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Aber jetzt versuche ich möglichst wenig an Chemie einzuwerfen. Und nur um erwerbsfähig zu werden...,
Da nehme ich dann gerne die paar tausend € Rente an, wenn ich nichts einwerfen muss.
Ich mache mir ehrlich gesagt keine Gedanken über etwas, das vielleicht in 20 oder 30 Jahren eintreten würde. Weiß ich, ob ich da noch auf diesem Planeten wandle? Ich habe auch lange Jahre keine Basismedikamente genommen, weil ich eine Angsterkrankung habe und die Basismedikamente nicht nehmen konnte. Resultat: Beide Knie kaputt, 2015 und 2016 habe ich dann künstliche Gelenke bekommen. Dank einer Psychotherapie habe ich es geschafft, zuerst MTX (leichte Nebenwirkungen), danach Arava (außer Haarausfall keine Nebenwirkungen) und - da dieses nicht gewirkt hat - dann Enbrel zu nehmen. Letzteres spritze ich mir jetzt seit 3 Jahren und ich habe keine Nebenwirkung gehabt bis jetzt. Dafür habe ich bedeutend weniger Schmerzen und ich konnte auch das Kortison von 20 auf 5 mg runterdosieren. Ich habe 11 Jahre lang jeden Tag eine Ibuprofen 800 genommen, manchmal auch zwei - diese habe ich übrigens auch hervorragend vertragen -, jetzt brauche ich keinerlei Schmerztabletten mehr!Danke Dir Maggy, ich habe gehört, dass man viele der Nebenwirkungen oft auch erst jahrzehnte später zu spüren bekommen kann.
Es ist bei mir ja auch nicht immer gleich schlimm. Ich nehme ja Schmerzmittel - davon wird mit z.B. übel. Aber das sind die Spitzen. Doch regelmässig, nur um laufen zu können wäre es mir das nicht wert. Aber konzentriert etwas wegarbeiten, wohl kaum.