Guten Tag, ich habe eine Frage an die Experten.
Mein Status: 75 Jahre/m, vor 5 Jahren ohne Vorwarnung über Nacht RA.
Nach Diagnose, zunächst entsprechend der Leitlinien Schmerztherapie mit Prednisolon, dann sollte MTX dazukommen. Nach Kenntnis zahlreicher nationaler und internationaler Studien zu MTX, Cortison und anderen RA -Medikamenten habe ich mich - da es ein eher milder Verlauf war - für eine reine Low Dose Prednisolon Therapie entschieden.
Dabei stütze ich mich wesentlich auf Erfahrungen aus meinem Bekanntenkreis (Freund nimmt sein 20 Jahren täglich 20mg und lebt noch immer ganz gut), insbesondere aber auf die Studie:
"Safety of low dose glucocorticoid treatment in rheumatoid arthristis: published evidence and prospective trial data" (2006 /da Sily, et al.)
Mein Status von Heute nach 5 Jahren Prednisolon ohne jedes Begleitmedikament (abgesehen von Dekristoll, aber das ist ja ein Vitamin):
Meine Tagesdosis konnte ich kontinuierlich reduzieren, bin seit 1,5 Jahren bei 2mg pro Tag und ziele auf 1,5mg.
Ich fühle mich prima, habe keine Gelenk / Rheumaschmerzen oder sonstige Einschränkungen - lediglich bei Muskelbelastungen dauert der "Muskelkater" jetzt etwas länger als früher, verschwindet aber wieder, auch ohne daß ich die Cortison-Dosis erhöhe.
Obwohl ich jetzt schon 5 Jahre Prednisolon nehme, habe ich keinerlei belastende Nebenwirkungen - lediglich eine Neigung zu den allseits bekannten Stoss- oder Druck-Hämatomen. Die beschränken sich allerdings nur auf den Unterarmbereich und sind nach 3 Tagen wieder verschwunden.
Und jetzt meine Frage:
was gibt es für gewichtige Gründe, daß ich dennoch gemäß den RA-Leitlinien zusätzlich mit Basis-Therapie-Medikamente (MTX,Quensyl...) starte? - was ja nicht unbedingt eine Garantie dafür ist, daß ich das Cortison dann ganz absetzen kann?
Besten Dank für Ihre Erfahrungen und Ihren Rat dazu.
Mein Status: 75 Jahre/m, vor 5 Jahren ohne Vorwarnung über Nacht RA.
Nach Diagnose, zunächst entsprechend der Leitlinien Schmerztherapie mit Prednisolon, dann sollte MTX dazukommen. Nach Kenntnis zahlreicher nationaler und internationaler Studien zu MTX, Cortison und anderen RA -Medikamenten habe ich mich - da es ein eher milder Verlauf war - für eine reine Low Dose Prednisolon Therapie entschieden.
Dabei stütze ich mich wesentlich auf Erfahrungen aus meinem Bekanntenkreis (Freund nimmt sein 20 Jahren täglich 20mg und lebt noch immer ganz gut), insbesondere aber auf die Studie:
"Safety of low dose glucocorticoid treatment in rheumatoid arthristis: published evidence and prospective trial data" (2006 /da Sily, et al.)
Mein Status von Heute nach 5 Jahren Prednisolon ohne jedes Begleitmedikament (abgesehen von Dekristoll, aber das ist ja ein Vitamin):
Meine Tagesdosis konnte ich kontinuierlich reduzieren, bin seit 1,5 Jahren bei 2mg pro Tag und ziele auf 1,5mg.
Ich fühle mich prima, habe keine Gelenk / Rheumaschmerzen oder sonstige Einschränkungen - lediglich bei Muskelbelastungen dauert der "Muskelkater" jetzt etwas länger als früher, verschwindet aber wieder, auch ohne daß ich die Cortison-Dosis erhöhe.
Obwohl ich jetzt schon 5 Jahre Prednisolon nehme, habe ich keinerlei belastende Nebenwirkungen - lediglich eine Neigung zu den allseits bekannten Stoss- oder Druck-Hämatomen. Die beschränken sich allerdings nur auf den Unterarmbereich und sind nach 3 Tagen wieder verschwunden.
Und jetzt meine Frage:
was gibt es für gewichtige Gründe, daß ich dennoch gemäß den RA-Leitlinien zusätzlich mit Basis-Therapie-Medikamente (MTX,Quensyl...) starte? - was ja nicht unbedingt eine Garantie dafür ist, daß ich das Cortison dann ganz absetzen kann?
Besten Dank für Ihre Erfahrungen und Ihren Rat dazu.