Rheuma= ein "muss" für Medikamente

Hallo Maren,

alle Medikamente haben Nebenwirkungen, auch das so oft verschriebene MTX.
Das wichtige ist nicht, dass Du das "teuerste" Medikament bekommst, sondern das, was Dir am besten hilft und die geringsten Nebenwirkungen hat.
Und noch dazu sollte es in der geringst möglichen Dosierung gegeben werden.
Manche Medis, wie Kortison, beginnt man ziemlich hoch dosiert und stuft dann runter, bis zu den mg, die der Patient braucht, um gut über die Runden zu kommen. Mit vielen Medis verläuft es umgekehrt.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich vieles dazu tun kann, dass die Medis funktionieren. U.a. meinen Lebenstil ein wenig ändern.

Wenn Biologica nötig sind, dann muß man auch die Nebenwirkungen in Kauf nehmen. Aber: erst wenn sie wirklich nötig sind.

Sei also froh, dass Dein Arzt meint, es sei nicht nötig.

Ich wünsch Dir alles Gute und wenig Schmerzen!
Kati
 
Hallo Lotusblüte

Habe auch Polyarthritis nehme MTX 15mg , Syntestan 5mg (Cortison) und Diclo 100mg , Pantoprazol 40mg

Habe unter dieser Therapie auch kaum Schmerzen, deine Symptome mit der Müdigkeit kenne ich auch gut geht mir nicht anders.Jedoch mußte ich für 3 Wochen MTX aussetzen , da ich Antibiotika 14 Tage( Starke Bronchitis) nehmen muste. Und die Schmerzen haben sich sofort wieder verstärkt.

Du solltest mit deinem Rheuma Doc reden ob es unter Umständen sinnvol ist deine Medikation zu verrinngern, denn wenn du das eventuell selbstständig machst hast du vieleicht wieder Rheumaschübe.

Frage lieber deine Arzt der kann dir dabei bestimmt besser helfen .

Das sowieso, ich würde mir hier die Ratschläge, so wie ich sie selbst gebe, natürlich anschauen und durchlesen, doch ohne jemanden zu Nahe treten zu wollen, können fundierte Kenntnisse und Ratschläge immer nur vom jeweiligen Facharzt gegeben werden, auf die man sich dann größtenteils auch verlassen kann.
Deshalb, ist es meiner Meinung unabdingbar, dass man sich, vor allem was die Dosierung des Antibiotikums und auch andere Medikation angeht, beim Arzt oder Apotheker informiert.
 
Vielen lieben Dank an ALLE.
Ich höre weder auf mit den Medis noch setze ich irgend etwas von alleine ab ohne rücksprache mit meinem Rheuma-Arzt.
Es hat mich nur mal so Interessiert ob ein Leben ohne Medikamente bei Rheuma möglich ist oder nicht !
Einfach nur mal so..weil es warscheinlich zu schön um wahr zu sein wäre.
Es sind ja auch einfach nur Eure eigenen Erfahrungen die Ihr selbst erlebt oder mal mitbekommen habt.
Ich danke Euch ALLEN !!
 
HALLO IHR LIEBEN :)

Ich habe Polyarthritis (und Hashimoto-Schilddrüse) und nehme einige Medikamente ( Sulfasalazin, MTX, Cortison...)!!
Ich bin soweit auch gut eingestellt..aber ich frage mich, was wohl ist..oder wie der Tag ohne Medis wäre..die Schübe sind so gut wie kaum noch da nur ab und zu mal Schmerzen aber ich bin ganz schön Erschöpft immer..und meine Frage ist: "Muss" - "Sollte" man bei RHEUMA,- Medikamente nehmen oder geht es auch ohne..hat jemand die Erfahrung gemacht, das er mit den Medikamenten ganz aufgehört hat..und wenn JA!? wie ist es Euch damit ergangen??
Oder nimmt jemand gar keine Medikamente mit seinem Rheuma??
Ich hab momentan so einen Punkt, wo ich keine Pillen mehr sehen kann..ich bin sooo "satt" :( von den "dingern" !!

Ich DANKE Euch jetzt schon im Vorraus...liebe Grüsse von der Lotusblüte ;)

Ich denke das mit dem Absetzen ist eine Illusion. Ich war erst kürzlich beim Doc, der hat es mir so erzählt und ich denke er hat auch recht damit. Sollte der Krankheitsverlauf bei dir gut sein, könnte man nach und nach das Cortison reduzieren und mal versuchen ganz wegzulassen. Das gleiche mit dem MTX... Da wird es aber mehr Sinn machen immer konstant zu dosieren, anstatt ganz wegzulassen, denn früher oder später werden die Schmerzen zurückkommen.
 
Oder nimmt jemand gar keine Medikamente mit seinem Rheuma??
Ich hab momentan so einen Punkt, wo ich keine Pillen mehr sehen kann..ich bin sooo "satt" :( von den "dingern" !!

Liebe Lotosblüte,

hab erst heute mal wieder ins Forum geschaut (aus gegebenem Anlass:( - Schmerzen, die Suche nach LeidensgenossInnen) und will dir kurz was zu deiner Ausgangsfrage antworten.
Ich bekam die Diagnose RA 1996, bekam erst Sulfasalazin und dann MTX. Parallel dazu machte ich verschiedene naturheilkundliche Therapien. Ich war dann nach etwa drei Jahren ziemlich beschwerdefrei und der Arzt willigte ein als ich drum bat, die Medikamente weglassen zu können. Und ich hatte 9 Jahre lang Ruhe! Erst 2009 bekam ich wieder einen richtigen Schub, seither bin ich aber wieder "auf MTX". Mein Rheumatologe sagt "lebenslänglich";), ich aber hoffe schon dass mal wieder eine beschwerde- und medikamentenfreie Zeit kommen kann.
Das wünsche ich dir auch.

Grüße
Heidi
 
nochmal auf den ersten Eintrag zurück zu kommen... du schreibst du hast auch Hashimoto. Bist sehr erschöpft. Da können auch Zusammenhänge sein, denn Cortison greift heftig in den Schilddrüsenstoffwechsel ein.

Ich habe auch Hashi und nehme seit 11 Monaten nun ziemlich viel Cortison, meine Schilddrüsenwerte haben sich total verändert, es findet so gut wie keine Umwandlung mehr von FT4 in das stoffwechselaktive Hormon ( das war am Ende gebraucht wird ) FT3 statt... Ich habe Über und Unterfunktionssymptome, hoffe das ich das in den Griff bekomme, sobald ich Corti mal loshaben werde...
steht auch was im Beipackzettel beim Prednisolon, also ... immer gut auf die Schilddrüse aufpassen wenn man Cortison nimmt ( und sicher nicht nur bei Corti )
 
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