Hi Jürgen,
nach meinem 1.Schlaganfall Ende Okt.2014 stand in meinem Entlassungsbericht........
bei den"unspezifischen Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Hyp-und Parästhesien sowie reversible Sehstörungen" gehen wir am ehesten von unerwünschten Nebenwirkungen des über ein Jahrzehnt verabreichten Infliximabs aus. Nach Rücksprache mit Prof. med......, aus der Rheumatologie empfehlen wir, das Medikamt abzusetzen.
10 Tage später wurde ich nochmal eingeliefert wegen Verdacht auf nächsten Schlaganfall,
was sich dann aber nicht bestätigt hat, aber es wurde bezüglich Kopfschmerzen; Benommenheitsgefühl und Sehstörungen wieder auf unerwünschte Arzeimittelwirkungen des Infliximabs hingewiesen.
Haben wir dann auch sofort abgesetzt, obige Störungen gingen nach einiger Zeit zurück und ich habe verstärkt nach Antirheumatika (Diclofenac) gegriffen. Was blieb mir sonst???
Die Quittung bekam ich Nov.2015 mit einem weiteren Schlaganfall, im Rollstuhl in die Reha.
Antirheumatikas insbesondere Diclo Risikofaktor Nr. 1 für Schlaganfall.
Was nun... gehandicapt durch Schlaganfall, Schmerzen ohne Ende, Schmerztherapeut
am Ende, da mir einige Medikamente auch große neurologische Probleme machen.
Gestern, hurra, nach 8 Monaten Termin in Rheumaklinik.
Ergebnis: Einzige Alternative Biologika.
Schlaganfallrisiko durch ständige Entzündungen wohl weitaus höher!! Müssen jetzt noch intern besprechen welches.
Soweit meine Geschichte bis Stand heute.
Liebe Grüße
Kishi