Rheuma im Anfangsstadion heilbar

Luccia

Neues Mitglied
Hallo Leute!

ich hoff, ihr schlagt mich nicht ,weil ich hier nen Thread aufmache, den es sicher in der einen oder anderen Form hier irgendwo schon mal gibt...aber hab bis jetzt noch nich so viel dazu gefunden...:o

was mich jetzt noch mal ganz speziell interessieren würd: Hab ja jetzt in nem haufen bücher und internetforen nachgelesen - isnbesondere auch was Heilung von Rheuma angeht. Und immer heißt es was anderes: manche sagen, ein paar monate nach ausbruch kann man noch was machen, andere sagen ne heilung ist NIE möglich...und was ist dann eine Remission? Nur ein Stillstand oder? *grübel* :confused:

sorry, dass ich euch hier so zutexte, aber wär echt nett, wenn ich die eine oder andere antwort kriegen könnte :D

in diesem sinne liebe grüße und einen schönen sonnigen tag euch allen!
:)
 
hallo luccia,

es gibt immer widersprüchliche angaben:

Das therapeutische Fenster: Verbesserte Behandlungschancen durch frühe Diagnostik und rechtzeitige Therapie
Eine wichtige Voraussetzung ist die möglichst frühzeitige Diagnose und die schnellstmögliche Einleitung einer wirksamen Behandlung. Wie bei Krebserkrankungen gilt auch für die rheumatoide Arthritis der Behandlungsgrundsatz: So früh wie möglich, so wirksam wie möglich. Die Chancen auf einen optimalen Therapieerfolg sinken mit zunehmender Krankheitsdauer und mit der anhaltenden Dauer der entzündlichen Prozesse.
Ist es bereits zu bleibenden Schäden in einzelnen Gelenken oder sogar schon zu einer Ausweitung der Erkrankung auf zahlreiche Gelenke und die inneren Organe gekommen, ist eine vollständige Heilung nicht mehr zu erwarten.

hier steht was von vollständiger heilung.

in diesem artikel ist alles wiedersprüchlich:

http://www.rheuma-online.de/archiv/rheuma-news/newsarchiv/2002-2005/ansicht/news/290.html?encryptionKey=k3j4h&cHash=ced16e03a6

PD DR. LANGER
Wir wissen heute, daß es ein sog. "therapeutisches Fenster" von etwa 12 bis 16 Wochen nach Krankheitsbeginn gibt, in dem die Behandlungschancen excellent sind.
PD DR. LANGER
Wenn jetzt mit einer langwirksamen antirheumatischen Therapie (Basistherapie) begonnen wird, gelingt es im günstigsten Fall, eine komplette Remission zu erzielen.
PD DR. LANGER
Remission nennen die Rheumatologen ein Behandlungsergebnis, in dem alle Symptome verschwunden sind und auch mit Blutuntersuchungen und anderen Untersuchungen keine Krankheitszeichen mehr zu sehen sind.

doc L. wiederum spricht nur von einer kompl. remission.... remission heist aber nicht heilung nur stillstand....

Versorgungssituation der frühen rheumatoiden Arthritis. Das therapeutische Fenster, in dem sich bei rechtzeitigem Behandlungsbeginn optimale therapeutische Ergebnisse erzielen lassen, steht ca. 12-16 Wochen offen. Demgegenüber erfolgt in Deutschland die Erstvorstellung eines Patienten mit rheumatoider Arthritis beim Rheumatologen im Mittel 21 Monate nach Krankheitsbeginn. Bis dahin sind bei durchschnittlich mehr als 60 Prozent der Patienten bereits erosive Veränderungen im Röntgenbild nachweisbar, d.h. es sind bis zu diesem Zeitpunkt bereits unumkehrbare Zerstörungen von Knochen und Gelenken eingetreten, die dann auch durch den Einsatz der besten Medikamente nicht mehr zu korrigieren sind. Durch die verspätete rheumatologische Behandlung werden damit in Deutschland bei der Mehrzahl aller Patienten mit einer frühen rheumatoiden Arthritis therapeutische Chancen regelhaft und unwiederbringlich verpasst.

quelle: http://www.rheuma-online.de/news/specials/integrierte-versorgung-arthrit.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe Luccia,

macht doch nichts, textest uns nicht zu.

Also soweit ich informiert bin, gibt es keine Heilung, auch im Anfangsstadium nicht. Wenn Kinder Rheuma bekommen, kann man hoffen, dass die Krankheit im Laufe der Pubertät sich wieder beruhigen kann.
Ich habe meinen ersten Ausbruch vor ca. 30 Jahren gehabt. Ich war ca. 20 Jahre alt. Nach 2 Monaten hat es sich beruhigt, durch Einnahme von Amuno. Ich lebte dann ca. 15 Jahre ohne jegliche Beschwerden, aber dann kam der nächste Ausbruch, der hielt allerdings 2 Jahre an, bekam MTX und Ibuprofen.
Seitdem befinde ich mich (seit ca. 13 Jahren) in Remission (Stillstand). Das heißt, das Rheuma ruht, kann aber jeder Zeit wieder ausbrechen. Ich brauche seit dem kein Medikament dafür.
Ich spritze mir nur wegen der hartnäckigen PSO Enbrel und MTX seit dem letzten Jahr.

Das sind meine Informationen.

Mal sehen, was andere hier noch dazu schreiben.

Lieben Gruß von ibe
 
Hey,
schnell eine Antwort von mir bevor ich weg muss.

Infektbedingte rheumatische Beschwerdebilder können sich tatsächlich nach einer Weile der konsequenten Behandlung verflüchtigen.

Bei Erkrankungen die immunbedingt sind, genetisch vereerbt evtl. und schwierige Verläufe zeigen, wird es problematisch. Von einer echten Heilung vermag bisher keiner wirklich zu reden.

Remission ist ein Stillstand der Erkrankung, der von einigen Wochen bis zu Jahren reichen kann. Ohne Medikamente, ohne Schübe, ohne Probleme. Leider auch selten der Fall. Im Suchsystem kannst du das mal eingeben und findest einiges zum Thema.

Gruss Kuki
 
Hallo zusammen, ich weiß aus eigener Erfahrung das es ein kommen und gehen ist. Mal schlimmer, mal weniger.:rolleyes:

Bei mir ist es so, wenn ich zu Beispiel viel mit den Händen mache oder zu lange meine Arme beim Gardinen aufhängen hoch halte.:(
Schon kann ich damit rechnen das ich Schmerzen bekomme.
Liebe Grüße
 
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