haben. Aber ich denke, dass die alle dort auch zusammenarbeiten. Auf jeden Fall behandeln sie wohl alle nach der gleichen Schiene, habe ich mir sagen lassen.

    Dass ich keine Ruheschmerzen und keine Morgensteifigkeit habe und dass nur die Mittelfussknochen betroffen sind, sind das schon Ausschlusskriterien für Rheuma??
     
  4. KnieFee

    KnieFee Flohdompteuse

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    Hallo Maddi,

    nein, sind keine Ausschlusskriterien. Es gibt so viele Unterarten.
    Bist du aus Schwaben?

    Viele Grüße von der KnieFee
     
  5. Tusch

    Tusch Registrierter Benutzer

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    Moin
    Ich bin auch in einer Praxis mit mehreren Rheumatologen und diese besprechen im Team ihre Patienten. Das ist in meinen Augen ein Vorteil, weil verschieden Ärzte auf meine Erkrankung schauen.
    Ob die fehlende morgensteifigkeit/ruheschmerz ein Ausschluss Kriterium ist, kann ich dir nicht sagen.
    Ich hatte zu Beginn der Erkrankung auch wenig Morgensteifigkeit. Der ruheschmerz war jedoch immer extrem vorhanden.

    Ich kann verstehen, dass du dir viele Gedanken machst, aber hier ist Geduld und Ruhe bewahren angesagt. Du bist ja schon auf einem guten Weg.

    Lg
    Tusch
     
  6. Maddl1107

    Maddl1107 Neues Mitglied

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    Danke Tusch.... ich mach mir halt viele Gedanken aktuell. Obwohl es vllt. oberflächlich klingt, habe ich Angst, durch das Kortison ein Mondgesicht zu bekommen :-/ . Meine Gedanken fahren Karrusell....

    Meine Freundin meinte, wenn das Kortison so reinhaut, dass die Beschwerden innerhalb weniger Stunden fast auf Null sind, dann ist es eher was akutes und nix chronisches.... keine Ahnung ....

    Nein, bin nicht aus dem Schwabenländle. Aber meinen Spitz-Namen Maddl hab ich von einem Schwaben erhalten :-D
     
  7. Tusch

    Tusch Registrierter Benutzer

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    Moin
    Ob nun akut oder chronisch ? Bei rheumatischen Erkrankungen kommt es zu Schüben. Das ist dann auch akut, obwohl es eine chronische Erkrankung ist.
    Sicher hat Cortison seine Nebenwirkungen. Wassereinladungen, Mondgesicht, Osteoporose, Hautveränderungen u.v.m. können auftreten. Wenn Cortison aber nur als Stoßbehandlung genommen wird, ist damit nicht sofort zu rechnen. Auch ein sogenannte low dose (7-2 mg täglich) Behandlung als langzeit Therapie, verursacht meistens kein Mondgesicht, Osteoporose muss man im Blick behalten.

    Rheuma: Bei Rheuma treten starke Entzündungen in den Gelenken auf. Kortikoide lindern die Entzündungen und damit die Schmerzen. Ebenso wird der Krankheitsverlauf verlangsamt. Die Therapie wird mit Tabletten oder Spritzen durchgeführt. (Erika Fink, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen)

    Das sind jedoch alles Dinge, die du in Ruhe mit deinem Rheumatologen besprichst. Er wird, wenn es rheumatisch ist, dein Begleiter sein und alles, was dir jetzt Angst und Sorgen macht, überwachen.
    Sollte es eine rheumatische Erkrankung sein, wirst du sicherlich auf ein Basis Medikament eingestellt. Damit werden neue Schübe mit Schmerzen,etc. und, extrem wichtig, Schädigungen an den betroffenen Gelenken, verhindert.

    Noch eine Anmerkung zur Einnahme des Cortison:

    Richtige Einnahme: „Zwischen sechs und acht Uhr morgens produziert der Körper selbst Kortison. In diesem Zeitraum sollten Patienten auch ihre Kortison-Präparate einnehmen. Dann stören sie den Organismus am wenigsten (Erika Fink, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen)

    Lg
    Tusch
     
  8. Maddl1107

    Maddl1107 Neues Mitglied

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    Ok, danke. Ich soll mit 40 mg Prednisolon für 3 Tage anfangen und dann nach Absprache mit dem Hausarzt die Dosis reduzieren und innerhalb 4 Wochen ausschleichen.
     
  9. Lolobs

    Lolobs Aktives Mitglied

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    Hallo Maddi,
    ich wünsche dir, dass du schnell weißt was los ist!
    Wegen des Kortisons fällt mir gerade nur ein, dass du damit vorsichtig sein solltest, wenn du noch einen Rheumatologentermin hast.
    Wenn ich es richtig verstanden habe, wurde das ja vom Fußchirurgen verschrieben, oder? Je nachdem wann du den Termin beim Rheumatologen hast, kann eine Kortisoneinnahme auch sehr schwierig sein, da sie das gesamte Bild verschleiert.
    Ich möchte dich da jetzt nicht weiter verunsichern, nur vielleicht solltest du mit deinem Hausarzt darüber noch mal sprechen.
     
    Lavendel14 und Kati gefällt das.
  10. Strippe-HH

    Strippe-HH Registrierter Benutzer

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    Das ist auch völlig richtig und so mache ich das auch.
    Ich nehme täglich 5mg Predisolon und 1x die Woche 15 mg Lantarel und das auch morgens zwischen 6 und 8 Uhr und da stelle ich mir auch extra den Wecker für.
    Danach noch etwas ruhen bis 9 Uhr höchstens und die Morgensteifigkeit ist dann auch nach einer halben Stunde so gut wie vergessen.
    Ja und vieles herumsitzen oder herumliegen tut den Rheumaverseuchten Gelenken auch nicht gerade gut, also immer irgendwie mal eine Runde drehen.
     
  11. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Ich sollte es zwischen 2 und 5 nehmen, wenn ich nachts raus muss. Das wäre die beste Zeit, sagte mir der Rheumatologe. Da würde mans am besten vertragen.
    Inzwischen schlafe ich durch und nehme es um 5:00. Wir wohnen in der Einflugschneise, und um 5:00 kommt der erste Flieger. Passt.
     
  12. Annette1

    Annette1 Registrierter Benutzer

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  13. Tusch

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    Moin ihr Lieben,
    Ich glaube, es ist nicht so wichtig, ob das Cortison um 5.00 oder und 6.00/7.00 eingenommen wird. Ich glaube, wichtig ist, dass es in den frühen Morgenstunden besser ist, weil in der Zeit die Nebennieren arbeiten, die das körpereigene Cortisol produzieren und somit der Körper den größten Nutzen von der zusätzlichen Gabe hat.
    Jeder von uns wird da seine eigene und beste Lösung finden.

    Cortison bekämpft Entzündungen und somit könnte es sein, dass der CRP Wert im Blutbild anders aussieht/gesenkt ist. Der Rheumatologe weiß das und Maddl nimmt bestimmt die vorangegangene Blutwerte mit (bzw. hat er die schon vorliegen) , somit wird er das entsprechen würdigen.

    Annette.. mit dem Hashimoto hast du recht. Eine Unterfunktion der Schilddrüse kann Muskel- und Gelenkschmerzen machen. Der Rheumatologe sollte jedoch in der Lage sein, die beiden Krankheitsbilder zu diffenerenzieren.

    Maddl... da du jetzt mit dem Cortison begonnen hast, solltest du es, wie dein Arzt es angeordnet hat, ausschleichen. Du kannst dir jedoch merken/aufschreiben, ab wann (welche Dosis) deine Symptome wieder zunehmen. Das kann hilfreich für die evt. folgende Therapie sein.

    Einen schönen Freitag -Wochenende :angel3:
    Lg
    Tusch
     
  14. Maddl1107

    Maddl1107 Neues Mitglied

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    Danke ihr Lieben für Eure Antworten

    Gelenkschmerzen durch Hashimoto kann ich glaub ich ausschliessen, da passt das MRT nicht dazu.

    Das Kortison hat der Hausarzt veranlasst, quasi als Versuchsballon um zu beweisen, ob das ganze entzündlich ist oder nicht.
    Ich habe ihm gesagt, dass ich ja in 14 Tagen zum Rheumatologen gehe und er meinte, das ist dann auch ein wichtiges Indiz für ihn, ob die Schmerzen auf Kortison ansprechen...

    Ich habe die Hoffnung, dass das ganze wirklich eine überlastungsbedingte Entzündung ist, weil sie auch immer nach Belastungssituationen auftritt. Im Sommer hatte ich ja mehrere Monate, in denen die Schmerzen komplett weg waren. Im Frühjahr waren sie nach der Bergabwanderung sehr heftig, sie gingen quasi von alleine wieder weg...

    Das Kortison hat bei mir ja voll reingehauen. Besserung nach ein paar Stunden schon. Ich würde sagen, die Schmerzen sind zu 80-90 % besser.

    Ich habe keine Erfahrung mit Kortison, deshalb stell ich vllt. blöde Fragen. Aber wie lange dauert es, bis Kortison die Entzündung komplett bekämpft hat, wenn ich innerhalb des ersten Tages schon bei 80-90 % war.... darf ich erst reduzieren, wenn 100 % Schmerzfreiheit da ist.
    Dann die Frage, ist Kortison ein reiner Entzündungshemmer? Also ist bei Reduzierung des Schmerzes auch die Entzündung am abklingen? Oder anders gefragt, hilft Kortison auch bei nichtentzündlichen Schmerzen, wie zb. Kopfweh??

    Danke :)
     
  15. Maddl1107

    Maddl1107 Neues Mitglied

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    Oh Tusch, unsere Posts haben sich überschnitten.

    Eigentlich habe ich die große Hoffnung, dass ich mit dem Kortison die Entzündung komplett eindämme und sie auch nicht wieder auftritt *seufz*
     
  16. Tusch

    Tusch Registrierter Benutzer

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    Moin Maddl,
    Deine Wunsch kann ich verstehen. Wenn es nichts rheumatisches ist, dann könnte es auch so sein.
    Cortison nimmst du genau so, wie dein Hausarzt es gesagt hat. Also nach den ersten beiden 40mg langsam runter gehen (meistens geht man in 5 mg Schritten auf 4 Wochen verteilt runter)
    Wenn du nicht zu 100 % schmerzfrei bist, kann das auch ein Hinweis sein.
    Cortison wirkt nicht wie eine Kopfschmerzentablette.

    Ich gehe jetzt mal in den Endspurt ..arbeiten.
    Mein Vorschlag für dich. Versuch dich zu entspannen. Du bist mit deine Ärzten auf einem guten Weg. Aufregung und Angst sind niemals gut. Bei Rheuma schon mal,gar nicht
    Leichter gesagt als getan :roflmao:
    Tusch
     
  17. Maddl1107

    Maddl1107 Neues Mitglied

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    Ja das ist leicht gesagt mit der Entspannung. Meine ganze Wahrnehmung ist auf meine Füsse gerichtet, und das den ganzen Tag. Da ist nicht gut, das weiß ich, aber ändern ist oft schwer :-/

    Was meinst du damit, dass eine nicht 100 %-ige Schmerzfreiheit ein Hinweis sein kann? Ein Hinweis worauf?
    Kann die Entzündung auch weiter zurückgehen, wenn ich reduziere?
     
  18. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Hallo Maddl,
    das du nun in einer sehr angesehenen Rheumapraxis einen Termin bekommen hast, finde ich schon mal gut. Auch wenn der Arzt in der Praxisgemeinschaft nehm ich an?, bei dem du Termin hast noch jung ist. Das muss gar nichts negatives oder schlimmes bedeuten. Meine Rheumadiagnose (selteneres Rheuma Namens MCTD, eine Kollagenose) hat eine junge Assistenzärztin in einer rheumatologischen/immunulogischen Klinik/Ambulanz gestellt. Der Oberarzt und Chefarzt haben mit drüber gesehen, aber sie allein hat herausgefunden was ich habe.

    Heute bin ich auch in einer Praxisgemeinschaft mit mehreren Rheumatologen und Nephrologen und passt alles gut. Probiere es mit dem jungen Rheumatologen, womöglich ist der ja supergut.;) Frage: warum darfst du in besagter Praxis nicht zu deinem Wunscharzt?

    Edit: Fehlerteufel-Rechtschreibung und einzelne fehlende Buchstaben ergänzt, schreibe derzeit von veraltetem "kranken"Laptop:D Irgendwie passt das Schrottteil sogar zu meinem Körper;):D
     
    #18 2. Februar 2018
    Zuletzt bearbeitet: 2. Februar 2018
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  19. Maddl1107

    Maddl1107 Neues Mitglied

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    Danke ... klar mach ich das
     
  20. Tusch

    Tusch Registrierter Benutzer

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    Moin Maddl,
    Mit dem Hinweis wegen 100% schmerzfrei habe ich nur eine waage Vermutung gemeint.
    Viele Rheumapatienten werden auch unter Cortison nicht Symptom frei.
    So ging es mir jedenfalls. Wenn ich einen starken Schub habe und keine „Zeit“ habe mich zu schonen, dann darf ich einen Cortisonstoß (so wie du jetzt) nehmen. Dann geht’s mir besser aber Symptomfrei bin ich nie.
    Das kann bei dir aber ganz anders sein.

    Lagune..deinen Beitrag finde ich toll. Meine Rheumatologin ist auch noch jung, aber gut ausgebildet und sehr engagiert. Ich habe das nie als Nachteil empfunden.

    Endlich Wochenende. Meine Füße freuen sich und die Handgelenke klatschen Beifall.

    Einen schönen Abend
    Tusch
     
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