:UnMensch:
Neues Mitglied
...und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Guten Abend.
Mein Name ist Yves, ich bin 33 Jahre alt und die Diagnose "Rheuma" wurde bei mir noch nicht gestellt.
Allerdings habe ich die Befürchtung, das sich das mit meiner Überweisung nächste Woche in die Uni-Klinik Düsseldorf ändern wird.
Vor etwa 7 Wochen begannen bei mir heftige Gelenkschmerzen, die ich zunächst ignorierte. Ausgehend von der linken Hüfte sowie dem rechten Fuß humpelte ich mich durch meinen Urlaub. Zunächst schien es besser zu werden, jedoch war ein normales Laufen ohne humpeln nicht möglich.
Eines schönen Dienstags erwachte ich durch kreischende Schmerzen in der linken Hüfte. Ein Laufen war fast gar nicht möglich, die Hüfte wurde zusehends steif und das erste Mal in meinem Leben weinte ich aufgrund körperlicher Schmerzen. Irgendwie schaffte ich es ins Krankenhaus. Blutabnahme, Ultraschall, Punktierung. Danach entließ man mich, jedoch nicht, ohne für den nächsten Tag einen Termin für eine MRT gemacht zu haben. Nach der Punktierung und Schmerzstillung durch 100ml Irgendwas intravenös besserte sich der Zustand meiner Hüfte. Die Blutwerte wiesen eine Entzündung nach, das Kontrastmittel machte sie sichtbar. Diagnose: Begleitarthritis zu einer Virusinfektion. Rest der Woche Krankschreibung, alles in Butter. In einer Woche sollte das weg sein. Medikation: Voltaren.
Erneut humpelte ich etwa 2 Wochen durch das Arbeitsleben, dann der nächste Ausfall. So wie ich eines Morgens aufstand, lag ich gleich wieder auf der Schnauze. Rechter Fuß geschwollen, berührungsempfindlich, nicht zu bewegen. Der Weg führte mich zum Allgemeinmediziner, der mich aufgrund meines Krankenhausberichtes zunächst krankschrieb. Erneute Blutabnahme, Test auf Rheuma und Gicht. Beides negativ. Überweisung zum Orthopäden. Medikation: Ibuprofen600.
In der Zwischenzeit bekam ich einen Erguß im rechten Knie.
Der Orthopäde wollte mich aufgrund fehlender Befunde aus dem KH erst nicht behandeln, überlegte es sich nach einem Blick auf mein Knie jedoch anders. Erneut wurden 3 Blutproben und 80ml Punktat mit Eilkurier ans Labor geschickt. Krankschreibung bis Ende des Monats. Medikation: Celebrex200.
Beim vorgestrigen Termin kam das Ergebnis des großen Blutbildes auf den Tisch. Nichts. Abgesehen von einem erhöhten Leukozythenwert aufgrund der sich ausbreitenden Entzündung. Getestet wurde auf sämtliche Viren, Bakterien, Strepto-und sonstige Kokken, ohne Ergebnis. Punktatergebnis steht noch aus.
Ratlose Gesichter, Abgabe der Verantwortung durch den Orthopäden. Erneute Krankschreibung 14 Tage, Vorbereitung für die Überweisung in die Uni-Klinik Düsseldorf, z.Hd. Frau Dr. Fischer-Betz.
Medikation: erneut Celebrex200. (Wird langsam echt teuer, gibts da keine Familienpackung von?)
Betroffene Gelenke:
beide Füße (Mittelfuß + Zehen, 7 Wochen)
beide Knie (rechts 7 Wochen, links 1 Woche)
beide Hüften (7 Wochen)
Kiefergelenk links (2 Wochen)
Oberarm rechts (sog. "Weichteil", glaube ich, 3 Wochen)
Seit einigen Tagen:
Seitenbänder der Knie beidseitig geschwollen
Schmerzen im Sprungbein rechts (also jetzt der komplette Fuß, quasi)
Ich merke gerade, was ich hier für einen Roman verfasst habe, aber irgendwie geht es mir jetzt besser. Es ist für mich noch nicht ganz zu begreifen, was mich erwarten könnte. Ich habe mich aufgrund mangelnder ärztlicher Diagnose hier mal schlau gemacht und meine Beschwerden decken sich zu fast 100% mit dem Krankheitsbild der seronegativen chronischen Polyarthritis, sieht man mal von "Nebensächlichkeiten" wie überwärmten Gelenken oder leichtem Fieber ab. Ich würde mich nicht als Hypochonder bezeichnen und warte deshalb einfach mal die Ergebnisse der Untersuchungen ab...
Vielleicht gibt es ja jemanden, der mit dem von mir Beschriebenen etwas anzufangen weiß, oder dem es ähnlich erging und es sich dann doch als was ganz Einfaches rausgestellt hat.
Guten Abend.
Mein Name ist Yves, ich bin 33 Jahre alt und die Diagnose "Rheuma" wurde bei mir noch nicht gestellt.
Allerdings habe ich die Befürchtung, das sich das mit meiner Überweisung nächste Woche in die Uni-Klinik Düsseldorf ändern wird.
Vor etwa 7 Wochen begannen bei mir heftige Gelenkschmerzen, die ich zunächst ignorierte. Ausgehend von der linken Hüfte sowie dem rechten Fuß humpelte ich mich durch meinen Urlaub. Zunächst schien es besser zu werden, jedoch war ein normales Laufen ohne humpeln nicht möglich.
Eines schönen Dienstags erwachte ich durch kreischende Schmerzen in der linken Hüfte. Ein Laufen war fast gar nicht möglich, die Hüfte wurde zusehends steif und das erste Mal in meinem Leben weinte ich aufgrund körperlicher Schmerzen. Irgendwie schaffte ich es ins Krankenhaus. Blutabnahme, Ultraschall, Punktierung. Danach entließ man mich, jedoch nicht, ohne für den nächsten Tag einen Termin für eine MRT gemacht zu haben. Nach der Punktierung und Schmerzstillung durch 100ml Irgendwas intravenös besserte sich der Zustand meiner Hüfte. Die Blutwerte wiesen eine Entzündung nach, das Kontrastmittel machte sie sichtbar. Diagnose: Begleitarthritis zu einer Virusinfektion. Rest der Woche Krankschreibung, alles in Butter. In einer Woche sollte das weg sein. Medikation: Voltaren.
Erneut humpelte ich etwa 2 Wochen durch das Arbeitsleben, dann der nächste Ausfall. So wie ich eines Morgens aufstand, lag ich gleich wieder auf der Schnauze. Rechter Fuß geschwollen, berührungsempfindlich, nicht zu bewegen. Der Weg führte mich zum Allgemeinmediziner, der mich aufgrund meines Krankenhausberichtes zunächst krankschrieb. Erneute Blutabnahme, Test auf Rheuma und Gicht. Beides negativ. Überweisung zum Orthopäden. Medikation: Ibuprofen600.
In der Zwischenzeit bekam ich einen Erguß im rechten Knie.
Der Orthopäde wollte mich aufgrund fehlender Befunde aus dem KH erst nicht behandeln, überlegte es sich nach einem Blick auf mein Knie jedoch anders. Erneut wurden 3 Blutproben und 80ml Punktat mit Eilkurier ans Labor geschickt. Krankschreibung bis Ende des Monats. Medikation: Celebrex200.
Beim vorgestrigen Termin kam das Ergebnis des großen Blutbildes auf den Tisch. Nichts. Abgesehen von einem erhöhten Leukozythenwert aufgrund der sich ausbreitenden Entzündung. Getestet wurde auf sämtliche Viren, Bakterien, Strepto-und sonstige Kokken, ohne Ergebnis. Punktatergebnis steht noch aus.
Ratlose Gesichter, Abgabe der Verantwortung durch den Orthopäden. Erneute Krankschreibung 14 Tage, Vorbereitung für die Überweisung in die Uni-Klinik Düsseldorf, z.Hd. Frau Dr. Fischer-Betz.
Medikation: erneut Celebrex200. (Wird langsam echt teuer, gibts da keine Familienpackung von?)
Betroffene Gelenke:
beide Füße (Mittelfuß + Zehen, 7 Wochen)
beide Knie (rechts 7 Wochen, links 1 Woche)
beide Hüften (7 Wochen)
Kiefergelenk links (2 Wochen)
Oberarm rechts (sog. "Weichteil", glaube ich, 3 Wochen)
Seit einigen Tagen:
Seitenbänder der Knie beidseitig geschwollen
Schmerzen im Sprungbein rechts (also jetzt der komplette Fuß, quasi)
Ich merke gerade, was ich hier für einen Roman verfasst habe, aber irgendwie geht es mir jetzt besser. Es ist für mich noch nicht ganz zu begreifen, was mich erwarten könnte. Ich habe mich aufgrund mangelnder ärztlicher Diagnose hier mal schlau gemacht und meine Beschwerden decken sich zu fast 100% mit dem Krankheitsbild der seronegativen chronischen Polyarthritis, sieht man mal von "Nebensächlichkeiten" wie überwärmten Gelenken oder leichtem Fieber ab. Ich würde mich nicht als Hypochonder bezeichnen und warte deshalb einfach mal die Ergebnisse der Untersuchungen ab...
Vielleicht gibt es ja jemanden, der mit dem von mir Beschriebenen etwas anzufangen weiß, oder dem es ähnlich erging und es sich dann doch als was ganz Einfaches rausgestellt hat.
aber es klingt so als würde erstmal alles getan um eine Diagnose und somit eine Medikation für dich zu finden. Ich drück dir mal die Daumen.
