kukana
in memoriam †
...das fragen sich sicher einige. Kann man das gebrauchen, warum und wozu?
Resilienz ist die Fähigkeit gestärkt aus einer Situation hervorzugehen, indem man achtsamer ist und situationsbezogen reagiert. Eine Art Strategie mit der man unliebsame oder widrige Umstände angehen kann, sich damit auseinandersetzt und vielleicht sogar einen Nutzen daraus zieht.
Ein Unglück als Schicksal zu erleben geht sicherlich, aber mit Akzeptanz für die Situation und deren Folgen. Gelassen zu überlegen und nicht voreilig hektisch zu reagieren hilft auch mit sein Leben aktiv zu erleben und zu gestalten. Schönreden einer Situation hilft nicht weit, besser erkennen was anders läuft und was man ändern könnte, ob man das überhaupt möchte oder doch sich lieber mit einer Gegebenheit arrangiert.
Rundherum eine eher positive Haltung einzunehmen ist ein guter Baustein, der hilft auch Krisen zu bewältigen. Resilienz ist dem einen in die Wiege gelegt, aber andere müssen es sich mühsam aneignen und lernen. Sich selbst zu motivieren, Eigenverantwortung zu übernehmen und sich eine Zukunft vorstellen können und wie man sie erreichen kann ist nicht immer einfach, aber es lohnt sich das anzugehen.
Rheuma erschlägt einen manchmal, ist unberechenbar, stur. Schön wäre es man könnte es ab und zu mal in die Ecke stellen und sich ausruhen. Statt dessen fordert es Aufmerksamkeit, morgens langsam alles durchbewegen, Tabletten nehmen, warten auf die hoffentlich bald einsetzende Wirkung. Arbeite soweit es geht, einkaufen haushalt - nur das Nötigste, damit es sich nicht (auf-)regt. Man kann sich an eine gewisse Regelmässigkeit anpassen, das braucht unser Rheuma nun mal. Zu bestimmten (Jahres- Tages-)zeiten gehts uns besser, zu anderen schlechter. Mit Akzeptanz und dem machen was möglich ist während der Zeit kommt man viel besser klar, als wenn man dagegen hält, kämpft, sich zusätzlich verspannt.
Resilienz ist auch eine Fähigkeit aus Mist Gold zu machen, Schmerzen sind bei einem Rheumatiker nicht zu vermeiden, aber man kann lernen damit umzugehen ohne zu leiden. Aus einer harten Erfahrung eine Strategie für sein Leben zu entwickeln hilft sich auf die Zukunft mit Rheuma einzustellen und Krisen besser zu bewältigen.
In den Foren gibt es sehr viele denen Resilienz abgeht. Es wird gejammert, aber auch Hilfe angeboten die viele nicht annehmen können / wollen. Dann müsste man sich ja mit seinem eigenen Problem auseinandersetzen. Ich hoffe, dass einige im Lauf der Jahre hier im Forum lernen können auch mit Rheuma positiv zu denken. Immerhin habt ihr alle hier ganz viele Leute kennen gelernt, die aufbauen und helfen. Ein weiterer Baustein den man nutzen kann widerstandsfähiger zu werden.
In diesem Sinne - einen schönen Abend
Kukana
Resilienz ist die Fähigkeit gestärkt aus einer Situation hervorzugehen, indem man achtsamer ist und situationsbezogen reagiert. Eine Art Strategie mit der man unliebsame oder widrige Umstände angehen kann, sich damit auseinandersetzt und vielleicht sogar einen Nutzen daraus zieht.
Ein Unglück als Schicksal zu erleben geht sicherlich, aber mit Akzeptanz für die Situation und deren Folgen. Gelassen zu überlegen und nicht voreilig hektisch zu reagieren hilft auch mit sein Leben aktiv zu erleben und zu gestalten. Schönreden einer Situation hilft nicht weit, besser erkennen was anders läuft und was man ändern könnte, ob man das überhaupt möchte oder doch sich lieber mit einer Gegebenheit arrangiert.
Rundherum eine eher positive Haltung einzunehmen ist ein guter Baustein, der hilft auch Krisen zu bewältigen. Resilienz ist dem einen in die Wiege gelegt, aber andere müssen es sich mühsam aneignen und lernen. Sich selbst zu motivieren, Eigenverantwortung zu übernehmen und sich eine Zukunft vorstellen können und wie man sie erreichen kann ist nicht immer einfach, aber es lohnt sich das anzugehen.
Rheuma erschlägt einen manchmal, ist unberechenbar, stur. Schön wäre es man könnte es ab und zu mal in die Ecke stellen und sich ausruhen. Statt dessen fordert es Aufmerksamkeit, morgens langsam alles durchbewegen, Tabletten nehmen, warten auf die hoffentlich bald einsetzende Wirkung. Arbeite soweit es geht, einkaufen haushalt - nur das Nötigste, damit es sich nicht (auf-)regt. Man kann sich an eine gewisse Regelmässigkeit anpassen, das braucht unser Rheuma nun mal. Zu bestimmten (Jahres- Tages-)zeiten gehts uns besser, zu anderen schlechter. Mit Akzeptanz und dem machen was möglich ist während der Zeit kommt man viel besser klar, als wenn man dagegen hält, kämpft, sich zusätzlich verspannt.
Resilienz ist auch eine Fähigkeit aus Mist Gold zu machen, Schmerzen sind bei einem Rheumatiker nicht zu vermeiden, aber man kann lernen damit umzugehen ohne zu leiden. Aus einer harten Erfahrung eine Strategie für sein Leben zu entwickeln hilft sich auf die Zukunft mit Rheuma einzustellen und Krisen besser zu bewältigen.
In den Foren gibt es sehr viele denen Resilienz abgeht. Es wird gejammert, aber auch Hilfe angeboten die viele nicht annehmen können / wollen. Dann müsste man sich ja mit seinem eigenen Problem auseinandersetzen. Ich hoffe, dass einige im Lauf der Jahre hier im Forum lernen können auch mit Rheuma positiv zu denken. Immerhin habt ihr alle hier ganz viele Leute kennen gelernt, die aufbauen und helfen. Ein weiterer Baustein den man nutzen kann widerstandsfähiger zu werden.
In diesem Sinne - einen schönen Abend
Kukana